Dampfbremse bei einer Außenwand?

3 Antworten

Meiner Meinung nach reguliert man die Raumfeuchte ausschließlich durch Lüften - entweder manuell oder durch ein kontrolliertes Lüftungssystem. Ein schlauer Architekt hat mal gesagt, diffundierende Wände funktionieren genauso wie die Hautatmung bei zugehaltenem Mund + Nase. (nämlich gar nicht)

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So'n Schwachsinn...!

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Der Sinn der Dampfbremse ist vor allem, dass keine Feuchtigkeit in die Baukonsturktion eintritt und dort z.B. durch Kondensation (Taupunkt) Schäden in der Isolierung etc. gibt. Hier ist ein guter Artikel für einen Überblick: http://www.baumarkt.de/nxs/8716///baumarkt/schablone1/Dampfbremse-oder-Dampfsperre-das-ist-hier-die-Frage

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Zur Dampfbremse ist damit alles gesagt, guter Artikel. Aber die Dampfbremse ist ja nicht die oberste Schicht auf der Innenseite der Wand und da können mit zu dichten Platten wieder Fehler gemacht werden. Eignen würden sich Holzverschalung, Gipskarton..auch keine dichten Tapeten kleben und Dispersionanstriche sondern durchlässige Anstriche.

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kleiner tip vom architekten: die dampfdichtigkeit der bauteile soll von innen nach außen abnehmen. das heißt innen dicht, damit keine raumfeuchte in die konstruktion und dämmung gelangen kann und außen diffusionsoffen, damit feuchtigkeit, die doch dort hin gelangt ist, wieder nach außen entweichen kann. die osb-platten müssen übrigens nicht verleimt, sondern mit geeignetem klebeband verklebt werden sowohl an den stößen als auch an den abschlüssen und durchdringungen

viel spass beim bauen!

Baubeschreibung weicht von Tatsächlicher Ausführung bei Bestandsimmobilie ab?

Ich bin gerade dabei ein Reihenendhaus in Holzständerbauweise zu erwerben. Da ich selber Handwerksmeister bin ist mir bei der Begehung aufgefallen, dass die Decke zum nicht ausgebautem Kaltdach (ungedämmtes Dach) nicht so gedämmt wurde wie es sein sollte, es fehlt die DAMPFBREMSE. In der Baubeschreibung ist die Decke so angeben (von oben nach unten):

200 mm Mineralfaserdämmung Dampfsperre Sparschalung 12,5mm Gipskarton

Nun meine Frage, was kann ich beim Notar in den Kaufvertrag mit angeben, dass ich abgesichert bin. Es ist ja kein versteckter Mangel mehr, da es mir ja vorab aufgefallen ist, allerdings stimmt dann ja die Baubeschreibung nicht mit den Gegebenheiten überein.

Zudem noch eine Frage an die Fachleute bezüglich Tauwasseranfall, die Außenwand hat diesen Aufbau (innen nach außen):

12,5 mm Gipskarton 40 mm Schalung 120/120 mm Ständerwerk 22 mm OSB-Platten 100 mm Hartschaumplatten (wahrscheinlich EPS) Rauputz weiß

So steht es in der Baubeschreibung, auch wenn die OSB als Dampfbremse fungiert, liegt Sie doch ziemlich mittig in der Wand? Zudem glaube ich, dass vergessen wurde die Mineralwolle zwischen dem 120er Ständerwerk einzugeben.

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Holz Anbau außen mit Styropor dämmen?

Hallo ich bin Maler und werden jetzt einen Anbau aus Holz hinstellen lassen nur möchte ich gern außen und innen Ausbau selber machen.möchte mir auf diesen Weg ein paar Ratschläge holen weil das ganze ja nicht so einfach ist mit Diffusion,taupunkt etc.!also außen würde ich osb Platten drauf machen lassen und dann mir Styropor dämmen werd ich wahrscheinlich einen Energie Berater brauchen oder ? Hätte jetzt 14cm Platten genommen!als innen Dämmung hätte ich gerne gepresste Holz faserplatten genommen zwecks dem Schall Schutz dann würde ich noch eine Folie 2 e (Dampfbremse) drauf machen und anschließend fermacell Platten als endwand ist der Aufbau so richtig ohne das mir alles absäuft oder schimmelt :)??? Hoffe mir kann Jemand helfen!

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Dachboden dämmen, wohin mit der Dampfbremse?

Ich möchte in meinem Altbau die Obergeschossdecke (Holzbalkendecke) zum Speicher nachträglich dämmen und den Speicher danach begehbar machen. Das 1. OG ist ein Vollgeschoss und die Dachschräge auf dem Speicher ist ungedämmt. Da wir das Dachgeschoss nicht ausbauen wollen, soll daher die Zwischendecke gedämmt werden. Im 1. OG haben alle Zimmer bereits eine Rigips Decke - der Flur und das Bad haben eine Holz-Vertäfelung, die ich ggf. später noch austausche aus optischen Gründen.

Mein geplanter Aufbau von innen (1. OG) nach oben Richtung Speicher ist aktuell:

- Bestand: Anstrich auf Rigips
- Bestand: Rigips-Decke oder Holzvertäfelung
- Bestand: Lattung auf Deckenbalken
- Bestand: Massive Deckenbalken
- NEU: Zwischen die Deckenbalken Glaswolle
- NEU: OSB-Platten (22 mm) auf die Deckenbalken

Problem nur: Die obligatorische Dampfbremse.

Da 2/3 der Fläche mit fertigen Rigips-Decken ausgestattet ist, kann ich hier keine Folie mehr anbringen. Ich könnte die Folie von oben unter die Dämmung und auf die Deckenbalken legen - das stelle ich mir aber "fummelig vor" und die Balken wären in diesem Fall auch nicht "geschützt". Alternativ habe ich gesehen, dass es Dampfbremsen zum Streichen gibt. Diese könnte ich in den Wohnräumen mir Rigips natürlich streichen und die Räume mit der Holzvertäfelung mit einer normalen Dampfbremsfolie ausstatten, wenn ich dort die Decke neu mache (hier ist ja auch das Bad dabei, wo wohl die meiste Feuchtigkeit anfällt).

Was würdet ihr mir raten?

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Dampfsperre / Dampfbremse nötig?

Hallo zusammen!

Möchte gerne die Schlafzimmerdecke mit Paneelen verkleiden und direkt Dämmwolle drunterpacken.

Drüber ist direkt der Dachboden, Haus ist Bj. 1900, nicht beheizt oder bewohnt, Dach unisoliert und ohne Folie. Die Decke des Schlafzimmers besteht aus Holzlatten mit Stroh/Dreck dazwischen, darunter hab ich OSB-Platten geschraubt. Auf diese OSB-Platten soll die Unterkonstruktion um die Paneelen zu befestigen.

Nun ist meine Frage, ob ich eine der o. g. Folien benötige? Ich schätze schon, weiß nur nicht welche von beiden und wo die genau hinkommt bei meinem Vorhaben.

Für eine verlässliche Antwort wäre ich dankbar!

VG Michael

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Erst Dachdämmung + Dampfbremse oder erst Innenputz?

  1. Guten Morgen,

ich habe ein schon öfter durchgesprochenes Problem. Leider haben mich die bisher gefundenen Beiträge nicht vollends zur Aufklärung geführt... :-/

Wir haben jetzt das Dach drauf. Die Fenster sind bestellt und kommen in ca. 4 Wochen.

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Innenputz/ Estrich ist noch nicht gemacht.

Die Dampfbremsfolie soll mit einem Anschlussband mit Flies mit in den Innenputz eingeputzt werden.

Nun stellt sich die Frage.... Huhn oder Ei?... Nein, also was kommt jetzt dran? Zuerst die Dämmung + Folie oder zuerst der Innenputz???

Was ich bisher an Infos habe...

  1. Wenn ich zuerst den Innenputz mache, besteht die Möglichkeit, dass dann viel Feuchtigkeit in die Sparren und vor allem die DWD-Platten zieht. (ich weiß, die DWD-Platten sind diffusionsoffen; denke aber das es trotzdem nicht so gut ist...) Und dann sperrt man ja die Feuchtigkeit, wenn die Folie drauf ist, regelrecht ein.

  2. Wenn zuerst Dämmung + Folie gemacht wird, dann kann´s passieren, sofern das Wasser, was noch in den Sparren drin ist (ist KVH; lag aber bissl draußen im Regen) dann an der Folie kondensiert, und mir somit die Dämmung versaut.

Noch was zum Folie/Putz-Anschlussband... geht ja bei beiden Varianten. Bei 1. würde es halt angebracht und eingeputzt werden. Und dann die Folie dran befestigt. Bei 2. wird’s halt gleich mit der Folie angebracht, und dann übergeputzt.

Man muss bei der Sache ja auch immer die Jahreszeiten/ Außentemperaturen bedenken.... hmmm.

Also, ich bin über jeden hilfreichen Kommentar wirklich sehr, sehr dankbar!!

MfG

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Hallo, hab da mal ne Fräge. Seit kurzem steht meine Werkstatt im Garten. Sie wurde von Zimmerern auf eine Betonbodenplatte in Holzständerbauweise gebaut. 8x4,5m Höhe 2,5-2,7m. Den Innenausbau mache ich selber. Möchte die Flächen zwischen den Balken mit Isover isolieren und dann mit OSB Platten verkleiden. Es kommt auch ein Holzofen rein, der im Winter ab und an beheizt wird. Würdet ihr eine Dampfbremse zwischen OSB und Isolierung anbringen oder nicht? Gibt im Netz viele Unterschiedliche Meinungen. Außen ist Lärchenholz und darunter wurde eine diffunsionsoffene Folie angebracht. Was meint ihr. Danke im voraus.

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