Dürfen Lehrer ihre Meinung sagen?

6 Antworten

Das kommt immer etwas auf die Situation und das Thema an.

Für irgendwelche extremen Parteien massiv werben indem sie erzählen, wie super toll sie diese finden, ist rechtlich problematisch, selbst wen sie klar sagen, dass das ihre private Meinung ist.

Auf Frage eines Schülers zu sagen, dass man keine Popmusik macht, wird keinem Lehrer zum Verhängnis werden.

Bei der Frage war es vermutlich so, dass der Lehrer dir seine Meinung einfach nicht sagen wollte, warum auch immer. Wenn er nicht zufällig Religionslehrer ist und ihm daraus evtl. Probleme entstehen könnten, kann er auf die meisten religiöse Fragen, besonders NACH der Schulzeit, offen antworten.

Im allgemeinen ja, doch hinsichtlich Religion und Politik ist es schwierig.

Die Schüler sollen sich nicht beeinflussen lassen und ihre eigene Meinung bilden.

Kann ja sein, das der Lehrer zum Beispiel pro Migration ist und total links ist, sein Schüler jedoch (übertrieben gesagt) ein ausländerfeindliches Rassistenschwein ist.

Da soll es nicht zu Konflikten kommen, weshalb der Lehrer sich da bedeckt halten muss.

Sie dürfen ihre Meinung sagen, aber sie dürfen sie keinem aufzwingen. Sie können mit dir zwar diskutieren aber sie dürften nicht z.B. unterrichten, „Partei xy ist böse oder xy ist am besten etc.“ Denn damit würden sie ja die Autorität die sie gegenüber den Schülern haben missbrauchen und verhindern dass diese lernen sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei kontroversen Fragen müssen sie daher immer pro und contra Argumente ansprechen. Erst Recht müssen sie sich natürlich neutral bei der Bewertung von Klausuren verhalten.

Jeder darf seine freie Meinung sagen. Wir haben Meinungsfreiheit! Das ist ja gerade das schöne: Du hörst verschiedene Meinungen und bildest dir daraus deine eigene. So soll es sein!

Lehrer dürfen nicht missionieren. Und diesen Vorsatz kann man unterschiedlich streng auslegen.

Aber ein Lehrer sollte es eher vermeiden, in Glaubensfragen, seine Meinung zu sagen.

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