Ein falscher Prophet?

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7 Antworten

Ob man Joseph Smith als Propheten sieht, oder nicht, hängt vermutlich primär davon ab, wen man fragt.

In der Bibel steht, "an ihren Werken werdet ihr sie erkennen". Wenn man danach geht, und die Perspektive innerhalb der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage hat, gibt es wohl keinen Anhaltspunkt, der darauf schließen ließe, dass in der Geschichte dieser Kirche, insbesondere von Joseph Smith etwas ausging, was in irgendeiner Hinsicht unbegründet und dennoch negativ war. Es gab manche negative Ereignisse in der Kirchengeschichte, aber keine davon waren unbegründet. Aber selbst diejenigen die es gab, existierten nur so lange, wie es dafür auch einen entsprechenden Grund gab. 

Nehmen wir einmal die Grundlage dazu, was die Kirchengründung angeht. Alles basiert dabei schlussendlich auf der Übersetzung von den Platten Nephis, die man auch die goldenen Platten nennt - auch wenn das nicht in Bezug auf alle davon zutrifft. Joseph Smith hatte keine Bildung genossen, die ihn dazu befähigt hätte, ein Buch zu schreiben, oder gar eines zu übersetzen. Wie er es selbst gesagt hatte, war die Gabe der Übersetzung eine, die er von Gott erhalten hatte und verschiedene Personen standen ihm als Schreiber bei. Während dieser Übersetzungen wurde vieles deutlich, was Joseph Smith unmöglich wissen konnte, wenn nicht durch die Gabe der Übersetzung und die wahrhaftige Existenz der Platten Nephis. Es war über Joseph Smith bekannt, dass er nicht einmal einen Brief hätte aus eigener Fähigkeit diktieren können, doch er tat weit mehr als das. Er übernahm in seinen Diktaten sogar die literarischen Stilmittel, die zu der Zeit, typisch waren, als die Nachfahren Lehis und Ischmaels um 600 vor Christus Jerusalem verließen.

Was die Platten selbst angeht, gab es, zusätzlich zu Joseph Smith, 11 weitere Zeugen, welche diese Platten gesehen haben. Einige von ihnen verließen später aus verschiedenen Gründen die Kirche und manche kehrten auch nie wieder zur Kirche zurück, aber selbst letztere widerriefen nie ihr Zeugnis, dass sie die Platten gesehen hätten, egal wie sehr man sie auch in dieser Hinsicht unter Druck setzte.

Abgesehen davon gibt es in Bezug darauf, dass Gebete erhört und beantwortet werden ähnliches in der Bibel und im Buch Mormon, nämlich dass, wenn man im Glauben bittet, dass man empfängt, und Gott um Erkenntnis bittet, dass man diese auch erhalten wird. In der Bibel befindet sich im Jakobusbrief 1,5-6 eine entsprechende Aussage, und im Buch Mormon unter anderem in Moroni 10,3-5. Die Worte unterscheiden sich, aber der Sinn ist fast derselbe.

Bezüglich der 11 Zeugen der Platten kann man es bequem ergoogeln, aber bei weitem nicht alle davon, sondern eine handvoll haben später die Kirche verlassen und selbst davon kehrte zumindest eine Person zurück. In Bezug auf jene, die nicht wieder zur Kirche zurückgekehrt sind, die aber ihrem Zeugnis von den Platten treu geblieben sind, sind manche Wikipediaartikel allerdings nur in englischer Sprache vorhanden. Die entsprechenden Aussagen sind für jene, die in dieser Hinsicht unvoreingenommen sind, sicher ein Zeichen dafür, dass diese Platten tatsächlich existiert haben müssen und dass daher und auch aus den erwähnten anderen Gründen Joseph Smith sicher kein falscher Prophet war. 

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Kommentar von JTKirk2000
22.03.2016, 14:47

Vielen Dank für das Sternchen. :)

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falscher Prophet? das sagt man doch eher wenn eeiner was prophezeit das dann aber nicht eintrifft.

Bevor er seine religiösen Visionen hatte, betätigte sich seine Familie als entgeltliche Schatzsucher. Er selber behauptete, er besitze die Fähigkeit, mithilfe eines „Sehersteins“ verborgene Schätze aufspüren zu können.
Um dies zu tun, steckte er einen Seherstein in einen weißen Zylinder
und erhielt dadurch die Anhaltspunkte, wo die Schätze verborgen sein
sollten. Wie viele Schätze er damit gefunden hatte, ist (leider) nicht überliefert.

Die 11 Platten hat niemand je gesehen, sondern die Zeugen haben irgendwelche Platten gesehn. Die "Übersetzung" der Platten aus dem "Reformägyptischen"  ins Englische diktierte er dann hinter nem Vorhang seinem Schreiber. Nachdem er fertig war, habe der Engel Moroni die Platten wieder mitgenommen.

Man muss schon einen sehr starken Köhlerglauben und eine sehr schwache Kritikfähigkeit haben, um an so was zu glauben, nicht wahr?

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Kommentar von bobby68
21.03.2016, 08:09

Man muss schon einen sehr starken Köhlerglauben und eine sehr schwache Kritikfähigkeit haben, um an so was zu glauben, nicht wahr?

Falsch! Es gibt viele Religionen und im Christentum etwa 3400 verschiedene Denominationen. Gewisse Gruppen haben grosse Unterschiede, andere nur sehr kleine. Einige haben auch exklusive Lehren. 

Wenn man die Kirchengeschichte studiert findet man immer wieder Dinge, die man nicht versteht oder die nicht korrekt notiert wurden. Manchmal wegen Fehlern, manchmal auch aus Böswilligkeit. In der mormonischen Geschichte wurde leider oft sehr viel verdreht und manipuliert, weil man die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nicht als das akzeptieren wollte, was sie ist. 

Es ist leider so, dass die Gegner der Kirche gerne die Person Joseph Smith diffamieren, um so aufzeigen zu wollen, dass die Wiederherstellung der Urkirche durch Joseph Smith ein Schwindel respektive er ein Betrüger war. 

Martin Luther war erwiesenermassen ein Antisemit und machte etliche judenfeindliche Aussagen. Kommt es jemandem in den Sinn, die evangelischen Kirchen oder den ganzen Protestantismus deswegen zu diffamieren ? Nein, das muss auch nicht sein, bei aller Abscheu gegen judenfeindlichen Aussagen. 

Römisch-katholische Päpste haben "Hexen" verbrannt und Kriege geführt. Nebst unschuldigen Frauen wurden also auch unschuldige Männer durch die römische Kirche ermordet. Es gab verkleidete Frauen als Päpste und verrückte, welche die römische Kirche geführt haben. Kommt es jemandem in den Sinn, die römisch katholische Kirche oder deren abgespaltete Kirchen deswegen zu diffamieren ? Nein, das muss auch nicht sein, bei aller Abscheu gegen mordende Päpste.

Man kann versuchen, seinen Glauben theologisch zu begründen, das machen die meisten Kirchen. Die Mormonen aber fordern die Menschen auf, darüber zu beten, ob die Kirche wahr ist. Wenn Gott den Menschen antwortet, dass die Kirche wahr ist, werden sich diese Menschen der Kirche zuwenden. Dies nennt man ein "Zeugnis der Wahrheit" erhalten. Ohne solch ein Zeugnis kann niemand in der Kirche mitmachen. Durch so ein Zeugnis können wir auch erfahren, ob die Vorwürfe gegen Joseph Smith gerechtfertigt sind oder nicht. 

Das ist weder Köhlerglauben noch schwache Kritikfähigkeit. Im Gegenteil, ein Zeugnis zu haben ist etwas vom Machtvollsten, was es für einen Menschen überhaupt gibt. Wenn jemand das nicht glaubt, soll er mal mit waschechten Mormonen darüber reden und sehen, was diese Menschen aufgrund ihres Zeugnisses alles so leisten, vor allem auch für die Mitmenschen und die Allgemeinheit. 

Du liebe suziesext06 beurteilst die Kirche nach rationalen, logischen Kriterien. Das darfst Du für Dich auch so machen. Aber Glaube ist eben nicht rational und schon gar nicht logisch. Auch mit Theologie kommen wir nicht weiter, da jeder Gelehrte wieder etwas anderes behauptet. 

Man kann sich Gott nur im Gebet nähern und ihn fragen, was er von uns will und welcher Weg der richtige für uns ist. Denn durch die Macht des Heiligen Geistes können wir von allem wissen, ob es wahr ist. 

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Kommentar von JTKirk2000
22.03.2016, 15:03

Bevor er seine religiösen Visionen hatte, betätigte sich seine Familie als entgeltliche Schatzsucher.

Laut Wikipedia steht da etwas ganz anderes in Bezug auf Joseph Smith Senior: 

Smith tried his hands at several professions, including farmer, teacher, and shop-keeper, none of which proved very successful.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Smith,_Sr.#Early_life

Er selber behauptete, er besitze die Fähigkeit, mithilfe eines „Sehersteins“ verborgene Schätze aufspüren zu können.

Wann soll er das behauptet haben?

Um dies zu tun, steckte er einen Seherstein in einen weißen Zylinder und erhielt dadurch die Anhaltspunkte,

Vermutlich hast Du das aus Phantasie und der entsprechenden Southparkfolge zusammengewürfelt.

Die 11 Platten hat niemand je gesehen, sondern die Zeugen haben irgendwelche Platten gesehn.

Nicht 11 Platten, sondern 11 Zeugen haben die Platten gesehen. Wenn Du willst, kann ich sie namentlich nennen, und Du kannst selbst danach googeln, wie besonders diejenigen dazu standen, nachdem sie später aus der Kirche ausgetreten sind.

Die "Übersetzung" der Platten aus dem "Reformägyptischen"  ins Englische diktierte er dann hinter nem Vorhang seinem Schreiber.

Nein, nicht immer hinter einem Vorhang, sondern wenn er dazu angehalten wurde, dies hinter einem Vorhang zu diktieren. Emma Smith hat die Platten selbst nie gesehen, obwohl sie die Frau von Joseph Smith Junior war. Andere Schreiber, wie Martin Harris und Oliver Cowdery hatten die Platten gesehen und sie zählen zu den 11 Zeugen.

Nachdem er fertig war, habe der Engel Moroni die Platten wieder mitgenommen.

Die Bundeslade gibt es auch nicht mehr. Hat sie deshalb nie existiert? Die Bundeslade gab es zwar der Bibel nach wesentlich früher, als die Platten Nephis, aber das bedeutet nicht, dass sie realer war, als letztere.

Man muss schon einen sehr starken Köhlerglauben und eine sehr schwache Kritikfähigkeit haben, um an so was zu glauben, nicht wahr?

Im Gegenteil. Man kann vieles davon selbst nachprüfen und sofern man die Seriosität besitzt, dies unvoreingenommen zu tun, wird man sehr wahrscheinlich erkennen, dass daran sehr viel mehr Wahrheit steckt, als Du in Deinen Äußerungen nahegelegt hattest. Deine Äußerungen hierzu zeigten Lügen im Gegensatz zu dem auf, was nachweislich der Wahrheit entspricht.

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Nach Mohammed wird es keinen Propheten mehr geben .wer sagt er ist ein Prophet der ist ein Lügner.Punkt aus

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Das ist Glaubenssache, lies das Buch Mormon und bilde dir deine eigene Meinung.

LG.

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Alle Propheten >selbst Analphabeten< wollen von Gott inspiriert worden sein, wie konnte ein Analphabet alles richtig aufschreiben (???) und das erst nach Jahrzehnten (!!!)

Ob diese Propheten ihre Ansichten oder Wünsche erfüllt haben (zB. 4 Frauen und Kindfrau mit 9) oder den Herrschenden gedient haben, das weiß der Kuckuck. Die Pharaonen glaubten, sie wären Gott. Auch früher gab es schon Rauschmittel, Pilze, Gase und Gras, wie die Pythia von Delphi, die im Rausch Versionen hatte.

Die religiösen Propheten haben in der Vergangenheit und Gegenwart mehr Unheil an geríchtet, als alle sonstigen Feindseligkeiten auf dieser Welt.

Die Menschen fühlen und wissen selbst, was gut oder böse ist, ob die Prophezeiungen glaubwürdig, zumutbar oder gegen die menschliche Natur sind.  Gott hat den Menschen Verstand und 10 Gebote gegeben damit sie selbst denken sollen.


Gute und böse Taten werden irgendwie und irgendwann gewertet werden, dann ist es zu spät, wenn man auf falsche Propheten gehört hat.

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propheten sind ausgestorben.

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Er hat seine eigenen Vorschriften nicht eingehalten, das sagt wohl alles über ihn aus.

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