Darf ein freier Träger (kath. Kirche) es zur Bedingung machen, dass das Kind vor Aufnahme getauft wird?

8 Antworten

Das könnte ich mir durchaus vorstellen, daß das zur Bedingung gemacht wird, wissen tu ich es aber nicht

Die Zahl der Plätze ist beschränkt. Wenn es 75 katholisch getauft Kinder für 75 Plätze gibt, ist es in Ordnung. Wenn 1 Platz frei ist und es keine katholischen Interessenten gibt, darf er auch an Nicht-Katholiken inkl. Ungetaufte vergeben werden. Das Interesse des kirchlichen Trägers ist es ja, genügend Plätze für die eigenen Kinder zu haben.

Woanders werden Kinder in städtischen KiTas abgelehnt, weil sie einer Konfession angehören und im zugehörigen Kindergarten um die Ecke noch Plätze frei sind.

Nein, das ist nicht zulässig. Außerdem ist es auch unsinnig, die Taufe nur deswegen anzustreben, damit das Kind in den Kindergarten kann.

Natürlich können die das machen. Es ist ein kirchlicher Kindergarten und da wollen sie dann eben nur Kinder, die später auch in ihre Kirche gehen.

Ich würde mein Kind niemals in die Hände einer Religionsgemeinschaft geben. Die Aufforderung zur Taufe in deinem Fall ist nur ein weiteres Argument gegen religiöse Erziehung.

Das find ich auch! Im endeffekt ist es der schnoede Mammon, der diese Haltung hervorruft.

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