Weil du hier unterschiedliche Dinge miteinander vergleichst.

Das Niveau "beherrschen" auf einem bestimmten Fachgebiet frisst immer viel Zeit, weil unzählige Verknüpfungen und Facetten existieren.

Beim Sport bist du an die biologischen Grenzen deines Körpers gebunden, was zwar unterstützt werden kann, aber nicht muss.

Und eine Grundausbildung besteht nur aus den Grundlagen, die dann jemand nicht einmal "unter erschwerten Bedingungen" anwenden kann.

...zur Antwort

Hast du schon einmal auf einen Menschen oder ein Tier geschossen?

Bevor du nicht diese Erfahrung tatsächlich gemacht hast, wirst du nur schwer wirklich wissen, wie es sich anfühlt.

Ein Leben, ob menschlich oder tierisch, beendet man nicht einfach so. Ich weiß, wie es ist ein Tier zu töten, da ich jagen gehe. Ich weiß aber nicht, wie es ist einen Menschen zu töten. Ein echter Mensch wird sich noch einmal deutlich anders anfühlen, wie die Ziele, auf denen wir üben.

Kurz: Du kannst diese Aussage nicht treffen, ohne bereits in der Situation gewesen zu sein.

...zur Antwort

Selbstverständlich bist du für 17 Jahre als Sanitätsoffizier verpflichtet.

Warum sollte die Bundeswehr Zeit und Geld in dich und dein Studium investieren, damit du danach direkt ausscheidest?

...zur Antwort

Insgesamt eine schreckliche Grammatik und Rechtschreibung, welche du hier an den Tag legst...

Aber zum Thema:
Warum die F/A-18 Super Hornet?
Weil wir die Flotte der Tornados erneuern müssen und die Super Hornet problemlos Kernwaffen tragen kann, ohne das wir die Baupläne in die USA schicken müssen. Dies müssten wir nämlich tun, sollten wir den Eurofighter als Kernwaffenträger nutzen wollen.

...zur Antwort

Das Heer braucht, ebenso wie die SKB, zur Erfüllung des Auftrages deutlich andere Personalstärken, als die Marine oder die Luftwaffe.

Um das ganze Mal an einem einfachen Beispiel zu machen:

Ein U-Boot allein ist theoretisch eine wirksame Waffe, welche einen Flugzeugträgerverband inflitrieren kann und einen Träger versenken kann. Mit ungefähr 28 Mann (direkt) kann ich also ein massive Bedrohung für Land, See und Luft ausschalten.
Mit 28 Mann (direkt) bei der Infanterie kann ich so gut wie nichts. Das sind gerade einmal etwas mehr als 2 Gruppen, also ein Halbzug an Soldaten. Tatsächlich etwas erreichen werde ich damit nur schwer.
Das wären bei den Panzern gerade einmal 7 Panzer mit voller Besatzung, also zwei Züge. Auch damit kann ich nicht viel erreichen.

Was wir brauchen ist eine höhere Personalstärke insgesamt, um die Teilstreitkräfte ihrem Auftrag entsprechend ordentlich besetzen zu können und nicht eine Reduzierung einer Fähigkeit, welche schon deutlich Richtung Grenze des vertretbaren läuft.

...zur Antwort

Würde gerne mal den genauen Artikel sehen, aber hier die, mögliche, Unterscheidung:

Jagdpanzer, wie der Jagdpanzer IV oder das Stug IV, sind geschlossene Fahrzeuge, welche turmlos sind. Die Waffenanlage wurde an die Möglichkeiten des Innenraums angepasst.

Panzerjäger, zumindest die mir bekannten, sind alles Panzer und Selbstfahrlaffetten, welche einen leicht gepanzerten, nach oben offenen Aufbau, auf die Wanne bekommen haben. Die Waffenanlage ist quasi die normale PAK, nur oben auf den Panzer gesetzt wurde und zum Schutz gegen Splitter und leichte Waffen rundherum mit einer dünnen Panzerung versehen wurde.

...zur Antwort

Grundsätzlich stellen sich zwei Fragen:

  1. Warum fliegt jemand nach Pakistan, während einer Pandemie?
  2. Weiß der zuständige S2, was du gemacht hast und hat dies als bedenkenlos gesehen?
...zur Antwort

Ich könnte mit "Ja" antworten, aber da handelt es sich um spezielle Soldaten, welche ich ausgebildet und geführt habe.

Grundsätzlich bin ich nicht "stolz" auf andere Soldaten. Ich habe einen grundlegenden Respekt vor ihnen, genau wie vor anderen Menschen auch. Die Eigenschaft "Soldat" ist schließlich kein Merkmal, welches die Leute irgendwie über irgendwas hervorhebt. Gibt Soldaten, die Idioten sind und Idioten, die keine Soldaten sind.

...zur Antwort

Grundsätzlich sind die Grundausbildungen der Teilstreitkräfte (TSK) vergleichbar bzw. sogar in vielen Teilen gleich. Einige Unterschiede sind eher spezifisch, so beispielsweise alles was mit Schiffen und Booten bei der Marine zu tun hat.

Wenn du deine Grundausbildung wiederholen willst (warum auch immer), dann fall einfach bei der ersten Grundausbildung durch. Du wirst dann wahrscheinlich nicht in eine andere Wunscheinheit versetzt.

Wenn du Doorgunner werden willst, dann ist dies bereits ein sehr spezifischer Wunsch, welchem der Karriereberater und Einplaner sicherlich berücksichtigen werden, sofern du körperlich und geistig dazu in der Lage bist. Kleine Info vorweg: Doorgunner ist derzeit ein Mannschaftsdienstposten, Einsatzintensiv und körperlich stark fordernd.

...zur Antwort

Du vermischt hier einige Aspekte, die jeweils einzeln beantwortet werden müssen.

Tarnwirkung:
Die Tarnwirkung eines Tarnmusters hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise die Umgebung, Qualität des Materials und Beobachtungsmittel des Feindes, um ein paar Beispiele zu nennen.
In Europa bzw. in Ländern mit mitteleuropäischen Verhältnissen hat sich "Flecktarn" der Bundeswehr als eines der besten bewährt, jedoch hat das typische Flecktarn nur eine geringe Wirkung in winterlichen Gebieten oder Wüsten. Daher hat die Bundeswehr hierzu eigene Ausführungen, die dies stemmen. Ein Beispiel ist der in Erding entwickelte "Multitarndruck".
Es gilt jedoch: perfekte Tarnung ist nur schwer möglich, daher bieten viele Muster eigene Vor- und Nachteile, wohin andere (beispielsweise das Strich-Tarn der NVA) manchmal einfach sinnlos sind.

"Gut um Sachen zu lagern"
Das hängt vom Schnitt und Material ab und kann nur schwer pauschal beurteilt werden. Jede Armee hat den Schnitt, welcher für sie am ehesten in der Masse passt.

"Am angenehmsten zu tragen"
Auch wieder eine sehr subjektive Geschichte. Ich mag Teile der britischen Uniformen, weil diese sehr luftig sind und statt klassichen Knöpfen "Knopfschlaufen" an den Taschen besitzen. Gleichzeitig mag ich meine eigene Uniform, weil auch sie sich sehr angenehm tragen lässt und vor allem bei Regen und schlechtem Wetter ganz warm hält. Bei Rucksäcken suche ich entweder etwas kleines und kompaktes oder einen Rucksack mit Beckengurt, um den Rücken zu entlasten.

Insgesamt würde ich behaupten es gibt nicht "die" perfekte Uniform und Ausrüstung, es kommt vor allem auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Soldaten im Umgang mit dieser an.

...zur Antwort

Die Boing F/A-18 "Super Hornet" hatte ihren Erstflug 1995, deutlich nach dem Tornado oder der F-18 "Hornet".

Gleichzeitig werden die Versionen der Amerikaner immer weiter nachgerüstet. So ist die B-52 seit den 50ern im Arsenal der US-Luftwaffe und immer noch sehr modern. Ebenso die C-130, welche bis heute, dank Upgrades und neuer Versionen, bis heute in modernisierter Version in den US-Streitkräften dient.

Es kommt also nicht darauf an, wann der Erstflug eines Typen war, sondern wie der jetzige Stand ist. Der Tornado hat nur bedingt ähnliche Upgrades erhalten, wie die "Hornet" oder "Super Hornet" und wird auch seit 1999 nicht mehr produziert, im Gegenzug zur "Super Hornet", welche seit 1997 erst in Serie produziert wird.

Zusätzlich bietet sich die F/A-18 als erprobter Kernwaffenträger und Jagdbomber an.

...zur Antwort

Grundsätzlich ist es ersteinmal deine Meinung, die du in diesem Land frei äußern kannst.

Das Wort "sollten" impliziert, dass Frauen es trotzdem dürfen. Und das ist Gleichberechtigung: Jeder KANN den Beruf anstreben, welchen er anstreben möchte, er MUSS es aber NICHT.

...zur Antwort

"Gut" und "Böse" sind keine objektiven Kategorien, sondern sehr subjektive Kategorien, welche ohne Bezugsrahmen keinen Sinn ergeben.

Deshalb ist niemand per se "gut" oder "böse", sondern immer nur nach einem Maßstab, welcher angelegt wird.

Ich spreche jetzt nur für mich:
Das eventuelle töten eines anderen Menschen betrachte ich als notwendiges Übel, da diese sich nicht nach dem Willen meiner Gesellschaft gerichtet haben. Als Soldat setze ich die Interessen meiner Gesellschaft, repräsentiert durch unsere Regierung, im Ausland durch, notfalls mit Gewalt.
Ich bin also nur ein Mittel der Gesellschaft, um ihre Interessen zu wahren.

...zur Antwort

Ich geb dir Mal als Beispiel, wie ich als Soldat meinen Brief an Vorgesetzte geschrieben habe:

Ich bin ab xx.xx als unterstützender Offizier an die Unteroffizierschule des Heeres in die xxx. bzw. xxx. Inspektion kommandiert und möchte diesen Brief nutzen, um mich Ihnen kurz vorzustellen. Mein Name ist xxx xxxxx, ich bin xx Jahre alt und seit dem xx.xx.xxxx Leutnant. Ich habe während meiner Zeit in der Bundeswehr den normalen Werdegang eines Offizieranwärters des Heeres durchlaufen, war jedoch im x. Quartal xxxx bereits als unterstützender Offizier an der USH und im xxxxxxxx xxxx Teilnehmer des Pilotlehrgangs „xxxxxxxxxx“ USH. Im letzten Jahr habe ich meinen Bachelor in xxxxxxxxxx beendet und befinde mich derzeit im Masterstudiengang xxxxxxxxxx. Geplant bin ich für die Heeresaufklärer.

Mein freies xxxquartal möchte ich nutzen, um meine militärischen Fähigkeiten und meine Fähigkeiten als Ausbilder, Erzieher und Führer zu vertiefen. Ich hatte im letzten Jahr viel Spaß in der xxx. Inspektion und sehr viele Erfahrungen gesammelt, welche mich im letzten Jahr massiv unterstützt haben und meine Entwicklung zum Offizier weiter vorangebracht haben.

Die ersten beiden Wochen des Quartals nutze ich jedoch für die Aus- und Weiterbildung der Kameraden an der Universität. Wir verbringen diese zwei Wochen auf dem Truppenübungsplatz in xxxxxxxxxxxx und bilden uns in militärischen Themen weiter. Hier im Schwerpunkt der Führungsprozess, Einzelschützentätigkeiten und allgemeine militärische Fähigkeiten. Daher bitte ich zu verzeihen, dass ich nicht das gesamte Quartal an der USH verbringen kann.

Ich freue mich bereits sehr auf die Zeit an der Unteroffizierschule des Heeres.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Überleg dir, was du schreiben willst. Was willst du machen und warum? Versuch das ganze nachvollziehbar zu formulieren.

...zur Antwort

"Seit der Wehrdienst ausgesetzt wurde nimmt die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr rapide ab."
Für diese These hätte ich sehr gerne ein paar Belege.

Ich kopier hier mal eine Antwort rein, die ich vor 73 Tagen bereits geschrieben habe. Irgendwie scheint das Thema immer wieder aufzukommen...

" Vom Aspekt, dass dies der Gesellschaft grundsätzlich dienlich wäre, bin ich tatsächlich überzeugt.

Trotz dessen möchte ich niemanden zwingen ein Jahr oder mehr seines Lebens verpflichtend an die Gesellschaft zu geben. Meine Lebenszeit ist mir viel Wert, daher kann ich nicht einfach anderen ihre Zeit weg nehmen.

Außerdem herrscht derzeit keine Notlage, welche die Einschränkung persönlicher Freiheiten rechtfertigen würde.

Zusätzlich bin ich von der schlagkraft einer Armee aus freiwilligen Soldaten eher überzeugt. Niemand wird gezwungen zu dienen, jeder dient freiwillig und wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren persönlichen Einsatz bringen, als ein unmotivierter und unfreiwilliger Soldat.

Bevor die Frage kommt: Ich bin aktiver Soldat."

...zur Antwort

Sprich die Kameraden doch einfach an.

Aber bitte reduzier uns nicht nur auf unsere Uniform, wir sind auch mehr als das.

...zur Antwort

Was für eine Art von Meinung zur Bundeswehr willst du haben?

Grundsätzlich braucht jede Nation, ab einer gewissen Größe, eine eigene Armee. Daher ist hier eine Notwendigkeit vorhanden.

Aurüstungstechnisch ist die Bundeswehr eventuell nicht optimal aufgestellt, dies liegt jedoch nicht an den Soldaten selbst sondern der Politik und Bürokratie hinter den Kulissen.

Als Arbeitgeber ist die Bundeswehr nicht für jeden geeignet. Die Flexibilität lässt in manchen Bereichen zu wünschen übrig.

Trotz dessen würde ich nicht einen Tag tauschen wollen. Ich habe nirgends eine so große Menge an Menschen gesehen, die sehr oft sehr effizient zusammenarbeitet, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ich habe selten einen Arbeitgeber gesehen, der trotz aller Umstände und aller Berichte ein so motiviertes Personal besitzt. Und ich habe nur in der Bundeswehr den Segen von Kameradschaft erleben können. Wenn man nach einer langen Nacht die Morgensonne sieht, nicht mehr wirklich kann, und dann kommt jemand vorbei, den du nur sehr oberflächlich kennst, drückt dir einen Tee in die Hand und motiviert dich wieder, dass du danach wieder voller Energie bist. Das erlebst du kaum in der zivilen Welt, aber in der Bundeswehr wirst du es in irgendeiner Form erleben können.

Kurz
Die Bundeswehr ist eine Notwendigkeit, die politische Unterstützung nicht optimal, aber die Menschen in der Bundeswehr sind es, die diesen Laden für mich so positiv machen.

...zur Antwort