Dürfen Veganer Haustiere halten?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ich halte jede Menge Haustiere.

Ich esse so ein Zeug nicht, weil ich nicht möchte, dass Tiere ausgebeutet und getötet werden. Und genau deshalb kann ich guten Gewissens Haustiere halten.

Meine Tiere sind alle nicht gekauft, sondern kommen aus schlechten Verhältnissen, Tierschutz, waren "übrig" usw. Und ich versuche, ihnen ein Leben zu bieten, in dem sie glücklich sind. Die Kaninchen leben in ganzjähriger Außenhaltung in einem Riesenfreigehege, die Katzen können so ziemlich machen, was sie wollen, usw.

Im Gegensatz zu uns, können sich Tiere nicht aussuchen, was sie essen wollen, sie sind auf bestimmte Kost eingerichtet und brauchen diese Stoffe.

Zudem beuten Hamster, Hunde, Katzen und andere Fleischfresser keine Tiere aus, indem sie sie extra zum Töten züchten und lebenslang in Minikäfige sperren. Eine Katze, die einen Vogel jagt, handelt ihrem Instinkt entsprechend und natürlich. Das muss ich akzeptieren, wenn ich möchte, dass die Katze ein freies Leben genießen kann.

Sicher, ich bin jede Nacht unterwegs und setze die Tiere wieder raus, die sie hereinschleppen und entwischen lassen, und ab und zu transportiere ich auch mal eine tote Maus ab, aber das ist eben Natur und hat mit der Fleisch- und Tierprodukteindustrie nichts zu tun.

Deshalb kann ich ihnen auch ne Dose Fleisch aufmachen, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Und es gibt Bio-Katzenfutter/Hundefutter, das aus Reststoffen der biologischen Tierhaltung stammt. Diese Tiere wurden zwar auch getötet, aber für Biofleisch gezüchtet und hatten daher wenigstens halbwegs gute Lebensbedingungen.

Wer Veganer ist, weil er Tiere liebt, kann vielen Tieren aus dem Tierheim oder Notstationen Gutes tun, wenn er sie zu sich nimmt und artgerecht leben lässt.

Genauso mache ich es auch! Ich finde dich großartig!!!

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Um ein Haustier zu halten, kommt es doch nicht darauf an, ob man selber Veganer ist, wichtig ist einzig und alleine, das Haustier, egal welches, so artgerecht wie möglich zu halten. Dazu gehört auch für einen Veganer nun mal, dass sein Haustier, egal ob Hund oder Katze, Fleisch zu fressen bekommt.

sorry aber das ist bescheuert, bin selber ein Veganer und würde nie aus reinem Vergnügen oder Spass ein Haustier gefangenhalten. Artgerecht ein Tier gefangenhalten, sorry??? Artgerecht kann nur heissen frei in der Natur zu leben und sonst nix. Aha also ein Veganer verzichtet aus ethischen Gründen auf Fleisch gibt aber seinen Tieren Fleisch zu fressen das von Tieren stammt die gequält, augebeutet und getötet wurden?????????????

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Stimmt, Katzen sind Fleischesser. Aber sie sind keine Allesfresser, man kann sie also nicht dazu zwingen ausschließlich pflanzliche Kost zu fressen. Als Veganer geht es mir persönlich mehr darum, die Tiere nicht sinnlos weiter zu vermehren, weil es in Tierheimen und auf der Straße genügend Tiere gibt, die kein schönes zu Hause haben. Es spricht aber nichts dagegen selbst Haustiere zu haben, denen man ein solches zu Hause geben kann. Selbst wenn es ein fleischessendes Haustier ist. Schließlich sind die Tiere nun mal da und sie verhungern zu lassen, das dürfte einleuchten, ist wohl kaum das was man als tierliebender Mensch möchte.

Ich persönlich würde keine Katze halten. Mit meinen pflanzenfressenden Kaninchen bin ich ganz zufrieden.

Mit der Haustierhaltung unterstützt man aber leider auch die Tatsache, daß überhaupt Haustiere gehalten werden. Natürlich tun sie einem leid und man will ihnen das leben noch verschönern usw. Aber so wird es sich auch nie ändern, daß es immer Haustiere geben wird, somit auch Qualen bei der Züchtung, Wilderei um Exoten zu fangen, Straßenhunde und -katzen, weil der Mensch nicht aufhört Tiere halten zu wollen...usw usw. Wer nicht blind ist oder Biotoppflege oder ähnliches mittels Schafen betreibt und einen Herdenschutzhund oder aus ähnlichesn Gründen (Therapiezwecke....) einen Hund oder ein anderes Haustier braucht, sollte es auch lassen. Denn was zuerst wie Tierliebe aussieht, ist auch keine. Diese Hautiere werden extra gezüchtet, bzw. mangels Einsicht vermehren sie sich auch ohne gewollte Zucht und das nur um den Menschen zu erheitern. Um ihnen kein Fleisch zu verwehren, bekommen sie Felsich und das JEDEN Tag, obwohl sie der Natur wegen überhaupt am LEben wären, denn wir haben diese ganzen Pudel usw. aus dem Wolf gezüchtet und trotz ehemals für den Menschen vermeintlich sinnvoller verbreitung, sind sie heute aus tierlieber und umweltfreundlicher Sicht genauso überflüssig wie die meisten anderen nutztiere, die wir zu unserem eigenen "Vergnügen" halten, sei dieses Vergnügen nun ne Katze zum streicheln oder ein die wir retteten um uns gut zu fühlen oder ein saftiges steak auf dem Teller ....wer sich unbedingt vegan auf die kappe schreiben will, sollte keine hausteire halten. und übrigens auch nicht rauchen, da die zigarettenindustire sich heute immer noch standhaft weigert auf alternativen zu tierversuchen umzusteigen (außer american spirit). So kommt Haustierhaltung und der damit verbundenen immer weiteren NAchlieferung von Beagles und co. auch den Tierversuchen zu gute, aber es artet hier gerade aus, daher schließe ich.

Vorab: VeganerInnen dürfen alles, manche Dinge wollen sie nur einfach nicht.

Für gewöhnlich "halten" VeganerInnen sich keine sogenannten Haustiere, denn das würde implizieren, dass sie dies tun, um einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen, wie z.B. Vergnügen und Unterhaltung.

Jedoch gibt es viele VeganerInnen, die alte, kranke, verstoßene Tiere oder solche aus Tierversuchen bzw befreite Tiere bei sich aufnehmen, sie pflegen und ihnen einen lebenswerten Lebensabend verschaffen. Das ist meistens mit viel Arbeit, hohen Tierarztkosten und auch viel Leid verbunden, denn meistens geht es diesen Tieren nicht gut, sie sind in einer schlechten Verfassung und/oder psychisch krank. Aber natürlich ist dies auch mit Freude und Glück verbunden, wenn diese Tiere langsam gesunden und aufblühen.

Der einzige Knackpunkt ist der, dass manche Tiere von Natur aus Fleischfresser sind, Katzen beispielsweise. Hier entsteht ein ethisches Dilemma, ob das Leben der Katze höherwertig ist, als das des Huhns, welches für das Katzenfutter getötet wird. Eine andere Möglichkeit ist vegane Ernährung von z.B. Hunden und Katzen, wobei das auch nicht von allen VeganerInnen unterstützt wird, auch wenn es ernährungsphysiologisch sämtliche Bedürfnisse von Hunden und Katzen erfüllt.

veganer verbieten sich vergnügung und unterhaltung mit haustieren nicht, sie essen bloß keine tierischen produkte, das eine hat mit dem anderen wenig gemeinsam...

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@Olivia337

Gleich doppelt falsch:

VeganerInnen verbieten sich überhaupt nichts, genausowenig, wie die meisten Menschen es sich nicht verbieten, andere Menschen zu töten. ;)

VeganerInnen sind gegen die Ausbeutung von Tieren (und natürlich auch gegen die Ausbeutung von Menschen und der Natur!) und somit ist auch eine Tierhaltung aus reinem Vergnügen absurd.

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