Der Unterschied der Gewichtskraft auf der Erde und auf dem Mond?

5 Antworten

Die Balkenwaage zeigt ebenfalls 120 kg an, da auf einer Balkenwaage Massen verglichen wird. Die verringerte Fallbeschleunigung wirkt auf Mensch und Gewichte gleich, sodass betreffs Ortsfaktor g gilt: hebt sich gegen hebt sich.

Anders sieht es bei einer Personenwaage aus, die mittels Feder die tatssächliche Gewichtskraft ermittel: F = m x g

Die gemessene Kraft ist also proportional zum Ortsfaktor g.

g (Erde) = 9,81 m/s^2
g (Mond) = 1,6 m/s^2

In dem Verhältnis 1,6/9,81 = 0,16 verändert sich dann auch die Gewichtskraft.

In dem Fall wäre F(Mond) = F(Erde) x 0,16 = 120 kg x 0,16 = 19,6 kg

Die Personenwaage würde auf dem Mond also 19,6 kg anzeigen.

Tatsächlich beträgt die Masse aber immer noch 120kg, denn wo sollte der Astronaut die Kilos auch verloren haben (siehe Satz von der Erhaltung der Masse)?

... ein Astronaut wiegt auf der Erde 120 kg.

Der Satz ist physikalisch unzulässig. Für den Physiker hat der Körper mit der Masse von 120 kg auf der Erde das Gewicht von 120 mal 9,81 Newton, also 1177,2 Newton, auf dem Mond etwa 196 Newton. Umgangssprachlich meinen wir mit dem obigen Satz sinngemäß, "Der Körper übt auf seine Unterlage eine Gewichtskraft aus, die bei Erdbeschleunigung mit der Masse von 120 kg ausgeübt wird."

Diese 196 Newton ließen sich auf dem Mond z.B. mit einer Federwaage (Kraftmesser) ermitteln oder mit einer elektronischen Personenwaage. Mit der Balkenwaage dagegen können wir Massen vergleichen. Der Astronaut ist da gegen eine Masse von 120 kg aufzuwägen, also besitzt er die Masse von 120 kg. Und diese Masse hat er immer und überall, solange an seiner Substanz nichts hinzugefügt oder weggenommen wird. 

1/6 des Erdgewichtes... weil die Gravitation am Mond um 1/6 niedriger ist als die Gravitation der Erde :)

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