Darf ein Lehrer bei einer Klassenarbeit Minuspunkte bei der Zeichensetzung geben?

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7 Antworten

Das ist legitim und wird auch oft so gehandhabt.

Ein richtiges Komma gibt einen Punkt, einen fehlendes Komma gibt keinen Punkt und ein falsch gesetztes Komma einen Minuspunkt.

Sonst könnte man ja hinter jedes Wort ein Komma setzen - wenn falsch gesetzte Kommata keinen Punktabzug gäben, hätte man jedes richtige Komma gesetzt und damit alle Punkte. So geht das aber natürlich nicht und deshalb ist ein Punktabzug gerade bei solchen Aufgaben durchaus gerechtfertigt.

Auch bei Multiple-Choice-Aufgaben gibt es manchmal Punktabzug für falsche Kreuze, damit man nicht mit Unwissen und ein bisschen Glück unberechtigt trotzdem Punkte bekommt.

Im Grunde genommen ist die Benotung vorgegeben und man kann leicht von den Benotungsstilen abweichen (persönliche Vorlieben, Lehrer sind schließlich auch nur Menschen).

Leider ist es bezeichnend, dass hier jemand fragt ob ein Lehrer richtig benotet hat, warum wird das überhaupt in Frage gestellt? Klar können Lehrer mal Fehler machen, aber das was du fragst, ist ja eine Generelle in-Frage-Stellung der kompletten Benotung an sich.

Macht mal euren Kindern weniger Druck und sucht nicht die Fehler bei den Lehrern sondern bei euch und euren Kindern, die haben schließlich die Fehler nicht gemacht sondern der/die Schüler.

Eigentlich verständlich dass es so gemacht wird. Stell dir vor jemand setzt nach jedem einzelnen Wort ein Komma. Damit trifft er garantiert die 30 richtigen Stellen, aber hat eben keine 1 verdient.

Ja, je nach Bundesland muss er das sogar.

Milli0202 11.05.2017, 15:35

Okay. Davon habe ich noch nie was gehört.  Also lieber nicht den Lehrer Fragen?

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Manioro 11.05.2017, 15:38
@Milli0202

Naja fragen kannst du ja, aber ich würde an deiner Stelle nicht gleich mit Vorwürfen und den Verdacht kommen, dass er was falsch gemacht hat. 

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klar ist doch eine deutscharbeit und nicht geschichte. geht doch dort um die rechtschreibung.

Es gab 30 Kommas, die gesetzt werden mussten.

Aha, dann war das also das Thema der Arbeit, oder zumindest ein Thema.

Dann darf er erst recht.

Ja. Insbesondere wenn es bei einer Arbeit (wie offensichtlich hier) um Zeichensetzung geht.

Gruß, earnest

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