Darf mein Lehrer mit schülern zocken usw?

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7 Antworten

Natürlich darf man so was. Bei uns an der Schule ist es Tradition, dass man in letzten Schuljahr irgendetwas mit seinen LK Lehrern unternimmt, bei uns war es eine Grillfeier ^^

Das ist etwas völlig anders, da ist ja der ganze Kurs dabei; private Kontakte zu einzelnen Schüler sind aber nicht gestattet.

Lehrer sind zur Neutralität verpflichtet und dürfen niemanden
bevorzugen; dieser Verdacht entsteht aber ganz automantisch, wenn
Kontakte über den Unterricht hinausgehen, es sei denn, die  gesamten Klasse ist miteinbezogen.


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@dandy100

Es gibt Kinder von Lehrern die auch Freunde haben... Das wäre ja demnach nicht möglich, weil die befreundeten Kinder dann ein anderes Verhältnis zur Lehrkraft haben. Manche Lehrer arbeiten noch ehrenamtlich als Trainer in Vereinen, dürfte ja auch nicht gehen weil teilweise Schüler im verein Mitglied sind. Auch Lehrer dürfen ein Privatleben haben. Als Lehrperson kann man trotzdem in der Lage sein Objektiv zu bewerten.

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Ja klar, was ist denn daran so schlimm. Lehrer sind auch Menschen, wenn du mit dem Lehrer dich gut verstehst, darfst du doch wohl auch mit ihm zocken oder so.

Mit Beziehung ist aber Liebesbeziehung gemeint. Ein gutes Verhältnis im Sinne von sich sympatisch sein ist natürlich nicht verboten

Sehr richtig, Dein Lehrer bewegt sich da auf dünnem Eis; private Kontakte ziwschen Lehrern und Schülern darf es eigentlich nicht geben.

Als Lehrer hat man neutral zu sein und darf keine Schüler bevorzugen; dieser Verdacht  ensteht aber ganz automatisch, wenn freundschaftliche Beziehungen über den Unterricht hinaus enstehen; wenn sowas die Runde macht, bekommt diese Lehrer auf jeden Fall Schwierigkeiten.

Benutzt du Textbausteine?

Der Lehrer bewegt sich nicht auf dünnem Eis. Wie kommt man bloß auf so eine Idee. Natürlich darf es private Kontakte zwischen Lehrern und Schülern geben. Das bleibt nicht aus, wenn Lehrer und Schüler in der gleichen Region leben. Sie gehen dann in die selben Vereine, Gaststätten Konzert usw.

Manche Schüler sind sogar mir Lehrern verwandt und leben im gleichen Haushalt.

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@flaglich

Ja, allerdings dürfen Lehrer ihre Verwandten keinen Unterricht geben.

Ich habe selbst bei meiner Tante, einer Studienrätin gelebt und bin auch in ihr Gymnasium gegangen, allerdings dürfte sie mich nicht unterrichten.

Es geht ja auch gar nicht darum, sich ausserhalb der Schule irgendwo zu begegnen, natürlich bleibt das nicht aus, wenn man in derselbe Region wohnt - das ist aber etwa völlig anderes als sich privat mit einzelen Schülern zu verabreden.

Das darf ein Leher nicht,  das Beamtenrecht gibt klare Richtlinien für den Lehrerberuf vor, private Kontakte, die eine Vorteilsnahme bedeuten können, sind ausgeschlossen und können eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach sich ziehen.

Das war jetzt übrigens natürlich ein Textbaustein, denn logischerweise formuliere ich diesen Satz nicht für jede Antwort neu


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@dandy100

Es gibt Kinder von Lehrern die auch Freunde haben... Das wäre ja demnach
nicht möglich, weil die befreundeten Kinder dann ein anderes Verhältnis
zur Lehrkraft haben. Manche Lehrer arbeiten noch ehrenamtlich als
Trainer in Vereinen, dürfte ja auch nicht gehen weil teilweise Schüler
im verein Mitglied sind. Auch Lehrer dürfen ein Privatleben haben. Als
Lehrperson kann man trotzdem in der Lage sein Objektiv zu bewerten.

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@Immenhof

Drücke ich mich eigentlich so unverständlich aus: Es geht nicht darum, sich in derselben Gemeinde zu begegen, Nachbar zu sein, Vereinmitglied oder sonstwas sondern sich privat mit einzelnen Schülern gezielt zu verabreden,  wie zum Beispiel zum Zocken - das war nämlich die Fragestellung - und das ist natürlich nicht erlaubt.

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@dandy100

Das mit deiner Tante tut mir leid, natürlich dürfen Lehrer Verwandte unterrichten, sogar Eltern ihre Kinder.

Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen (im Sinne von Täuschung beenden), dass deine Tante dich nicht unterrichtet hat, hatte andere Gründe, frag sie doch mal - als Kollegin wird sie das wissen.

Lehrer müssen nicht Beamte sein, deshalb greift hier kein Beamtenrecht, kein Beamtenrecht gibt klare Richtlinien für den Lehrberuf. Für Lehrer relevant sind Schulgesetze, Allgemeines Dienstrecht, Verordnungen und Erlasse von Kultusministerium und Schulverwaltung. Zumindest für Hessen und NRW behaupte ich, dass es dort keine Regeln für bzw gegen den privaten Umgang mit Schülern gibt.

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@flaglich

Dass meine Tante mich nicht unterrichten dürfte, hatte keine andere Gründe - das ist verboten - dazu kann ich Dir gerne mal die Adresse meines ehemaligen Direktors geben, der mir das damals ausführlich erklärt hat.

Mitglieder des eigenen Haushalts dürfen nicht unterrichtet werden, Eltern ihre eigenen Kinder erst recht nicht - das wäre ja auch skandalös, wenn das erlaubt wäre, alleine schon deshalb, weil ein Lehrer in seinem eigenen Haushalt alle Unterlagen verstecken müsste, und was diese Kinder alles unterstellt bekämen, davon wollen wir mal gar nicht reden.

Ein Zeugnis ist ein Verwaltungsakt, es ist nämlich einklagbar, und daran dürfen Angehörige nicht mitwirken. Ausnahme ist, wenn es nur eine einzige Grundschule am Or gibt und Vater oder Mutter die einzigen zur Verfügung stehenden Lehrer sind.

Ich frage ich, wie Du auf die Idee, dass das erlaubt sein könnte, ebsowenig kann ich nicht nachvollziehen, dass Du meinst, dass das Beamtenrecht keine Richtlinien für den Lehrberuf vorgibt - natürlich tut es das. Im  Beamtengestz ist die allgemeine Dienstvorschrift für Lehrer enthalten, in der u.A.  steht, dass Lehrer ihre Aufgaben unparteiisch wahrzunehmen haben - völlig ausgeschlossen beim eigenen Kind

Ich war selbst lange genug im Schulamt Düsseldorf tätig - Du kannst mir glauben, dass ich weiß, wovon ich rede.

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@dandy100

Na dann von Profi zu Profi, ich brauche nicht die Telefon-Nummer von dem alten Direktor. Ein oder zwei Stellen zum Nachlesen würde mir schon reichen.  

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@flaglich

...ich bin noch auf der Suche, nicht so einfach das zu finden, allerdings kann ich Dir vorab versichern, dass Zeugisse und Jahresendnoten Verwaltungsakte sind, und bei einem Verwaltungakt  niemand mitwirken darf, der selbst beteiligt ist.

Dass Lehrer sich an die Verwaltungsvorschriften zu halten, steht in Art. 2 der allgemeinen Dienstordnung

Ich kenne keinen Direktor, der gestattet hätte, dass Lehrer ihre eigene Kinder unterrichten oder Verwandte, die in deren Haushalt leben; das verbietet sich schon allein dadurch, dass Lehrer zur Neutralität verpflichtet sind, siehe Art. 6

http://vbe-nrw.de/downloads/sbvPDF/151_ado_allgemeine_dienstordnung.pdf

Und jetzt mal unter uns Profis: Es wäre doch ein absolutes Unding, seine eigenen Kinder zu unterrichten - pädagogisch eine Vollkatastrophe; jeder Schulleiter und Lehrer, der auch nur etwas Verstand hat, lehnt das ab.

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@dandy100

Das zu finden wird auch schwierig bleiben, aber falls du nichts besserer zu tun hast. Andererseits kann ich dir die Nichtexistenz eines solchen Verbotes in Gesetzen oder ADO nicht beweisen, weil Nichtexistenz nicht beweisbar ist, aber das wusstest du ja schon.

Dass es sinnvoll ist die eigenen Kinder zu unterrichten will ich nicht behaupten, auch kann ich nachvollziehen wenn Schulleiter das an ihrer Schule nicht zulassen. Ich kann mich an einige Mitschüler erinnern, bei deren Vätern wir gemeinsam Unterricht hatten. Auch als Referendar habe ich noch ein paar Schüler gehabt, die in anderen Fächer von ihren Eltern unterrichtet wurden. Weder als Schüler noch als Kollege sind mir damals Bedenken bekannt geworden.

Ausgangsfrage war ja, ob Lehrer und Schüler außerhalb der Schule gemeinsam spielen (zocken), Kneipen und Konzerte besuchen oder sonstwie gemeinsam ihre Freizeit gestalten dürfen.

Und dafür wirst du noch weniger Verbote finden können. Weil das finde ich nicht nur tolerabel, sondern halte ich das für vorbildlich. Auch weil das nicht mein Stil ist.

Und der § 6 ist überschrieben mit "Unparteilichkeit". Das bezieht sich nicht auf CS.

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Auch Lehrer sind Menschen und dürfen in ihrer Freizeit tun und lassen, was sie wollen.

Nein das dürfen sie keineswegs - sie dürfen sich nicht im privaten Rahmen mit Schüler treffen; wenn sowa die Runde macht, gibts jede Menge Schwierigkeiten für den Lehrer.

Lehrer sind zur Neutralität verpflichtet und dürfen niemanden bevorzugen; dieser Verdacht entsteht aber ganz automantisch, wenn Kontakte über den Unterricht hinausgehen, es sei denn, die  gesamten Klasse ist miteinbezogen.

Ein Lehrer bringt sich auch selbst in größte Schwierigkeiten, wenn er jemandem eine fünf geben muss, mit dem er gerade noch gezockt hat.

Das Beamtenrecht gibt klare Richtlinien für den Lehrerberuf vor, private Kontakte, die eine Vorteilsnahmen bedeuten können, sind ausgeschlossen und können eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach sich ziehen

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@dandy100

Mach doch nicht aus ´ner Mücke einen Elefanten. Soll der Lehrer etwa zu Hause bleiben und nicht aufs Konzert gehen, weil er dort ein paar seiner Schüler treffen würde? Und klar - die quatschen ihn auch an, wenn man gut mit ihm klarkommt. Ist ja nun nicht so, als würde sich der Lehrer mit schöner Regelmäßigkeit mit einigen ausgewählten Schülern treffen und Party machen. Und natürlich darf ein Lehrer in seiner Freizeit tun und lassen, was er will. Man muss nicht hinter allem gleich mangelnde Neutralität oder Vorteilsnahme vermuten bzw. reininterpretieren.

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@TrudiMeier

Hier gehts doch nicht darum, sich zufällig mal irgendwo zu treffen, sonder sich mit einzelnen Schülern gezielt zu verabreden,  wie zum Beispiel zum Zocken - das war nämlich die Fragestellung - und das ist natürlich nicht erlaubt, denn ein Lehrer darf in seiner Freizeit nicht tun und lassen, was er will, er ist nämlich Beamter und hat sich an die Vorschriften für Lehrer zu halten

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Beziehung ist nicht "auf einem Konzert ein Bier trinken" oder "spielen".

Hatte ebenfalls einen sehr jungen Lehrer, feiner Kerl.
Dem habe ich sein Auto repariert - alles bestens. Deswegen war ich genau so ein Schüler wie allen anderen und wurde auch genauso bewertet.

Grüße, ----->

Das war die 10.000ste ,,Darf-mein-Lehrer-das-Frage" auf GF.. .Glückwunsch!

Ich sehe keinen Grund warum er das nicht machen sollte.. es ist doch schön, wenn Lehrer sich mit den Schülern gut verstehen. Leider gibt es in der ,,Ich-weiß-was-Generation" zu viele die auch gute Absichten melden, sodass es sich negativ auf den Lehrer auswirkt.. .aber Hauptsache einmal sich wichtig vorkommen -> ,,Nun meinen aber paar Leute dass lehrer das gar nicht dürfen"

Zu Deiner Information: Lehrer sind zur Neutralität verpflichtet und dürfen niemanden bevorzugen; dieser Verdacht entsteht aber ganz automantisch, wenn Kontakte über den Unterricht hinausgehen, es sei denn, die  gesamten Klasse ist miteinbezogen.


Ein Lehrer bringt sich auch selbst in größte Schwierigkeiten, wenn er jemandem eine fünf geben muss, mit dem er gerade noch gezockt hat.
Das Beamtenrecht gibt klare Richtlinien für den Lehrerberuf vor, private Kontakte, die eine Vorteilsnahmen bedeuten können, sind ausgeschlossen und können eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach sich ziehen

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@dandy100

Das kann man als einmalige Sache betrachten... man traf sich zufällig auf einem Konzert.. es ist ja nicht so, als würde der Lehrer jedes Wochenende Party mit den Schülern machen.

Eine Riesen-Debatte damit auszulösen finde ich im Verhältnis betrachtet lächerlich.

Wenn so etwas häufiger vorkommt, dann gebe ich dir absolut recht.

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@MickyFinn

Naja der Fragegesteller hat ja geschrieben, dass sein Lehrer öfter mal mit Schülern eine Runde zockt - wie auch immer das zu verstehen ist. - das ginge jedenfalls schon weit über den erlaubten Rahmen hinaus.

Sich mal irgendwo zufällig zu treffen, ist natürlich kein Problem

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