Erfahrungen mit Kombi Kamin- und Pelletofen

3 Antworten

Hallo marie82,

die Idee mit Holz zu heizen ist in jedem Fall gut. Ob du dabei auf Pellets oder auf Stückholz setzen willst ist eigentlich mehr eine Glaubensfrage. Ähnlich wie die Diskussion Apple oder PC. Beide Brennstoffe haben Ihre Vor- und Nachteile. Für Pellets spricht ganz klar die Sauberkeit und die einfache Lagerung und komfortable Bedienung. Für Scheitholz spricht das schönere Flammenspiel und der geringere Wartungsaufwand. Keine Betriebskosten (Strom) und kein Stromanschluss im Stellbereich. Ebenso ist das Stückholz in der Regel etwas günstiger.

Grundsätzlich würde ich zu einen wasserführenden Kamin raten. So kann die zentrale Heizungsanlage sinnvoll unterstützt werden und weitere Heizkosten gespart werden. Wasserführende Öfen gibt es sowohl für Scheitholz wie auch für den Betrieb mit Pellets.

Ein guter Rechercheansatz ist das Stiftung Warentest Magazin von 11/2011. Hier wurden Öfen für die Scheitholz und Pelletverbrennung getestet.

Dabei konnte sich der zum Beispiel der Kaminofen Hark 44 GT ECOplus als Testsieger bei den Scheitholzgeräten durchsetzen. Spannend bei der im Testsieger verbauten ECOplus Technik ist der erhöhte Strahlungswärmeanteil und der verringerte Holzverbrauch. Es gibt Kaminofen-Modelle die wasserführend sind und zusätzlich über die ECOplus-Technik verfügen.

Zum Thema Pellets solltest du wissen, dass es erhebliche Unterschiede bei der Brennstoff Qualität gibt. Es muss sichergestellt werden, dass die Pellets von guter Qualität sind. Du findest Infos zu Holzpellets hier: http://blog.hark.de/brennstoffe/was-sind-holzpellets-mit-holz-kostengunstig-heizen/

Tipp: Mit einem einfachen Glas Wasser kannst du schon herausfinden ob die Pelletqualität gut oder nicht ist.

Wir würden empfehlen sich für eine Sorte Brennstoff zu entscheiden. Die Öfen sind dann auf die jeweiligen Anforderungen optimiert und arbeiten in der Regel wesentlich effizienter.

Viele Grüße aus Duisburg

Michael Kozlowski (Hark GmbH & Co. KG)

Wenn die Holzpreise steigen, werden die Pellets sicherlich nachziehen. Ein Ofen zur Heizungsunterstützung dürfte nur Sinn machen, wenn du eine Zentralheizung hast. Das Brauchwasser mit dem Ofen zu erhitzen macht keinen Sinn, da du ja auch im Sommer den Ofen befeuern müsstest.

in der tat steigen die holzpreise immer weiter an und für pellets benötigt man riesigen lagerraum.. auch das muss man in seine überlegungen 1fliessen lassen........ hat in meinen augen also keine zukunft.................

"hat keine Zukunft" - dem kann ich so gar nicht zustimmen. Warum investieren denn zahlreiche Hersteller in Pellet-Technik? Der Riesen-Lagerraum ist doch relativ: Wir haben z.B. ein praktisch ungenutztes Dachgeschoß, für das die Hausstatik eine Wohnnutzung zuläßt. Da könnte man ohne weiteres 2 bis 3 Tonnen Pellets lagern. Wenn wir uns morgen für eine neue Heizung an Stelle unserer derzeitigen (Brennwert-)Gasheizung entscheiden MÜSSTEN, liefe meine Entscheidung SEHR wahrscheinlich auf Pellets hinaus. Schleißlich handelt es sich dabei um einen in unseren Breiten wachsenden und damit nachhaltigen Brennstoff, der mit vergleichsweise wenig Transportaufwand bis zur Verwendungsstelle gebracht wird. Ökologisch mit klaren Vorteilen verbunden.

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