Elektrogerät in einen See werfen. See unter Spannung?

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5 Antworten

ob eine sicherung kommt oder nicht, fliegt oder nicht, geht oder nicht, fällt oder nicht, oder wie man auch immer sagt, hängt im wesenlichen davon ab wie leitfähig das wasser ist, und welche kabellänge die zuleitung hat. bedenkt man, dass das expiriment in einem see stattfindet, wird diese ja wohl entsprehcend lang sein.

um das gerät herum bildet sich ein spannungsfeld. das ist (sofern das wasser halbwegs gleichmässig verschmutzt ist, relativ homogen, kommt etwas in dieses Spannungsfeld, dann mahlzeit...

wie weit dieses feld reicht, hängt wiederum von der spannung und der leitfähigkeit des wassers ab. eine klare grenze kann man schlecht ziehen, da das feld sehr schwach auch noch weit vom gerät weg messbar sein müsste. allerdings merkt man es nicht direkt...

meiner groben erfahrung nach würde ich sagen, eine 16 ampere sicehrung ist so leicht nicht zu erschüttern. da müsste das wasser schon extrem salzhaltig sein...

lg, anna

reine frage der leitfähigkeit des wassers und höhe der spannung,bei salzwasser wäre es besser

Elektrofischen ist verboten bzw. muss durch die untere Fischereibehörde genehmigt werden.

Nein - ich verstehe deine Frage: Heutzutage bei der FI-Absicherung dürfte eigentlich niemand mehr mit dem Fön in der BAdwanne umkommen.

Aber dein GEdankenexperiment : man hätte die nicht oder würde sie überbrücken: Der Wechsel-Strom würde also kontinuierlich fließen - natürlich würde er nicht den ganzen See unter Strom stellen - sondern meines Erachtens nur den kürzesten Weg zwischen beiden Polen - aber warum käme dann früher (vor Fi Schalter) jemand in der BAdwanne ums Leben!?? Die Frage ist interessanter je länger ich darüber nachdenke. Ich frag mal morgen mal meine Physiker-Freunde! Einer hat schon nen Lehrstuhl - wenn der das nicht weiß wärs ne Blamage für ihn!

Also meinen Freund - der schon einen Lehrstuhl hat - wollt ich nicht anrufen- aber ich habe am Freitag mal eine Freund (Materialwissenschaftler) gefragt: Er hat mich grundsätzlich bestätigt: es hat damit zu tun dass die Elektronen immer den kürzesten weg wählen und es hat auch was mit der Erdung zu tun - selbst wenn das Gerät keinen 3. "grünen" Draht hat - umsomehr : Das Feld erstreckt sich nicht über den See oder Teich sondern nur unmittelbar um das GErät. Naheliegender hättest du einem Brand in deiner Elektrik am HAus - wenn du die Sicherung überbrücken würdest.

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hallo

im umkreis von wenigen metern , fliesst der strom , bis die sicherung kommt falls vorhanden

gruss mike

da kommt keine sicherung,denn wasser leitet nicht so gut das die auslöst

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@maikel196

Nö, warum soll sie überflüssig sein? Es heißt ja auch Leitungsschutzschalter. Sie soll also die Stromleitung vor Überlastung schützen.

Wenn dir z. B.dein eingeschalteter Fön in die Wanne plumpst (ohne das du drin sitzt^^) löst auch kein 13 oder 16 A Leitungsschutzschalter aus. Dafür ist die Leitfähigkeit von Wasser zu gering. Das was da auslöst ist allenfalls der FI, der Fehlerstromschutzschalter.

Auch das berühmte "Funkensprühen" oder gar Explodieren ist nur großes Kino Marke Hollywood^^. In Wiklichkeit blubbert der unter Wasser sogar noch weiter, wenn denn kein FI vorhanden ist. ;)

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@maikel196

die ist nicht überflüssig sondern reagiert nur in ihrem bereich,das heißt wenn sie z.b.16 ampere überschreitet löst sie aus nur das schaffst bei normalen wasser nicht

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"bekanntlich" fliegt die sicherung raus wenn du elektrogeräte in die wanne schmeißt, also nein:)

da fliegt keine sicherung,denn die leitfähigkeit von wasser reicht für kurzschluss nicht,wenn dann fi wegen erdschluss

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