ebay-Fehlkauf: Ich möchte stornieren, Käufer stimmt aber NICHT zu!

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9 Antworten

Da Du bei einem privaten Verkäufer auf der Verkaufsplattform gekauft hast, und der Verkäufer auf der Abnahme besteht, bist Du zum Kauf verpflichtet.

Von dieser Seite:

http://pages.ebay.de/rechtsportal/kaeufer_1.html

"Kommt es über den eBay-Marktplatz zum Abschluss eines Kaufvertrages, sind Sie nach § 433 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) grundsätzlich verpflichtet, den gekauften Artikel abzunehmen und zu bezahlen."

Gekauft ist gekauft! Ein Widerrufsrecht gibt es bei Kauf von privat nicht.

Du riskierst bei Nichtzahlung eine Ermahnung von eBay und gerichtliche Mahnkosten. Wenn er wirklich selbst Anwalt ist! Wenn er keiner ist, kann er sich sogar einen Anwalt nehmen und du musst ihn bezahlen.

Bezahl einfach und verkauf den Aritkel weiter.

Es ist ein Gültiger Kaufvertrag, wenn er darauf besteht hast du leider Pech, es wäre einfach nur ein entgegenkommen des Verkäufers. Wäre es ein Händler wäre es kein Problem da du dann ein 14tägiges Rückgaberecht hast. So leider nicht.

Bei Privatkauf hast du kein Rückgaberecht. Wenn er also keine falschen Angaben gemacht hat, musst du zahlen, da es dein Fehler war.

Der private Verkäufer muss dies nicht zurück nehmen, das heißt du bist verpflichtend zu bezahlen. Der Kaufvertrag ist bindend. Alles andere wäre GoodWill! Bei einem gewerblichen sehe die Sache anders aus.

Da es ein Fehler von dir war musst du die Ware bezahlen - es handelt sich ja denke ich um einen Privatkauf.

wenn man kaufen anklickt steht da dass man nur klicken soll wenn man sich Sicher ist dass man es kaufen möchte . Du hast einen Kaufvertrag abgeschlossen der rechtsgültig ist. wenn Du nicht bezahlst hast du schlechte Karten und kannst noch eine Sperre von Ebay bekommen

war ein Biet-Artikel (rund 50 euro)

Hallo "octoberswimming",

sofern es sich bei der Abgabe deiner Willenserklärung um einen Tippfehler handelt, so kannst Du den Kaufvertrag gem. § 119 BGB anfechten. Dieser würde sodann rückwirkend unwirksam. Du hättest sodann Schadensersatz gem. § 122 BGB zu leisten. Dies wird als sogenanntes negatives Interesse bezeichnet. Da der Verkäufer auf die Wirksamkeit des Kaufvertrages vertrauen durfte, so ist er nach Anfechtung so zu stellen, als sei der Kaufvertrag nie zustande gekommen. Du hast demnach die Kosten zu ersetzen, die ihm im Zuge des Kaufvertrages entstanden sind (z.B. Angebotsgebühren, etc.).

Du solltest dem Verkäufer unter Hinweis auf Deinen Tippfehler mitteilen, dass Du den Kaufvertrag gem. § 119 BGB anfichst, wonach der Kaufpreis von Dir nicht zu zahlen wäre und der Kaufvertrag unwirksam wäre.

Viele Grüße, Will.

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wie teuer is der en unter 250 euru einfach ignorieren bekommst halt ne Meldung wegen eines nicht bezahlten Artikel

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