Elektrolyse von SO4

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An der Kathode bildet sich Wasserstoff, an der Anode Sauerstoff. In dem Maße, wie das Wasser verschwindet, entweicht auch Schwefeldioxid. Letztlich müsste man an der Anode Schwefel erhalten - allerdings macht sich niemand die Mühe, aus Schwefelsäure Schwefel zu gewinnen, eher umgekehrt.

jobul, von Ihnen bin ich intelligentere Antworten gewohnt. Durch die Elektrolyse wird die Schwefelsäure zwangsläufig aufkonzentriert, ein wenig Wärme entsteht auch, also im Ganzen ein oxidierendes System; wie soll da bitte SO2 entstehen, oder gar Schwefel? Sorry, aber dieser Beitrag ist absoluter Humbug.

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@KHLange

Naja. Gehört habe ich auch noch nicht davon, dass man durch Elektrolyse aus Schwefelsäure Schwefel gewinnt, aber es müsste eigentlich gehen. Schwefeldioxid oder Trioxid sollte entweichen, wenn die Säure konzentrierter wird. Wahrscheinlich muss man das Entweichen der Oxide verhindern, um Schwefel zu bekommen

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@KHLange

kannst du es bitte dann genauer erklären KHlange? würde dann auch gerne hilfreichste antwort vergeben ? wie ist es denn jetzt richtig und warum ? wird hier kein schwefel reduziert im versuch zuvor mit NacL wurde doch auch Na reduziert und cl oxidiert ?????

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@blubbi94

Es ist unklar, welcher vorausgehende Versuch mit NaCl gemeint ist. Wenn es eine wässrige Lösung von Kochsalz war, ist die Vermutung es sei Na+ (!) reduziert worden, leider völlig daneben. Na+ kann unter diesen Bedingungen nicht reduziert werden.

Es müsste also eine Salzschmelze gewesen sein.

Cl (Chlor) kann man auch nicht elektrolytisch oxidieren. Vielleicht hätte es Cl- sein sollen. Das geht.

Alles sehr vage und äußerst schlampig formuliert. So wird das nichts und es hilft auch kein Forum.

 

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Nein. Schwefel entsteht nicht. Nie und nimmer.

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An der Anode entsteht durch Elektronenabgabe Peroxodischwefelsäure, die i in Wasser zu Peroxomonoschwefelsäure wird. Diese setzt sich mit Wasser in Schwefelsäure und Wasserstoffperoxid um, welches in Wasserstoff und Sauerstoff zerfällt. 

Zitat aus Chemie. Formeln&Gesetze, Horst Schlacke Manfred Hoffmann Harald Gärtner 1999, hrsg. Von Compact Verlag München 

Die Vermutung ist falsch.

Im verdünnter Schwefelsäure liegen verschiedene Ionen vor. H3O+, HSO4-, SO4 2-, OH-.

Welche Ionen an der Anode oxidiert werden und welche an der Katode reduziert werden hängt von deren Potenzial ab, welches von der Konzentration und der Soffart abhängt.

Sulfat und Hydroxid können zur Anode wandern. Allerdings wird nur das Hydroxid oxidiert, wobei Wasserstoff frei wird. Sulfat reagiert nicht under "normalen" Bedingungen, da es recht stabil ist.

Zinkjodid: Zn2+/Zink hat ein niedrigeres Potenzial als H+/Wasserstoff bei pH=7, so dass er leicht reduziert werden kann. Es bildet sich ein Zinküberzug oder Zinkdendriten an der Katode. Jodid/Jod hat ein positiveres Potenzial als Hydroxid/Sauerstoff und wird daher oxidiert. Es bildet sich eine braune Jod-Lösung.

fertig

 

Chemieaufgabe (Elektrolyse) überprüfen? ;)

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sitze grade an folgender Aufgabe: "Beschreiben Sie die Vorgänge, die bei der Elektrolyse von Aluminiumchlorid ablaufen." Habe jetzt Folgendes dazu verfasst: Bei der Elektrolyse wird eine Substanz, in diesem Fall Aluminiumchlorid, mittels des elektrischen Gleichstroms in seine ursprünglichen Bestandteile zersetzt. Durch die Elektrolyse von Aluminiumchlorid erhalten wir also elementares Aluminium und Chlor. Liegt eine Substanz in geschmolzener Form vor, so sind dessen Ionen – ähnlich wie bei einer wässrigen Lösung - aufgrund des aufgehobenen Kristallgitterverbandes frei beweglich. Bei der sogenannten Schmelzflusselektrolyse wird nun unter Zugabe einer elektrischen Gleichspannungsquelle die Substanz (Aluminiumchlorid) an der negativ geladenen Elektrode (Kathode) und der positiv geladenen Elektrode (Anode) in seine Bestandteile zersetzt. Der positiv geladene Aluminiumanteil im Aluminiumchlorid wird also an der Kathode reduziert, der negativ geladene Chloranteil wird an der elektronenarmen Anode oxidiert: Kathode: Al^3+ + 3e^- -> Al (Reduktion) Anode: 3 Cl^- -> Cl + 3 e^- (Oxidation)

Ist das so ungefähr richtig? Ich tue mich recht schwer mit der Chemie und würde gerne wissen, ob man das so abgeben kann, oder ob da etwas Entscheidendes fehlt bzw. komplette Unwahrheiten drinstehen. Und noch eine Frage: Muss ich eurer Meinung nach auch was zur Elektrolyse einer "wässrigen" Aluminiumchloridlösung schreiben? Also dass da das Chlor an der Anode oxidiert wird, die Aluminiumionen dann aber aufgrund der an der Kathode anliegenden, leichter zu reduzierenden Wassermoleküle nicht reduziert werden?

Ich würde mich sehr über Anregungen und Kommentare freuen,

Greets, C

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