Es gibt Menschen die tragen privat ständig echte Armee/Bundeswehr Kleidung obwohl sie nie Soldat waren - Warum machen die das?

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17 Antworten

Hallo :)

Kenne selbst sogar jemanden, an den ich bei dieser Fragestellung sofort denken musste^^ der war auch nie beim Bund, aber trägt eigentlich immer wenn ich ihn sehe eine Art Miltärdress/Nato-Bekleidung ;)

Es gibt zwei Gründe dafür ------> einmal ist es die Funktionalität und Robustheit solcher Klamotten & dass jemand das eben einfach zu schätzen weiß. Immerhin sind das Kleidungsstücke, die für alle Extremitäten entwickelt werden und wirklich was wegstecken müssen. Der Bekannte von mir ist Heimwerker, Angler & begnadeter Naturfreund.. der braucht etwa Kleidung, die was aushält :)

Dann ist es bei manchen auch Imagepflege bzw. der Wunsch, den anderen "den harten Draufgänger und Bundeswehrfuzzi" zu demonstrieren obwohl man das garnicht ist.. dürfte den geringeren Anteil innehaben. Bundeswehr und Militaria gelten eben als Symbol für Männlichkeit, Härte, Kraft, Disziplin oder auch Stärke.. und manche meinen, sie müssten das den anderen i.wie zeigen^^ naja, ejdem das Seine :)

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Der Trend kam erstmals gegen Ende der 60iger/70iger Jahre auf, in der damaligen Judendkultur.

Zum einen hatte es, die hier schon beschrieben, praktischen und funktionalen Gründe.

Zum anderen wurde durch die gezielte Individualisierung der Militärkleidung, z. B. durch Aufnäher, Peace-Symbole, etc. oder durch andere Verfremdungen wie Risse oder bunte Farben, ganz gezielt die staatliche Autorität oder der Militarismus kritisiert als Ablehung der bestehenden Hierarchien und militante Gleichschaltung. Das hatten vorallem die Hippies so gesehen ;)

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thetee99 18.01.2017, 09:46

-Judenkultur, +Jugendkultur............. @_@

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Ich war nie Soldat und habe einen langen Bundeswehrparka. Das Ding ist bequem, verdammt warm und hält schon ewig. Die Sachen sind auch nicht teuer.
Ich habe auch mehrere Bundeswehrhosen. Die habe ich allerdings schwarz gefärbt, weil ich das Fleckenmuster nicht so sehr mag. Die Bundeswehr Stiefel sind im Winter auch prima.

Es gibt also ganz pragmatische Gründe, diese Kleidung zu tragen. Es ist sehr funktionelle Kleidung ohne Schnickschnack.

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So gesehen ist Kleidung nur Kleidung

Militärische Kleidung bietet einige Vorteile. Sie hat viele Taschen, hält meist warm und ist auch gut geschnitten. Außerdem sehen Tarnmuster auch meist gut aus. Richtig in Kontext gesetzt sieht das dann noch mal ganz anders und besser aus. Es ist also nur ein Teil der Mode, wie schon seit Jahrhunderten.

Also kurz -> die Kleidung soll einfach nur modisch sein, manchmal ein Statment und  öfters ist sie einfach nur nützlich.

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Ich trage manchmal solche Klamotten, obwohl ich Pazifistin bin. Einfach weil sie robust sind, großte Taschen haben und weil es nicht so auffällt, wenn man sich mal dreckig macht.

Ich bin nämlich viel draußen unterwegs. Da gehts schon mal durchs Unterholz und durch Dornengestrüpp. Und hinterher sehe ich meistens nicht mehr so lecker aus. :-D

Blödsinnig finde ich aber Tarnfleckmuster als rein modisches Design auf Klamotten, die gar nicht fürs Gelände gedacht sind.

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Hochwertige, langlebige, sehr widerstandfähige Materialien mit guter Verarbeitung und obendrein bekommst du Armeebekleidung zum Schleuderpreis.

Dazu kann man sich sicher sein, dass Firmen, die Armeezulieferverträge erhalten, nicht in Bangladesh mit Kinderarbeit, krebs- und allergieerregenden Zusätzen produzieren. 

In dem Preissegment gibt es nichts annähernd Vergleichbares aus ziviler Produktion. 

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Jeder kann "echte" Bundeswehrkleidung kaufen. Es gibt viele Zulieferer und Hersteller der Bundeswehr, die auch zivile Ausrüstung anbieten. Vieles wurde aber ursprünglich fürs Militär entwickelt. In den Verschiedenen "Abteilungen" gibt es verschiedene Modelle verschiedener Ausrüstung. So gibt es nicht DEN Bundeswehr Rucksack (den viele haben möchten), es werden verschiedene benutzt. Zur Kleidung: Sie ist robust, manchmal wasserabweisend und praktisch. Eignet sich für die Gartenarbeit, beim Angeln, wandern, Reenactment, usw. ...

Manche werden auch so weit denken, die Schnitte, Farben und Materialien im künstlerischen Stil zu verwenden. Es gibt teure und billige Ausstattung. Im Netz findet man auch viel Zeug, was nicht wirklich von der Bundeswehr ist. Zum Beispiel Flecktarnunterhosen vom Discounter ;-). Nicht überall wo Bundeswehr draufsteht, ist auch Bundeswehr drin. Aber die echte Ausstattung darf jeder tragen, weil und wenn es ihm gefällt. Man darf sich nur mit bestimmten Abzeichen nicht als Soldat ausgeben und auch keine Waffen mit sich führen.

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weil man so zu einem günstigen Preis hochwertige Ware kaufen kann

ich trage zum Beispiel immer nur die BW-Handschuhe - das sind mit grossem Abstand die besten Handschuhe, die ich je probiert habe; alle anderen waren teurer und schlechter.

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Vielleicht, weil das Zeug sehr bequem, praktisch, hochqualitativ, enorm haltbar und relativ günstig ist.

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Weil es ihnen gefällt und in einem freien Land leben, in dem sie das dürfen, solange sie von echten Soldaten laut Vorgaben zu unterscheiden sind.

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Ich war Soldat und trage noch heute lange BW-Unterhosen. :-)

BW-hosen wiederum sind bequem und aufgrund der aufgesetzten Außentaschen für alle möglichen Formen von körperlicher Arbeit gut geeignet.

Zumindest die alten BW-Hemden, die ich kenne, hatten einen unglaublich hohen Tragekomfort und eine tolle qualität.

Arbeitsjacken waren auch immer sehr zweckdienlich.

Parka hochgradig funktionell.

Manche mögen modisch den Camouflage-Look.

Manche finden vermutlich Militarismus geil...

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Davidtheanswer 18.01.2017, 09:30

Camouflage ist aber das was man damit macht und nicht das Flecktarnmuster. ;-)

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atzef 18.01.2017, 09:53
@Davidtheanswer

Check den Duden und trainiere erstmal noch fleißig das Klugscheißen. :-)

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HansH41 18.01.2017, 10:23

"Ich war Soldat "

atzef, ich bin begeistert.

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Kleider machen Leute. Sie wollen von dem Image profitieren, das Angehörige des Militärs (in ihren Augen) haben. Offensichtlich ist das Image positiv, zumindest was ihre eigene Fantasiewelt angeht. Und wahrscheinlich muss man nicht besonders genau hinsehen, um zu erkennen, dass es in der Wirklichkeit mit den Eigenschaften, die man mit den Klamotten gerne anziehen würde, nicht so weit her ist.

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Davidtheanswer 18.01.2017, 09:32

In machen Gegenden ist es aber lebensgefährlich, sich als Soldat auszugeben. Bei uns zum Glück nicht.

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Weil sich Armyjacken und -hemden und Combat Boots einzeln gut mit vielem kombinieren lassen meiner Meinung nach :D

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In 90% der Fälle wahrscheinlich schlichtweg eine Profilneurose.

Externe S******verlängerung.

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Das ist deren Style. Jeder Mensch hat seinen eigenen Style. Und der Camouflage Look (Also Tarnmuster) sieht mega gut aus. Ich habe selber eine Tarnjacke, mein Vater auch. Wir tragen unsere Jacken beim Angeln, Campen im Wald etc.
Aber in der Öffentlichkeit trage ich sie auch gern mal wieder

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Davidtheanswer 18.01.2017, 09:31

Camouflage ist aber das was man damit macht und nicht das Flecktarnmuster. ;-)

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thetee99 18.01.2017, 09:43
@Davidtheanswer

@Davidtheanswer: auch wenn klar ist was du damit meinst und du damit recht hast, stimmt es trotzdem nicht ;)

"Le camouflage" ist ein (lingustisches) Lehnwort, natürlich aus dem französischen für "Tarnung", welches aber ins Deusche übernommen wurde und daher auch laut Duden eben doch die Bezeichnung für Tranmuster im militärischen Bereich (z. B. auf Textillien oder Fahrzeugen) ist.

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eitelkeit, und von ehrgeiz zerfressene möchtegerne

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Is so n Identifikationsding. Du Bauer, ich Bauer, wir Bauern.

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