Darf man den schweif der pferde kämmen?

16 Antworten

Man sollte aus Deinem genannten Grund keinen Kamm nehmen. Normalerweise sollte man den Schweif verlesen, also Knoten mit den Fingern lösen. Wenn es mal schnell gehen muss, drehe ich den Schweif ein und bürste ihn Stück für Stück mit einer Haarbürste aus, dadurch, dass man gegenhält, gehen dabei nicht viele Haare verloren.

Tja ja da gehen die Meinungen im Stall ziemlich auseinander. Die einen sagen man reißt Haare aus und der Schweif wird dünn, andere machen es trotzdem und sehen keinen Unterschied.

Meine Meinung: Ich kämme den Schweif von meinem Pferd und in den bald 14 Jahren die ich ihn habe, ist der Schweif nicht dünner geworden. ABER: Ich achte darauf dass ich nicht zu sehr an den Haaren reiße (auch um ihm nicht weh zu tun) und ganz schlimm verknotete Haare nehme ich mit den Fingern auseinander. Wenn ich anfange, nehme ich alle Haare in einer Hand zusammen und fange am unteren Ende an, die oberen hängen dabei locker so dass es ihm nicht weh tut. Dann arbeite ich mich nach oben, anschließend kämme ich den Schweif strähnchenweise durch. Da ich das mehrmals die Woche mache, sind die Haare normalerweise nicht doll verklebt so dass es ganz einfach und schnell geht. Ausfallen tun dabei kaum Haare.

Also mein Fazit: Kämmen ja, aber nicht mit Gewalt und bei ganz schlimm verklebten Stellen besser verlesen.

Dürfen tut man schon aber machern würde ich es nicht. Ich habe Friesen und da ist das Langhaar für mich schon sehr wichtig. Ich kämme meinen die Schweife nie - wozu auch. Ich lese die Halme heraus, Grobe Dreckbollen zermale ich zwischen den Händen und wenn nötig verlese ich den Schweif. Ab und an Fahre ich mit einer Staubbürste über das Langhaar, aber nie auf zug. Dafür wasche ich meinen das Langhaar allgemein etwas mehr als Pferde die weniger Langhaar haben.

Bei uns im Stall haben diejehnigen Pferde dicke, kräftige und lange Schweife deren Besitzer die Schweife in Ruhe lassen, die die ständig durchkämmen deren Pferde haben alle Rattenschwänze.

Achso ok dankeschön:)

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Huhu,

wenn du die Haare vorher verließt und es oft machst, so dass die Haare nicht verkleben, ist das ok, wenn du dabei aufpasst dass du nicht an den Haaren reißt und unten anfängst.

Wenn man es allerdings so macht wie man es von vielen kleinen, unwissenden Kindern sieht, die den feinsten Kamm nehmen den sie finden können und dann damit von oben nach unten ohne den Schweif in der Hand zu halten durch die dreckigen und verklebten Haare kämmen, geht das selbstverständlich nicht, damit bereitest du dem Pferd Schmerzen und reißt ihm alle Haare aus und wie du schon weißt, dauert es sehr lange bis die Haare nachwachsen.

Liebe Grüße

Ah ok verstanden dankeschön :) GLG zuürck:)

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Hallo :)

Meine Meinung zu dem Thema ist Folgende: Lass es lieber bleiben, der Schweif wird auf Dauer tatsächlich dünner und wenn dann mal jemand ein Pferd mit einem dünnen Schweif hat und diesen auch kämmt und man die Person darauf anspricht kommt dann meistens sowas wie ,,der hat von Natur aus einen dünnen Schweif'', was totaler Quatsch ist. Oder niemand sieht den Unterschied weil fast alle den Schweif kämmen, wer weiß. :D

Also ich mache es immer so mit dem Schweif von meinem Pferd (und ich weiß wovon ich rede, habe einen Isländer und die haben einen extreeem dichten Schweif, ist meistens ziemlich anstrengend den zu pflegen.. ._. :D), und damit bist du schonmal auf jeden Fall auf der sicheren Seite:

  • Täglich (immer vorm Reiten): Ich fummele das Stroh (und Dreckklümpchen, falls das Pferd auf einer matschigen Wiese gestanden hat, eben alles was sich so darin verfangen hat) vorsichtig mit den Fingern aus dem Schweif heraus. Das ist alles, zuviel Mähnenspray ist zu teuer und auch auf Dauer auch nicht gut für die Haare, und jedesmal den Schweif zu verlesen würde Ewigkeiten dauern. :D

  • Alle 2 - 4 Wochen (abhängig davon wie dick, leicht verknotend der Schweif ist): Ungefähr zweimal im Monat mache ich den Schweif meines Pferdes richtig gründlich ordentlich, das heißt wie sonst auch immer als Erstes das Stroh etc. rausfummeln. Dann Mähnenspray benutzen (muss man nicht unbedingt machen, aber das Verlesen geht dann eben um Einiges leichter von der Hand), kurz einwirken lassen und dann erstmal ganz, ganz sorgfältig den Schweif verlesen, sodass es schon fast wie gekämmt aussieht. Und dann kannst du anschließend ganz vorsichtig den Schweif in der Mitte richtig gut festhalten und, von den Spitzen angefangen, mit einer Schweif- und Mähnenbürste (/-Kamm) nochmal abschließend vorsichtig durch den Schweif zu fahren. Dann kann so gut wie nichts mehr schief gehen und der Schweif deines Pferdes bleibt in sowohl robustem als auch schönem Zustand erhalten. :)

So mache ich das, und damit habe ich bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Es stimmt, dass ein Schweifhaar rund 9 Jahre braucht um wieder eine entsprechende ,,normale'' Länge zu bekommen, und somit wird der Schweif, zwar ganz langsam, sodass es einem zunächst kaum auffällt, immer dünner und dünner. So habe ich es zumindest bis jetzt immer bei Freunden oder Leuten aus meinem Reitverein beobachtet. Ich sage nicht dass das zu 100% stimmt oder dass das bei jedem Pferd so ist, dessen Schweif man kämmt, aber ich persönlich würde es bleiben lassen mit dem ständigen gekämme.

Hoffe ich konnte dir helfen & Liebe Grüße! :)

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