diskriminierung von männern durch die wehrpflicht/zivildienst

3 Antworten

Na es ist logisch, dass jede Generation von Männern, die durch die Wehrpflicht benachteiligt werden, Frauen unter einem ungünstigen Blickwinkel sehen. Es wird aus emanzipierten Männern durch den Frust der Tatsache, dass sie nur auf Grund ihres Geschlechts ca. 1 Jahr in der Ausbildung zurückhinken werden (bei Studium) oder eben einige Monate Berufserfahrung einbüßen. Zudem müssen Sie nach der Matura, wenn sie weiterstudieren wieder ihren Lernrythmus wiederfinden, weil die Dienstarbeit meistens geistig zu einer Regression führt.

Warum ist das so? (Um auf die Frage zurückzukommen) Früher war es eben so. Männer zogen in den Krieg und Frauen blieben daheim und haben sich um die Kinder gekümmert. Mittlerweile schaut die Lage zwar anders aus, aber es gab aus Angst vor imenser Wählerflucht nie wirklich das Bestreben einer Partei, dies zu ändern. Die Männerpartei wäre zwar dafür, aber die kennt ja kaum jemand.

Was kann sich ändern? Der EUGH oder andere Gremien der EU könnten in Sachen Gleichberechtigung Österreich in den kommenden Jahren dazu zwingen, diese Dinge zu bereinigen.

Es wäre in unser aller Interesse, weil wir durch die Wehrpflicht unsere jungen Männer bereits auf Ungleichbehandlung von Mann und Frau eichen, grade in der letzten Phase ihrer Ausbildung. Leute die die Wehrpflicht nur für Männer für besser halten, weil ja die Frauen so benachteiligt sind im Berufsleben sehen nicht oder wollen nicht sehen, wo der Fehler im System liegt.

Im Moment befinden wir uns in der Phase,in der sich die Umstände ganz neu ausrichten. Zurzeit sind Männer noch verpflichtet den Wehr-oder Zivildienst zu absolvieren,da,im Normalfall,ein Mann kein Kind austrägt,und diese Aufgabe den Frauen zufällt.Vor einigen Jahrzehnten war es auch noch recht normal,dass Frauen mit 20,oder früher,Kinder bekamen und diese dann erzogen,was natürlich den Abstieg in der Karriere nach sich zog,Männer in Karenz gab es eigentlich nicht.

Jedoch,muss man das nun alles in einem neuen Licht betrachten.Frauen bekommen heute kaum noch derart früh Kinder wie damals,durch Kinderbetreuungsstätten wird die Erziehung in den ersten Jahren erleichtert und es gibt durchaus Männer die in Karenz gehen,zwar nur im Verhältnis 1:10 verglichen mit den Frauen,aber immerhin.Außerdem verlangen Frauen und Feministinnen immer mehr Rechte und Begünstigungen, und bekommen diese auch immer öfter zugestanden.Frauen und Männer sind also mittlerweile "gleichberechtigt".

Wer aber gleiche Rechte verlangt,muss sich meiner Meinung nach,auch gleichen Lasten unterziehen.Und dass in dem Moment,in dem Wehrpflicht und Zivildienst für Frauen ins Gespräch kommt,plötzlich wie aus dem Nichts eine allgemeine Abschaffung dieser Pflichten verlangt wird,scheint mir nicht nur ungerecht,sonder allgemein doch recht seltsam.

Frauen dürfen auch mitmachen, wollen sie aber oftmals nicht, und Männer die zur Wehrpflicht gehen, wollen das oftmals freiwillig.

Wenn Männer sterben ist es in der Regel egal, Frauen zeugen unsere Nachkommen und eingefrorenes Sperma von großzügigen Spendern gibts genug.

Also wo im Bundesheer momentan sterben soll,weiß ich nicht.Österreich befindet sich nicht im Krieg und unsere Soldaten im Kosovo spazieren Schlagstock schwingend ihre Patrouillien und befinden sich kaum in Gefahr,abgesehen davon dass sie mit High-Tech Equipment ausgestattet sind.

Ich finde dabei kommt es eher auf die körperlichen Voraussetzungen an.Im Allgemeinen sind Männer doch kräftiger,meist auch schneller und können härteren Belastungen ausgesetzt werden sowie auch schwerere Ausrüstung tragen,diese leichter benutzen,etc.

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Ist die Wehrpflicht verfassungswidrig: Verstößt Artikel 12a gegen Artikel 3 Absatz 2?

Die beiden genannten Artikel müssten eigentlich im Widerspruch zu einander stehen, da in Artikel 3 Absatz 2 GG die Gleichberechtigung von Männern und Frauen gewährleistet wird, Artikel 12a allerdings die Wehrpflicht für Männer ermöglicht . Da es diese Wehrpflicht und auch den alternativ verpflichtenden Sozialdienst bei Frauen nicht in dieser Art gibt, müsste es doch eigentlich nach Absatz 3 auch für Männer gewährleistet sein, keiner Wehrpflicht untergeordnet werden zu können, oder? (Es ja im Moment nur Theorie, da die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, die Frage würde mich jedoch trotzdem interessieren, vor allem da ich keinen Ansatz finden konnte der diese Ungleichheit ersichtlich macht.)

Hier die beiden Artikel auf die ich mich beziehe, jewils in kursiv /fett die genauen Passagen.

Artikel 3

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Artikel 12a

(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

(4) Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an zivilen Dienstleistungen im zivilen Sanitäts- und Heilwesen sowie in der ortsfesten militärischen Lazarettorganisation nicht auf freiwilliger Grundlage gedeckt werden, so können Frauen vom vollendeten achtzehnten bis zum vollendeten fünfundfünfzigsten Lebensjahr durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu derartigen Dienstleistungen herangezogen werden. Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden.

Müssten folglich nicht rein theoretisch sowohl Männer als auch Frauen von der Wehrpflicht gänzlich entbunden sein?

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Warum wird bei Mänmerdiskriminierung kaul hingeschaut?

Bei frauen aber schon bei jeder Kleinigkeit? Und nein, ich finde es ok dass heute Mann und Frau (angeblich) gleich gestellt sind, aber das mein Geschlecht wegen dieser #metoo Sache weil ein paar Leute aufmerksamkeit brauchen gleich als schlecht abgestempelt wird da duese Leute nicht eindach zur Polizei gehen regt mich auf.. . Dabei gibt es viele Gründe warum Männer diskriminiert werden:

Männerdiskriminierung bei Wehrdienst / Zivildienst / Krieg  Männer müssen einen Wehrdienst bzw. einen Zivildienst kostenlos ableisten, Frauen überhaupt nicht. Im Kriegsfall müssen Männer "sterben gehen", ob sie wollen oder nicht. Frauen dürfen zu Hause bleiben (Dies ist zwar im Kriegsfall auch nicht lustig, aber trotzdem besser als an der Front).

2) Männerdiskriminierung bei Behörden  Es gibt ein Frauenministerium, aber kein Männerministerium.  Die Gleichbehandlungsministerin ist gleichzeitig Frauenministerin und somit in einem Interessenskonflikt.  Es gibt ein Straftäterkartei im Innenministerium, aber keine "StraftäterInnen" Kartei. Ebenso gibt es keine "MörderInnen"-Kartei.

3) Männerdiskriminierung beim Pensionsantritt  Männer dürfen erst später in Pension gehen, obwohl sie eine kürzere Lebenserwartung haben ! Damit diese sexuelle Diskriminierung der Männer nicht vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden kann, haben in Österreich SPÖ und ÖVP ein Verfassungsgesetz mit 2/3 Mehrheit beschlossen. Das Stimmverhalten von FPÖ und Grüne ist unbekannt. Das Verrückte dabei ist, dass die Männerdiskriminierung per Verfassungsgesetz durch SPÖ & ÖVP vorgeschrieben wurde!  Während Frauen nur 37% der Zahlungen in die Pensionsversicherungsanstalt einzahlen, bekommen sie 49% heraus.

4) Männerdiskriminierung im Bereich Soziales & Gesundheit  ca 80% der Obdachlosen sind Männer. Die meisten davon wurden obdachlos aufgrund von Scheidungsverfahren und Unterhaltszahlungen. Im Zweifelsfall wird immer der Mann der Wohnung oder des Hauses verwiesen, selbst wenn es sein Eigentum ist.  Während es viele Programme zur Beratung und Erkennung von Brustkrebs bei Frauen gibt, gibt es vergleichsweise wenige zur Erkennung von Prostata-Krebs bei Männern.

5) Männerdiskriminierung bei Scheidungen  Männer verlieren in der Regel das Wohnrecht in der bisherigen Wohnung. Männer dürfen nach Scheidungen meist die Kinder nur mehr sehr selten sehen. Leider verlieren die meisten Kinder durch diese Gesetze den Kontakt zum Vater schon kurz nach der Scheidung. Männer werden oft nach Scheidungen zu Zahlvätern degradiert. Bei 3 Kindern zahlen die Väter ca. 60% des Jahreseinkommens an Unterhalt nur für die Kinder. Bei Besserverdienen kann dann auch die Mutter bequem davon leben.

6) Männerdiskriminierungen bei Gerichtsurteilen:  Wenn eine Mann seine Ehefrau umbringt bekommt er statistisch eine höhere Haftstrafe, als wenn eine Frau Ihren Ehemann umbringt. Mit den Frauen haben die Richter und Geschworenen anscheunend mehr Mitleid.

weitere Gründe werde ich gleich in den Antworten posten (wenn ich es kriege)

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