Einschreiben wird nicht abgeholt

7 Antworten

In der Schweiz wird damit so verfahren: Brief einschreiben kostet CHF 5.- und wird verschickt. Wird der Brief nicht abgeholt, kommt er für weitere Umkosten an den Absender zurück. Ich bezahle also nochmals CHF 5.- und müsste dann den Brief erneut über den gleichen Weg wieder versenden. Nachteil: Teuer! Vorteil: Handelt es sich dabei um eine Mahnung, Kündigung und dergleichen, lässt sich mit den Einschreibungen alles zurückverfolgen. Willst Du also zB kündigen und die nehmen Deinen Brief nicht entgegen, zählt für die Kündigung das Datum des ersten Erhalts, auch wenn sie ihn nicht entgegen genommen haben (Ausnahme: höhere Umstände haben es ihnen unmöglich gemacht).

In Deutschland ist das aber falsch

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Wenn er den Brief innerhalb von 7 Tagen nicht abholt, geht er ab Dich zurück und Du kannst ihn erneut versenden.Wenn erforderlich auch erneut als Einschreiben, bis der Empfänger ihn endlich abholt oder Du es leid bist und nach anderen Wegen suchst.

Er kann es ja auch mit einem Einwurfeinschreiben versuchen

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@nadine120785

Genau dies hatte ich gemacht, ich wählte Einwurfeinschreiben und der Postbote stellte es einfach nicht zu, sondern hinterließ so eine Abholkarte, die nicht abgeholt wurde. 

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Der Brief bleibt 7 Werktage zur Abholung bereit in der Filiale liegen, danach geht er an Dich zurück.Eine 2. Zustellung kann man nicht mehr veranlassen und abholen kann den Brief im Moment nur der Empfänger bzw dessen Ehegatte oder Bevollmächtigter.

Hi,

zu der 7-Tages-Frist läßt sich nichts hinzuzufügen.

Folgendes möchte ich noch anmerken, was evtl. für Dich wichtig ist(?):

Bei der Frage, ob der Brief den Empfänger "zuging" kommt es darauf an, ob man ihn unter den gegebenen Umsänden zumuten kann, dass ein Brief für ihn bereit liegt. Dies dürfte beim Benachrichtigungszettel in der Regel der Fall sein.

Allerdings ist damit nur sichergestellt, dass Du einen Brief an ihn geschickt hast. Hinsichtlich des Inhalts bleibst Du weiter in der Beweispflicht. Wenn der Empfänger z.B. behauptet, Du hättest -versehentlich- ein leeres Blatt in den Umschlag gesteckt und Du einen Anspruch aus dem Inhalt her leitest (z.B. bei einer Kündigung) musst Du das Einstecken des richtigen Inhalts nachweisen können, z.B. einen Zeugen nennen können, der aussagen kann was Du vor dem Absenden in den Umschlag stecktest.

Wenn es sich um einen wichtige Angelegenheit (ggf. mit Termin) handelt und es entfernungsmäßig möglich ist, ist es eh' besser einen Brief immer persönlich abzugeben oder in den Hausbriefkasten des Empfängers zu werfen. Hier aber unbedingt die üblichen Leerungszeiten beachten. Eine Privatperson ist so nicht verpflichtet am Abend noch nachzusehen, ob noch Post in ihrem Briefkasten ist.

-wenn er nach einer - normalerweise- lagerungsfrist von 7 werktagen von der post von dem empfänger noch nicht abgeholt wurde, dann geht der per post wieder zurück an den/die absender/in, -

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