Der arme, arme Gott?

12 Antworten

Hallo LHOHQ,

zunächst einmal kann man feststellen, dass es gar nichts Schlimmes oder Böses gäbe, wenn Gott nicht vernunftbegabte Geschöpfe mit der Gabe des freien Willens ausgestattet hätte. Wären wir Menschen aber wohl glücklich, wenn Gott uns so erschaffen hätte, dass wir wie Roboter gehorsam sein müssten?

Auch Eltern wünschen sich Kinder, die ihnen nicht aus einem Zwang, sondern aus Liebe gehorchen. Gerade der freie Wille des Menschen schließt ja die Möglichkeit ein, Böses hervorbringen.

Warum aber hat Gott über eine so lange Zeit hinweg schlechtes Handeln zugelassen, ohne einzugreifen? Um das richtig zu verstehen, muss man in die Zeit zurückgehen, in der das Böse seinen Anfang nahm - kurz nach der Erschaffung des Menschen.

Als der Teufel die ersten Menschen zum Ungehorsam verleitete (siehe 1. Mose 3:1-5), wurde eine entscheidende Frage aufgeworfen: Hat Gott das Recht über uns Menschen zu herrschen? Den beiden ersten Menschen wurde von Satan sittliche Autonomie angeboten, indem sie für sich das Recht beanspruchen sollten, selbst zu entscheiden, was gut und was böse wäre.

Er stellte Gott in gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten. Der Teufel sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden, was richtig und falsch ist.

Außerdem behauptete er, Menschen würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die ungeklärt im Raum standen. Wie Gott nun vorging, könnte man durch eine Veranschaulichung umschreiben.

Nehmen wir einmal an, ein Lehrer steht vor seiner Klasse und erklärt, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Einer der Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei der falsche und er kenne einen besseren . Einige Schüler glauben der Behauptung des Mitschülers und stellen sich auf seine Seite.

Was wäre wohl erreicht, wenn nun der Lehrer die Besserwisser aus der Klasse schickt? Könnten die übrigen Schüler nicht daraus schließen, das der Störenfried vielleicht doch Recht hat? Es könnte der Eindruck entstehen, der Lehrer fürchte sich davor, dass sich sein Lösungsweg als falsch herausstellt. Was wäre, wenn der Lehrer den Besserwisser zeigen ließe, wie er die Aufgabe lösen würde?

So in etwa könnte man umschreiben, wie Gott mit den aufgeworfenen Streitfragen umging. Er ließ die Menschen, die der Meinung waren, ohne ihn besser zurecht zu kommen, gewähren und gab ihnen die Freiheit, eigene Herrschaftsformen auszuprobieren.

Auch ließ Gott zu, dass sie unwissentlich unter die Gewalt eines unsichtbaren Herrschers, Satans des Teufels kamen. So heißt es nämlich in der Bibel: "Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist (1. Johannes 5:19).

Kommen wir noch einmal auf den Lehrer in der Veranschaulichung zurück. Er weiß zwar, dass der Besserwisser und seine Mitstreiter im Unrecht sind, allerdings weiß er auch, das es für die gesamte Klasse am besten ist, wenn er ihnen Zeit einräumt, damit sie Ihren Standpunkt beweisen können.

Wenn ihr Lösungsweg scheitert, wird die übrige Klasse einsehen, dass der Lehrer am besten geeignet ist, die Klasse zu unterrichten. Außerdem wäre es dann verständlich, wenn der Lehrer zukünftig Störungen dieser Art nicht mehr dulden würde.

In ähnlicher Weise behauptete Satan, seine Herrschaft sei die bessere und würde den Menschen größeren Nutzen bringen. Gott räumte nun dem Satan und seinen irdischen Gefolgsleuten Zeit ein, damit deutlich würde, welche Herrschaftsform tatsächlich die bessere wäre.

Um noch einmal auf die Veranschaulichung zurückkommen.Was würde der Lehrer vernünftigerweise nicht tun? Er würde dem Besserwisser nicht den Mund verbieten und auch nicht bei seinem Lösungsversuch helfen. Er gibt ihm Zeit, seine eigene Lösung zu entwickeln und vorzutragen.

Auch Gott hat beschlossen, zwei Dinge nicht zu tun: Erstens hielt er Satan und seine Anhänger nicht davon ab, zu beweisen, dass ein Lebensweg unabhängig von Gott der bessere ist. Dazu musste er ihnen allerdings die nötige Zeit einräumen.

Inzwischen sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Zweitens wird er Satan und seine Unterstützer nicht dabei helfen, über diese Welt zu herrschen. Was wäre damit erreicht, wenn Gott die Folgen seiner Herrschaftsweise, z. B. Verbrechen und Kriege, verhinderte? Würde er letztendlich damit nicht die Rebellen unterstützen und zu dem Gedanken verleiten, es gehe auch ohne Gott?

Gott hat jedoch gleich zu Anfang kundgetan, dass er das Leid nur eine bestimmte Zeit dulden würde, und zwar nur so lange, bis die Streitfragen zweifelsfrei geklärt wären. Gemäß Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 31 hat er bereits "einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten wird". Gott ist in der Lage alles Leid und seine Ursachen vollständig und für immer zu beseitigen und er wird genau das tun!

Auch vergangenes Leid wird er gemäß der Bibel wiedergutmachen. Das wird er durch die Herrschaft seines Sohnes, Jesus Christus, erreichen. Darauf können wir uns heute schon freuen. Nach dem, was in der Bibel steht, ist die Zeit nicht mehr fern!

LG Philipp

Ich denke, die Menschen sollten sich weniger fragen, warum Gott Leid zulässt. Ich finde, wir sollten uns eher fragen, warum die Menschen Leid zulassen.

Menschen sind an Leid schuld, nicht Gott. Es ist die Schuld einiger Menschen, dass andere z.B. hungern. Im Krieg hungern z.b. Menschen, aber den Krieg haben die Menschen begonnen. Auch wenn sich die Regierung eines Landes nicht genug um die eigene Bevölkerung kümmert, kann es zu Armut und Hunger kommen. Daran sind dann also auch Menschen schuld.

Wenn alle Menschen nach der Nächstenliebe handeln würden, so würde es keinen Krieg geben und alle Menschen würden satt werden.

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Gott hat den Menschen so geschaffen, dass die meisten viel gegen Hunger und die sonstige Not auf dieser Erde tun könnten.

Es gibt viele christliche und nicht-christliche Persönlichkeiten, die sich mit ihren Hilfsorganisationen gegen den Hunger, gegen die Armut, gegen die mangelnde Schulbildung, gegen fehlende Gesundheitspflege... einsetzen. Millionen Menschen kann geholfen werden. Es könnten noch wesentlich mehr sein. Doch dazu müsste man nicht mit dem Finger auf Gott zeigen. Man müsste diese Organisationen unterstützen.

Martin Aufmuth - Gründer von EinDollarBrille

Er erfand eine Brille, die sich auch die ärmsten Menschen dieser Erde leisten können. In 10 Jahren hat die Organisation 73.000 Personen zu einer Brille verholfen.

https://www.youtube.com/watch?v=E4MwCbGGxwY

Zahai Röschli Gründerin des Kinderdorfes Selam in Äthiopien.

Hunderte Kinder wurden als Waisen im Dorf aufgenommen und vor dem drohenden Hungertot gerettet. Tausende Jugendliche haben dank ihr eine sehr gute Schule besuchen können und danach eine Ausbildung erhalten. Was einmal ein einzelnes Waisenheim werden sollte, ist zu zwei grossen Dörfern geworden.

https://www.selam-aethiopien.de/

Klaus-Dieter und Martina John Gründerehepaar des Hospitals „Diospi Suyana“

Sie bauten nur mit Spenden ein modernes Hospital für die armen Quechua-Indianer in den Anden Perus. 400.000 Behandlungen bis heute. Tausende verdanken dem Ehepaar ihr Leben, welche zuvor an ihren Krankheiten oder Verletzungen gestorben wären, als es noch kein Spital in der Gegend gegeben hat.

https://www.youtube.com/watch?v=RQA0fPaiBMg

Michael Stahl Gründer von Protactics

Organisation für Kinder und Jugendliche, welche gemobbt werden

https://www.protactics.de/michael-stahl/

Tobias Merkle - Gründer der Hilfsorganisation "Hoffnungsträger".

Viele tolle Projekte in Deutschland und weltweit.

https://hoffnungstraeger.de

Don & Deyon Stephens Gründerehepaar von Mercy Ships

Ihre Schiffe bringen medizinische Hilfe in den ärmsten Staaten Afrikas. 150.000 grössere Operationen bis heute.

https://www.youtube.com/watch?v=LVQ5zeLovuQ

Stella Deetjen Gründerin von back-to-life

Hilfe für die Frauen Nepals

https://www.youtube.com/watch?v=2_XHtBBV23Y

Nick Vujicic - Topp-Motivator

„Wenn ich alles tun kann, ohne Beine und Arme zu haben, dann kannst Du es auch!“

https://www.youtube.com/watch?v=1bGqTf_jHSE

Rosi Gollmann Gründerin von andheri hilfe

Unter anderem 1.000.000 Augenoperationen in Bangladesch

https://www.youtube.com/watch?v=mCXvGBGUnZc

Natalie Schaller Gründerin von [eyd]

Sie beschäftigt für ihre Modelabel ehemalige Prostituierte in Indien.

Lea Ackermann - Gründerin der Hilfsorganisation SOLWODI

Für Frauen in Not.

https://www.solwodi.de/

Tabea Oppliger, Burghard Schunkert, Kathy Izard, Denis Mukwege, David Togni, Maggie Gobran, Roger Federer, Waris Dirie, Uschi Glas, Christine Caine, Tony Rinaudo, Maria von Welser, Maria Luise Bruni, Ron Hall, Riley Banks-Snyder...

Wenn ein Kind an Hunger nur alle 18 Sekunden sterben würde, hättest du dasselbe gesagt. Und wenn es nur alle 5 Tage stirbt, auch. Und auch, wenn es alle 5 Jahre stirbt.

Und das geht immer so weiter, du wärst erst zufrieden, wenn es nichts mehr Schlimmes auf der Welt gibt. Auch wenn unsere Welt fast perfekt wäre und das schlimmste, was je passieren könnte, wäre vielleicht ein kleiner Kratzer, dann würdest du genauso fragen, wieso Gott nichts dagegen tut, weil du nichts hättest, womit du diesen Kratzer vergleichen könntest und somit wäre es für dich unglaublich schlimm und ungerecht.

Das ist ein sinnloses und ewiges Spiel.

Man kann eine Menge sagen, was richtig ist. Doch etwas dagegen tun, das ist etwas ganz anderes. Ich sage nicht nur etwas über die Not auf dieser Erde. Jedes Jahr spende ich um die 10 % meines Einkommens für Hilfsorganisationen. Würde das alle Menschen tun, gäbe es keinen Hunger mehr auf diesem Planeten.

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Aber natürlich tut Gott was dagegen! Er lässt genug Nahrung wachsen, aber die Menschen verteilen es nicht gerecht.

Die meisten Hilforganisation wie Welthungerhilfe oder Kindernothilfe sind von den Christen gemacht worden. Es gibt unzählige Kinderheime, die von den Christen geleitet und finanziert werden. Die Christen sind Gottes Kinder. Die handeln so wie Gott es ihnen befiehlt.

Wie soll denn Gott anders handeln?

Wenn es Du an einem Obdachlosen vorbeigehst und nichts gibst, dann soll Gott es Dir mit Gewalt wegnehmen?

Du bist wohl sehr jung und weiss es nicht. Es gibt für alles genügend Geld, aber die Reichen teilen nicht so gern.

Bedenke, dass es nicht nach Deinen oder meinen Regeln oder Maßstäben geht.

Gott war es, die Regeln wie Du solltest nicht töten oder stehlen aufgestellt.
Und Gott auch gesagt: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.

Kein Mensch kann es zu 100 Prozent erfüllen, Du auch nicht!

Die geizigen Menschen werden sich vor Gott für ihren Geiz verantworten. Und wirst es Dich für Deine Sünden verantworten. Du bist auch nicht heilig, auch wenn Du niemanden getötet hast.

Sorge Dich erstmal dafür, dass Du nicht in die Hölle kommst.

Wie macht man das?

Das geht in dem man die Sünden wie das Lügen oder Frech sein zu den Eltern bereut und Gott in einem Gebet um Verzeihung bittet. Das muss von Herzen kommen, sonst wird Gott es nicht verzeihen können. Gott hasst den stolzen Menschen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Viele Jahre eine Christin

Die Menschen wissen mit solchen Fragen nicht dass wenn Sie dass hätten was Sie hier andeuten, dass Sie lediglich Maschinen wären. Ohne freien Willen.

Ich möchte dass genauer ausführen, für alle die es noch nicht verstehen.

Wenn Gott was tuen würde, gegen den Hunger auf dieser Welt, heißt es, er würde dich und mich und andere dazu zwingen Gewisse Dinge zu tuen. Sprich, ihr könntet nicht mehr für euch entscheiden was ihr tut und was nicht.

Damit seid ihr nichts weiter als NPC's, leblose Berechnungen.

Gott hat uns aber wunderschön erschaffen, mit eigenen freien Willen.

Dass ist dass Wunder unserer Welt, und wir werden auch ganz sicher irgendwann den Himmel auf Erden erreichen, dass steht schon fest, so Gottes plan.

Aktuell sind wir nur in der nötigen Entwicklung dahin, dazu gehört eben Brutalität, Hunger und Hass. Bald aber, wird es dass alles nicht mehr geben.

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