Eos 80D objektiv?

5 Antworten

Das Budget reicht für alle Bereiche ("Natur, Portraits, Landschaften, Tiere, Alltagssituationen") einfach nicht. Natur ist ein großer Begriff :) Landschaften kann man mit allen Brennweiten fotografieren. Für Tiere braucht man am meisten Teleobjektive. Für Porträts kann man 20mm oder 300mm, wenn man weiß, was für ein Ergebnis man will. Der Bereich 50-135mm wird am meisten benutzt.

Wenn es eine Festbrennweite sein muss, dann für ich das 30mm f/1.4 ART von Sigma empfehlen. Das Objektiv ist sehr gut für den Alltag und ist ein guter Allrounder. 

Alternativ kann man ein 17-50mm f/2.8 (am besten mit Stabi) nehmen. Man hat damit durchgehende Blende und das Objektiv ist flexbiler als die Festbrennweite, aber nicht so lichtstark. Für Porträts, Landschaften und für den Alltag ist es ziemlich gut geeignet.

Alternativ zum 17-50mm gibt auch noch das Sigma 17-70mm f/2.8-4 Contemporary. Man kriegt mehr Brennweite und opfert die durchgehende Blende. Das Objektiv ist lichtstärker als die Kit-Objektive und hat gute Optik. Es ist gut für Landschaften, Alltag, auch für Porträts und hier kann man auch Natur erwähnen, weil die Naheinstellgrenze 22cm ist.

Du hast eine Kamera mit APS-C Sensor. Das heißt, die von Kleinbild gewohnten Faustregeln , welches Objektiv für was geeignet ist musst du nochmal durch 1,6 teilen, bzw. die Brennweiten mit 1,6 multiplizieren um auf die äquivalente Brennweite für Kleinbild zu kommen.

50mm sind an Kleinbild ein Normalobjektiv, an deiner Kamera ein leichtes Tele.

Normalbrennweite liegt bei ca. 30mm.

Festbrennweiten sind was schönes, allerdings ist ein universelles Objektiv, soz. als Immerdrauf auch eine gute Investition.

Das Kit-Objektiv verfolgt zwar diesen Ansatz, meiner Meinung nach fehlt aber im Tele-Bereich ein bisschen was und mehr Lichtstärke und ein besserer Motor wären auch nicht schlecht. Ich persönlich habe als halbwegs preiswerten, aber guten Kompromiss das Sigma 17-70 2.8-4 mit Ultraschallmotor angeschafft. Liegt bei ca. 400€.

Klar kriegst du mit Festbrennweiten nochmal mehr Qualität und fehlenden Zoom kann man mit den Beinen ausgleichen, aber dafür hat man eben nicht immer die Zeit und nicht überall darf oder kann man sich hinstellen. Mal abgesehen vom Objektivwechsel, der Zeit braucht und nicht überall so praktisch ist.

Hängt davon ab, wie du die Kamera einsetzt.

Wenn du dir für deine Fotos so viel Zeit nehmen kannst, wie du willst, sind Festbrennweiten super. Auch wenn es weniger darum geht, einen ganz bestimmten Moment einzufangen und mehr um die künstlerische Gestaltung, dann greif zu Festbrennweiten.

Ich fotografiere viel auf Hochzeiten o.ä. da kann ich mir langes Objektivwechseln nicht leisten und gerade im Traugottesdienst muss ich als Fotograph so unauffällig wie möglich sein, was den Zoom mit den Füßen auch oft ausschließt.

Zu deiner ursprünglichen Frage:

Für Portraits würde ich so 80-100mm nehmen, als Normalobjektiv 30-35mm und für Landschaft oder enge Innenräume was kürzeres, vielleicht so 15-25mm.

Ein 50mm als leichte Tele ist auch nicht verkehrt, zumal Canon da mit dem 50mm 1.8 STM für gut 100€ was richtig tolles und preisgünstiges im Programm hat (Achte nur darauf, die STM-Variante zu kriegen, die alte Version hat einen richtig schlechten Motor). Bei 50mm bekommst du konstruktionsbedingt auch die größten Lichtstärken.

80-100mm für Portrait und 15-25mm für Landschaft? Das kann ja jeder! :) Wenn man sich von der Menge absetzen will und kreativ werden will, sollte man genau das Gegenteil machen. Wieso keine 200mm für Lanschaft? :) oder 28mm für Portrait?

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@dernbacher

Schon klar, dass man mit allem auch experimentieren kann, aber ich glaube, das war nicht Sinn der Frage. Außerdem muss man erstmal wissen, wie man etwas 'richtig' macht, um es dann gezielt zu verfälschen.

Man Kann Portraits mit einem Fisheye machen und sich wundern, warum es beim Fotographen so viel besser aussieht, oder man kann den Effekt gezielt einsetzen.

Das erste ist Inkompetenz, das zweite Kunst.

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"Du hast eine Kamera mit APS-C Sensor. Das heißt, die von Kleinbild gewohnten Faustregeln , welches Objektiv für was geeignet ist musst du nochmal durch 1,6 teilen, bzw. die Brennweiten mit 1,6 multiplizieren um auf die äquivalente Brennweite für Kleinbild zu kommen."

Jemand der noch nie im KB-Format fotografiert hat, muss, solange er nicht wechselt, überhaupt gar nichts rechnen. Jeder weiß mit der Zeit welche Brennweite, an seiner Kamera zu welchem Bildwinkel führt. Was soll er da bitte immer rechen? An seinem 18-55mm sind alle seine vorgeschlagenen Brennweiten einstellbar und so kann er wohl selber sehen, wo er etwas mehr Lichtstärke hätte.

Hätte er gleich ein 17-50F2,8 genommen, statt der Kitgurke hät er sich wohl auch einige sparen können, in diesem Brennweitenbereich.

 

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@nextreme

Du hast natürlich Recht, wenn man von Anfang an nur eine Sensorgröße gewohnt ist, muss man auch nicht rechnen.

Allerdings ist das Internet voll von Angaben, welche Brennweiten angeblich für was geeignet sind und die beziehen sich sehr oft auf Kleinbild und außerdem gibt es immer noch sehr viele Menschen, die das Fotografieren in einer Zeit gelernt haben, in der selbst Billigknipsen 'Vollformat' waren.

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Das 40er macht am wenigsten Sinn! Ich empfehle das 24er da man damit von den dreien am meisten machen kann also z.b. Landschaften, Natur und Nahaufnahmen. Ich habe einen 3 wöchigen USA Trip fast nur mit dem 24er fotografiert und bereue es nicht! Mir sind tolle Landschaftaufnahmen, Bilder der Milchstraße und tolle Makros und andere Bilder von Tieren (da die irgendwie in der USA nicht so scheu sind wie bei uns) gelungen!

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