Dürfen Lehrer die Noten vor der ganzen Klasse laut vorlesen?

13 Antworten

Nein die Lehrer dürfen es nicht. Ich bin in der 11. und unsere Biologielehrerin hat sogar selber gesagt, dass man es nicht darf. Die Lehrer dürfen eigentlich nicht mal einem anderen Schüler die Klausur mitgeben,damit er es dem kranken weitergibt. Ist auch verboten. Ich würde einfach am anfang melden oder Stopp reinrufen und wenn er es mit Absicht trotzdem macht, dann würde ich mich beschweren. Ist jedem sein gutes Recht !

Datenschutz ist ein Grundrecht, weshalb ausnahmslos jedem dieses Recht zusteht. Allerdings wird das bei Schulnoten nicht so eng gesehen, weil durch die Enthüllung dieser in der Regel keine Gefahr für den betroffenen Schüler entsteht.

Wenn Ihr Sohn aber nicht möchte, dass seine Noten vor der Klasse vorgelesen werden, kann er sich an den/die Lehrer wenden und ihn/sie bitten, ihm die Noten unter vier Augen mitzuteilen. Es gibt aber auch Lehrer, die vor der Notenbekanntgabe fragen, ob jemand seine Note lieber in einem solchen Gespräch erfahren möchten. Andere Lehrer machen so etwas grds nicht vor der ganzen Klasse.

Ich hoffe, ich konnte helfen!:)

der Lehrer darf es tatsächlich doch, obwohl es überall nicht gerne gesehen wird. Es gibt leider keine rechtliche Handhabe es ihm zu verbieten. wir haben auch so einen Fall in der Schule und die Antwort des Lehrers war, auf welcher Welt lebt Ihr eigendlich….. Normalerweise müsste der Lehrer eine Rüge erhalten, weil er die Rechte und Gefühle mit Füßen tritt.

Aus Datenschutzgründen dürfen sie das nicht tun, es sei denn, der Schül./die Schülerin hat nichts dagegen, wenn es z.B. am Ende eines Schul(halb)-jahres darum geht, den Leistungsstand der Klasse zu diskutieren und Hinweise zu möglichen Abschlüssen (in 9 und 10) zu geben. Das Ergebnis einer Klassenarbeit ist nur in Zahlenwerten zu präsentieren. Ich persönlich glaube auch, dass Wendungen wie "Na, Dennis, das war mal wieder nichts, was Du da geleistet hast!" der Vergangenheit angehören.- Rat: Lassen Sie als Eltern in der Klasse eine "Beratungsstunde" (zur Beratung ist jede/r Klassenleiter/in verpflichtet!) einführen als "Schülersprechstunde": Wenn der/die Klassenl. Verfügungsstunde hat, kann er "draußen vor der Tür" mit einzelnen Schüler(inne)n Beratungsgespräche führen, während die übrigen sinnvolle Arbeitsaufgaben erledigen.

Rechtlich gesehen nein. Ich bin auch Lehrer und kläre die Noten lieber im persönlichen Gespräch. Es gibt aber auch Klassen, die nichts dagegen haben, ihre Noten zu hören. Ist ein Schüler dabei, der seine Zensur nicht vorgelesen haben will, bitte ich ihn kurz den Raum zu verlassen. Ich verlese seine Note dann nicht, er hört im Gegenzug aber auch nicht die Noten der anderen.

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