Eigenes Leben opfern?

11 Antworten

Wir sind so verdrahtet, dass wir Essen in uns reinstopfen wenn es viel gibt und Sex haben wollen, wenn es moeglich ist, zu jeder Zeit. Der Verstand und unser Koerper schuetzen uns vor Bedrohungen, erst danach Essen und Sex.

Und darum herum spielt sich das ganze Leben ab.

Das eigene Leben ist kein Opfer, sondern eine Chance, zu erkennen, dass man viel mehr ist als ein Mensch mit seinen Beduerfnissen und Bedrohungen.

Schielt man auf seine Gefuehle und Gedanken, so koennte man denken, dass das alles ist, was einen als Mensch ausmacht.

Aber wir sind viel mehr, ohne es zu wissen, bzw. haben wir es einfach vergessen und dadurch entsteht die Entwurzelung unseres Seins.

In Wirklichkeit bist du das ewig waehrende Bewusstsein, welches auf seinen Weg durch die Unendlichkeit, Menschsein spielt und es sehr wichtig nimmt, obwohl es nur ein Spiel ist, nichts wirklich Wichtiges.

Also geht es nicht im Opferung oder Aufopferung, sondern um Erkenntnis. Erkenntnis, die dich wissen lassen wird, dass du etwas sehr Grosses, Wichtiges bist, was aber gar nicht so wichtig ist, wenn du die Uendlichkeit erfaehrst  Alles Gute!

Sein Leben zu opfern, um das Leben eines anderen zu retten, ist wirklich keine so kleine Sache. Dies erfordert wirklich ein Maximum an Glauben und Moralvorstellungen.

Viele Menschen werden dazu niemals im Stande sein. Die meisten kämen wohl auch nie auf die Idee so etwas zu tun.

Aber glücklicherweise gibt es immer ein paar Ausnahmen, Menschen die das Richtige tun.

Man wird erst genau wissen, ob man dazu in der Lage ist, wenn man selbst in genau solch einer Lage ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich habe 4 Jahre Pädagogik studiert.

kommt halt aber auch immer drauf an für wen. z.B. ist mir das wohl meiner mutter weitaus wichtiger als meins aber wenns um nen fremden gehen würde wär ich mir nicht so sicher

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wird der Mensch immer sein eigenes Überleben über das eigentlich Richtige für die gesamte Spezies stellen? 

Das eigentlich Richtige für die gesamte Spezies?

Scheibe, deine Frage klingt so wie... hey spring für mich da runter, dann geht's mir gut.

Das Problem liegt doch daran, jeder handelt anderst. Jede Situation ist anderst. Aktion/Reaktion 

Das Menschen sich Opfern um andere zu Retten, gibts Tagtäglich.

Meinst du so wie bei Independenc Day? Fu*k ya das wäre ein Abgang. Für so etwas würde sich doch jeder Melden. Leider nur die Guten. 

Die meisten von denen, mit dem schönen Leben könnten es nicht. Sie kennen es nicht, echte Opfer. Es müssen andere für Sie machen.

Eine philosophisch gute Frage ;)

Schaue gerne Herrn Richard David Precht der gelegentlich ähnliche Beispiele zu dieser Thematik aufzeigt.

Aus meinem Selbsterhaltungstrieb heraus würde ich jetzt kontern, warum sollte ich? Und die meisten sehen es wohl ähnlich, warum sollten sie? Bestimmt gibt es wenige Ausnahmen welche geistig bei vollem Bewusstsein anders entscheiden würden.. Man könnte seeehr lange und viel darüber spekulieren weshalb es sich so verhält..

Vielleicht war die Serie Star Trek u.a. deswegen so erfolgreich? Weil in dieser fiktiven Welt die Menschheit erkannt hat das sie nur als Spezies vorankommt ?

Im Film Armageddon hatte Bruce Willis sich geopfert, allerdings weniger für die Welt aber für seine Tochter, damit sie diese Welt weiter beleben konnte.. (Das sind doch schöne bsp. wenn auch fiktive)

Selbstaufopferung ist wohl eine wahre Heldentat!

Deiner Frage muss ich insofern  zustimmen, der Selbsterhaltungstrieb wird noch lange beständiger sein als die Aufopferung, leider auf Kosten anderer (z.B. Afrika) Wir alle wollen leben (jedes Lebewesen).. ist zumindest meine Meinung und daran ist Lebenstriebtechnisch auch nichts verwerflich.

Frag das mal die vielen Menschen, die ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um andere Menschen zu retten. Frag das jeden Feuerwehrmann, jede Mutter, die ihr Kind retten will, etc..etc..etc...

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