Darf man Grünschnitt, welches zuvor mit Roundup eingesprüht wurde, auf den Kompost tun, oder wie entsorgt man es am besten?

6 Antworten

Warum benutzt ihr Roundup im eigenen Garten? Es ist schlimm genug, dass die industrielle Landwirtschaft nicht mehr ohne das Zeug wirtschaften kann. Privatleute sind nun wirklich nicht auf sowas angewiesen.

Laut dem Hersteller soll Glyphosat theoretisch zerfallen oder vom Regen in den Boden ausgewaschen werden. Praktisch wird es jedoch überall in der Umwelt nach gewiesen, längst auch in allen Menschen. So ganz kann die Herstellerangabe also nicht stimmen.

Ihr könnt das Zeug auf jeden Fall verbrennen. Nächtesmal flämmt ihr das Unkraut gleich mit dem Flammenwerfer weg. Das erspart Arbeitsschritte wie Spritzen und Ausreißen. Auf dem Beet reicht ausreißen/hacken, ihr müsst nichts vorher spritzen.

Wenn ihr den Kompost iwann verwenden möchtet dürft ihr die vergifteten Pflanzen dort keinesfalls ablegen . In Round up & vielen anderen Unkraut & Ungeziefer Mittelchen sind Wirkstoffe die zB Parkinson hervorrufen können

Wenn man's streng nimmt und gewissen Quellen recht gibt, so darf das nicht auf den Kompost, weil nach diesen Roundup ein Teufelszeug ist...

Weniger streng genommen zersetzt sich Roundup nach einer gewissen Zeit praktisch vollständig. Unter welchen Bedingungen wird aber nirgends angegeben. Du musst also annehmen, dass das ziemlich lange dauern kann.

Nach meiner Meinung kannst Du die geroundupten Pflanzen schon kompostieren. Ich würde das aber auf einem separaten Kompost machen und diesen dann nur auf Beeten verwenden, die dauerhaft mit Zierpflanzen bepflanzt werden.

Daran, dass Verbrennen sinnvoll sein soll, habe ich gewisse Zweifel. Könnte ja sein, dass Du damit eine Feinverteilung des Mittels machst. Also wenn schon in die Kehrichtverbrennung geben, wo mit höheren Temperaturen verbrannt wird als im Garten und sich das Produkt wohl besser zersetzt.

Immer daran denken, dass die Warner vor Roundup Recht haben könnten.

 

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