Wie ist meine Stellungnahme zu "Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst."?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hat deine Lehrerin wirklich nur so knapp angemerkt das deine Stellungnahme nicht ''gut'' wäre? ''Gut'' ist ja leider ein reichlich flexibel eingesetzter Begriff und kann sich auf so manches beziehen. In den Raum zu stellen ein Leben hätte nur dann einen Sinn wenn man damit zufrieden ist bzw. zufrieden sein kann, birgt für mich sehr hohes Frustpotential und insofern finde ich das auch nicht gerade ''gut'' (also nicht dem Wohlergehen förderlich).

Generell finde ich es allerdings alles andere als gut so eine Frage in den Raum zu stellen und Antworten dann mit der kurzen Bemerkung das sei ''nicht gut'' abzukanzeln. Wenn das wirklich so war solltest du die Aufgaben deiner Lehrerin nicht mehr ganz so ernst nehmen und lernen ihr das zu antworten was ihr gefällt. Für einen interessierten Schüler sollte es kein Problem sein die Erwartungen der Lehrer in Erfahrung zu bringen und demgemäß zu antworten. Die eigene ehrliche Meinung darf man ruhig den Menschen vorbehalten die bereit sind sich wirklich damit auseinanderzusetzen.

^^ soll nochmal einer behaupten, dass wir im Frieden lebten ;)

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Vielleicht hat sie gemeint, es sei nicht gut für dich, dass du es so ansiehst? - Also nicht als Beurteilung deiner Leistung, sondern, dass es nicht gut für einen Menschen ist, wenn er der Meinung ist, ein Leben habe nur dann Sinn, wenn man zufrieden ist.

Dann wäre Sinnlosigkeit für dich vorprogrammiert, denn eines der Grundmerkmale des Menschen ist Unzufriedenheit, andernfalls wir immer noch in der Höhle hausen würden.

"Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst" - und zwar jedes Leben - eine solche Sichtweise würde so manche Depression in Nichts zerfallen lassen.

Ich glaube, dass die Lehrerin nicht deine Meinung kritisiert hat, sondern eher deine Ausdrucksweise. Deib Text ist etwas verwirrend, weil du Sätze als Schlussfolgerung einleitest, die eine ganz andere Aussage beinhalten. Deinem Text fehlt meiner Meinung nach ein strukturierter Aufbau.

Da dies ein ständiges Thema für mich - und auch für viele andere gf - user ! - ist, eins vorweg : bitte das hässliche Doppel - r aus "Voraus" wieder raus ! Warum schreiben sooo viele Leute "im Voraus" falsch ? Dann zum eigentlichen Thema : um aus der Kritik Deiner Lehrerin etwas lernen zu können, muss sie differenzierter argumentieren und nicht so pauschal mit Allegemeinplätzen daher kommen. So geht es nun wirklich nicht, da nimmt deine Lehrerin ihre Aufgabe nicht ernst genug. Versuche, diese - absolut berechtigte - kritik Deiner Lehrerin vorsichtig und höflich unter die Nase zu jubeln, sie muss Dir verständlich erklären können, warum Deine stellungnahme schlecht ist, darauf hast Du einen Anspruch !

Hallo,

zuerst einmal: Dass Du Dir darüber Gedanken machst, freut mich, denn es zeigt, dass Dir Dein Leben eben nicht egal ist.

Auch ich habe mir in meinem Leben Fragen gestellt: Warum lebe ich?
Welchen Sinn hat mein Leben? Dabei ist mir einiges klar geworden:

Das Wort Sinn hat mit Gesinnung zu tun. Und Gesinnung bedeutet Ausrichtung, Ausrichtung auf ein Ziel. Damit verknüpft ist die nächste Frage:

Gibt es etwas, was über dieses Leben hinausgeht? Gibt es ein verlockendes Ziel, für das es sich zu leben lohnt?

Dieses verlockende Ziel gibt es! Nur wo? In einer Religion, die von Menschen gemacht ist? Oder woanders?

Wenn Du möchtest, würde ich Dir gerne mehr dazu schreiben, möchtest Du?

Herzliche Grüße,

Moritz

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