Einarbeitung nach dem Studium lauft nicht gut?

7 Antworten

Weißt Du, woran mich das erinnerte als ich es las?

Kriegte vor 2 Jahren hochmotivierte Chefin, 55, sehr gut in bisherigen Projekten.

Die beiden anderen Chefs versprachen ihr das Blaue vom Himmel. Auch der GeFü.

Und dann ..haben sie sie quasi am langen Arm verhungern lassen.

Die beiden Chefko,legen, die ihr zur Seite stehen sollten, sie in die neue Materie einarbeiten.. Schwamm drüber.

Sie wandte sich an GeFü als sie merkte, es wird nicht besser.

GeFü: soll sie mit den beiden alten Hasen klären.

Nix.

Also:bis auf Sprüche von dem einen zu ihr: sieh selber zu

Snderer Chrf: nie da, andere Baustelle.

Chef 1 zu Chef 2 und GeFü: ich weiß nicht, was die hat, die kann das doch angeblich und fragt mich nie

Ich war ‚nur‘ die Sekretärin, aber kriegte alles mit (die dachtenzwar, dass nicht.. Naja)

Und wusste was passiert?
Sie hat sich in der Orobezeit wegbreirben.

Glaub mal, da haben alle doof geguckt.

Und ich böse Sekretärin?
Dachte: gut gemacht.

Weil: niemand hat was davon, wenn‘s für beide Seiten doof läuft

Und diese Mentor-Sache.. ich hab da mittlerweile genug von gesehen.

In meiner Firma.. hat in den letzten 2 Jahren nicht eine funktioniert.

Weil der eine. Entire nie da war und der andere kein echter Mentor war.

Und weißt Du noch was?
Sch# auf Lebenslauf, willst Du nur deswegen vor die Hunde gehen?

Ein richtiges Mentorenprogramm besteht nicht nur pro forma und auf dem Papier.

PS: bei meiner Firma handelt‘s sich um Ingenieure , falls Dich das interessiert.

PS: und meine Chefin ging, nachdem sie wiederholt mit anderen Chefs und GeFü das Gespräch suchte und nix passierte

Ich will da nicht in Details gehen, unser Bereich ist zu klein, somit erkennbar.

...

Weil: Problem im Gespräch benennen und beseitigen ist natürlich ideal.

Wenn denn alle mitmachen.

(wir sind über so einen Quark mittlerweile 8 Leute los, die heiss ersehnter Nachwuchs sein sollten)

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Vielleicht redest du erst mal mit deinem Chef, bevor du jetzt irgendwelche voreilligen Schlüsse ziehst. Ansonsten kann ich nur sagen, dass das irgendwo normal ist. Bei meinem ersten Job bei IBM war ich in so nem großen Konzern, der mich plötzlich mit Sachen zuballerte, von denen ich noch nie was gehört habe.

Ich hab damals auch erkannt, genau wie du, dass das Studium wirklich nur Grundlagen für etwas liefert, was später eine noch viel krassere und hartere neue Welt wird.

Ich würde dir empfehlen erst mal mit dem Chef zu reden und zu sagen, was deine probleme sind. Wenn du quazi der Erste bist, der so eingearbeitet wurde, wird sich da bestimmt auch eine Lösung finden. Ich denke nicht, dass da gleich irgendwas schlimmes passiert. Immerhin haben die ja auch ein Interesse daran dich ins Unternehmen weiter reinzuziehen und wenn deine Mentoren eh nie Zeit haben, dann hast du im Prinzip ja sowieso keine Unterstützung. Von dem her kann ich dann schon verstehen, dass du da nur schwer weiter kommst.

Ich stehe ja im regelmässigen Kontakt zu meinem Chef und meinen beiden Mentoren, daher weiß ich das die Firma nicht so glücklich mit meinen Leistungen bzw. mit der Geschwindigkeit ist!

Die Firma ist natürlich überzeugt von Ihrer Einarbeitungsmethode, weil ja alles "so einfach" ist, hier brauch ich gar nicht darüber Diskutieren. Ich weiß auch nciht was die Firma noch tun könnte um mir zu helfen.

Meine Problem sind recht vielfältig:

Zum einen muss ich hier und da ein paar Grundlagen auffrischen muss (z.B. in Datenbankdesign (hatte ich mal vor 4 Jahren im Studium), das geht i.d.R. auch recht schnell, aber die Firma ging davon aus "der kann das schon locker".

Zum anderen muss ich mich in völlig neue Themengebiete und Profi-Software einarbeiten. Ich kann hier leider nicht zu sehr in Detail gehen, es gibt nur eine Hand voll Firmen im deutschsprachigen Raum, die in diesem Gebiet arbeiten.

Mein größtes Problem ist und dies habe ich auch immer klar kommuniziert, dass ich kein "Programmierer" bin. Klar ich verstehe die Grundlagen der objektorientierten Programmierung und ich habe gemerkt das ich mich schnell in neue Programmiersprachen einarbeiten kann (z.B. VB.NET). Trotzdem fehlt mir die "Raffinesse" bzw. die "Denkweise" um schnell und effizient Programmieren / Scripten zu können. Zusätzlich erschwert wird das ganze, dass viele Methoden der Profi-Software und der Programmiersprache im Moment für mich noch neu sind.

Ich gebe mir wirklich die größte Mühe (meine Frau meint sogar das ich mich "aufreiben" würde, womit Sie nicht unbedingt falsch liegt), aber ich schaffe es einfach nicht auf einen grünen Zweig zu kommen bzw. meine Aufgaben in einer akzeptablen Zeit zu schaffen.

Ich weiß auch nicht mehr, wie lange die Firma das noch mit macht, eigentlich rechne ich jeden Tag mit der Kündigung :-(

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@MrUnbekannt1987
Ich weiß auch nicht mehr, wie lange die Firma das noch mit macht, eigentlich rechne ich jeden Tag mit der Kündigung :-(

Ich kann dir nur nochmal empfehlen mit deinem Chef Klartext zu reden. "Mit dem Chef in Kontakt stehen" kann ich auch. Aber es ist halt ein Unterschied, ob man redet oder kommuniziert.

Tust du zweiteres, dann würdest du auch wissen, wie du in dem Unternehmen stehst und müsstest nicht damit rechnen, dass was passiert. Du musst deinem Chef halt klar machen, dass du Probleme hast und ihm halt auch mitteilen, dass du alleine überfordert bist das alles zu machen.

Das ist wie in einer Beziehung. Da kann man auch schon was gesagt haben. Aber es kommt dann schon darauf an, ob man mal darüber gesprochen hat, oder ob man dem Partner zu 100% klar macht, dass es hier ein ernsthaftes Problem gibt.

Ich meine, ich sehe bei dir jetzt nichts "schlimmes". Du bist seit 2 Monaten irgendwo in einer Firma, in der dir niemand was zeigt oder beibringt. Da kann man nicht erwarten, dass das halt alles geht und irgendwo muss die Firma ja auch ein Interesse daran haben das einzusehen, sonst haben die dasselbe Problem auch mit einem anderen Kandidaten.

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Was hast du denn vom Berufseinstieg erwartet?

Da ist es ganz normal, dass du noch nicht alles kannst, es ist auch ganz normal, dass nicht ständig ein Kollege Zeit hat, dir alles zu erklären. Dass man es mit Themengebieten zu tun hat, die im Studium nicht behandelt wurden, ist ebenfalls alles andere als außergewöhnlich.

Ich würde einfach mal meine Erwartungen an mich und meine Umgebung ein paar Stufen runterschrauben.

Du hast einen Abschluß, das ist fein, aber jetzt musst du lernen, wie du in der Berufswelt zurechtkommst. Du fängst neu an. Wenn du jetzt hinschmeißt, läufst du meines Erachtens nur Gefahr, dass du beim nächsten Arbeitgeber in genau der gleichen Situation landest.

Wenn es massive Wissenslücken gibt, frag den AG nach Fortbildungsmöglichkeiten.

Zum einen solltest du nicht erwarten, dass dich Unternehmen "kursartig" einarbeiten. Das gibt es relativ selten, und dann oft nur für kurze Zeit. In der Wirtschaft geht's einfach nicht mehr wie in der Schule weiter.

Zum anderen klingt das für mich auch wie eine schwierige Situation, die nicht sein muss. Dein Vorgesetzter ist jetzt dein Ansprechpartner - bitte um ein Gespräch, mach klar dass du willig und fähig bist, aber das so nicht gut funktioniert. Hast du einen Plan, was genau wann von dir erwartet wird? Oder vermutest du einfach, was die hohen Ansprüche sind?

Jemanden in der Probezeit gehen zu lassen ist für beide Seiten kein Wunschszenario - das ist keine Prüfung wie auf der Uni, sondern verursacht Kosten.

ich würde ja zuerst einmal das Problem beim Arbeitgeber ansprechen. Vielleicht gibt es ja Lösungen ohne das du gehen musst.

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