Dampfbremse bei einer Außenwand?

3 Antworten

Meiner Meinung nach reguliert man die Raumfeuchte ausschließlich durch Lüften - entweder manuell oder durch ein kontrolliertes Lüftungssystem. Ein schlauer Architekt hat mal gesagt, diffundierende Wände funktionieren genauso wie die Hautatmung bei zugehaltenem Mund + Nase. (nämlich gar nicht)

So'n Schwachsinn...!

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Der Sinn der Dampfbremse ist vor allem, dass keine Feuchtigkeit in die Baukonsturktion eintritt und dort z.B. durch Kondensation (Taupunkt) Schäden in der Isolierung etc. gibt. Hier ist ein guter Artikel für einen Überblick: http://www.baumarkt.de/nxs/8716///baumarkt/schablone1/Dampfbremse-oder-Dampfsperre-das-ist-hier-die-Frage

Zur Dampfbremse ist damit alles gesagt, guter Artikel. Aber die Dampfbremse ist ja nicht die oberste Schicht auf der Innenseite der Wand und da können mit zu dichten Platten wieder Fehler gemacht werden. Eignen würden sich Holzverschalung, Gipskarton..auch keine dichten Tapeten kleben und Dispersionanstriche sondern durchlässige Anstriche.

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kleiner tip vom architekten: die dampfdichtigkeit der bauteile soll von innen nach außen abnehmen. das heißt innen dicht, damit keine raumfeuchte in die konstruktion und dämmung gelangen kann und außen diffusionsoffen, damit feuchtigkeit, die doch dort hin gelangt ist, wieder nach außen entweichen kann. die osb-platten müssen übrigens nicht verleimt, sondern mit geeignetem klebeband verklebt werden sowohl an den stößen als auch an den abschlüssen und durchdringungen

viel spass beim bauen!

Wie schütze ich ein Haus gegen Feuchtigkeit, das im Winter nicht bewohnt ist?

Hi Zusammen,

folgende Ausgangssituation: Wir besitzen im Ausland ein Haus (BJ. 1910 mit 80cm dicken Wänden), welches direkt am Hang gebaut ist und wir ungefähr 3 mal im Jahr für 2 Wochen hinfahren. Wenn wir zu Ostern hinfahren und es aus dem Winterschlaf holen, dann riecht es im Keller sehr modrig und Schimmel setzt sich teilweise an den Wänden an. Der Keller, der weiter in den Hang rein ragt ist, ist am stärksten betroffen und da blättert ordentlich der Putz ab, aufgrund der Feuchtigkeit die vom Hang reindrückt. Dann wird erst mal ordentlich gelüftet. Wen wir aber im Sommer kommen, dann haben wir nicht das Problem. Es müffelt zwar ein bisschen, aber mit ein wenig Stoßlüften ist es wieder ganz ok.

Jetzt zur Frage: Welche präventive Maßnahme sollten wir eurer Meinung nach machen? Normalerweise sagt man ja: was von außen kommt, muss von außen bekämpft werden. Eine Ausgrabung von außen ist nicht möglich, da wir über 10 Meter Länge ca. 4 Meter tief graben müssten Selbstverständlich ist es schwer ohne Begutachtung der Bausubstanz (Bauwerksdiagnostik) eine ordentliches Statement abzugeben, jedoch haben wir familien-intern unterschiedliche Ansichten: DA meine Mutter Angst hat, dass das Haus komplett zerfällt, so möchte Sie im ganzen Haus eine Gas Etagenheizung mit Heizkörper installieren, damit Das Haus auch im Winter eine konstante Wärme hat. Dementsprechend müssten wir den ganzen Winter heizen, ohne dass überhaupt jemand im Haus lebt. Ich zum Beispiel, würde diese enorme Investition nicht tragen wollen und den dazugehörigen Rattenschwanz mit enorm erhöhter Gas – und Stromrechnung bis zu meinem Tod und darüber hinaus. Ich hätte erst mal versucht jemanden zu finden der mit Injektion arbeitet oder horizontale Sperren mit Edelstahl oder einfach kompletten Putz ab, dann Grundierung, Dichtschlämme, flexible Spachtelmasse und Sanierputz drüber. Das müsste für die nächsten 10 Jahre langen und dann eben nochmal.

Was meint ihr?

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Dachboden dämmen, wohin mit der Dampfbremse?

Ich möchte in meinem Altbau die Obergeschossdecke (Holzbalkendecke) zum Speicher nachträglich dämmen und den Speicher danach begehbar machen. Das 1. OG ist ein Vollgeschoss und die Dachschräge auf dem Speicher ist ungedämmt. Da wir das Dachgeschoss nicht ausbauen wollen, soll daher die Zwischendecke gedämmt werden. Im 1. OG haben alle Zimmer bereits eine Rigips Decke - der Flur und das Bad haben eine Holz-Vertäfelung, die ich ggf. später noch austausche aus optischen Gründen.

Mein geplanter Aufbau von innen (1. OG) nach oben Richtung Speicher ist aktuell:

- Bestand: Anstrich auf Rigips
- Bestand: Rigips-Decke oder Holzvertäfelung
- Bestand: Lattung auf Deckenbalken
- Bestand: Massive Deckenbalken
- NEU: Zwischen die Deckenbalken Glaswolle
- NEU: OSB-Platten (22 mm) auf die Deckenbalken

Problem nur: Die obligatorische Dampfbremse.

Da 2/3 der Fläche mit fertigen Rigips-Decken ausgestattet ist, kann ich hier keine Folie mehr anbringen. Ich könnte die Folie von oben unter die Dämmung und auf die Deckenbalken legen - das stelle ich mir aber "fummelig vor" und die Balken wären in diesem Fall auch nicht "geschützt". Alternativ habe ich gesehen, dass es Dampfbremsen zum Streichen gibt. Diese könnte ich in den Wohnräumen mir Rigips natürlich streichen und die Räume mit der Holzvertäfelung mit einer normalen Dampfbremsfolie ausstatten, wenn ich dort die Decke neu mache (hier ist ja auch das Bad dabei, wo wohl die meiste Feuchtigkeit anfällt).

Was würdet ihr mir raten?

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Dampfsperre / Dampfbremse nötig?

Hallo zusammen!

Möchte gerne die Schlafzimmerdecke mit Paneelen verkleiden und direkt Dämmwolle drunterpacken.

Drüber ist direkt der Dachboden, Haus ist Bj. 1900, nicht beheizt oder bewohnt, Dach unisoliert und ohne Folie. Die Decke des Schlafzimmers besteht aus Holzlatten mit Stroh/Dreck dazwischen, darunter hab ich OSB-Platten geschraubt. Auf diese OSB-Platten soll die Unterkonstruktion um die Paneelen zu befestigen.

Nun ist meine Frage, ob ich eine der o. g. Folien benötige? Ich schätze schon, weiß nur nicht welche von beiden und wo die genau hinkommt bei meinem Vorhaben.

Für eine verlässliche Antwort wäre ich dankbar!

VG Michael

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Erst Dachdämmung + Dampfbremse oder erst Innenputz?

  1. Guten Morgen,

ich habe ein schon öfter durchgesprochenes Problem. Leider haben mich die bisher gefundenen Beiträge nicht vollends zur Aufklärung geführt... :-/

Wir haben jetzt das Dach drauf. Die Fenster sind bestellt und kommen in ca. 4 Wochen.

Aufbau Dach bisher: Dachsteine, Lattung, DWD-Platten, Sparren. Dann kommt da noch die Zwischensparrendämmung mit Glaswolle/Filz und dann die Dampfbremse (feuchtevariabel)

Innenputz/ Estrich ist noch nicht gemacht.

Die Dampfbremsfolie soll mit einem Anschlussband mit Flies mit in den Innenputz eingeputzt werden.

Nun stellt sich die Frage.... Huhn oder Ei?... Nein, also was kommt jetzt dran? Zuerst die Dämmung + Folie oder zuerst der Innenputz???

Was ich bisher an Infos habe...

  1. Wenn ich zuerst den Innenputz mache, besteht die Möglichkeit, dass dann viel Feuchtigkeit in die Sparren und vor allem die DWD-Platten zieht. (ich weiß, die DWD-Platten sind diffusionsoffen; denke aber das es trotzdem nicht so gut ist...) Und dann sperrt man ja die Feuchtigkeit, wenn die Folie drauf ist, regelrecht ein.

  2. Wenn zuerst Dämmung + Folie gemacht wird, dann kann´s passieren, sofern das Wasser, was noch in den Sparren drin ist (ist KVH; lag aber bissl draußen im Regen) dann an der Folie kondensiert, und mir somit die Dämmung versaut.

Noch was zum Folie/Putz-Anschlussband... geht ja bei beiden Varianten. Bei 1. würde es halt angebracht und eingeputzt werden. Und dann die Folie dran befestigt. Bei 2. wird’s halt gleich mit der Folie angebracht, und dann übergeputzt.

Man muss bei der Sache ja auch immer die Jahreszeiten/ Außentemperaturen bedenken.... hmmm.

Also, ich bin über jeden hilfreichen Kommentar wirklich sehr, sehr dankbar!!

MfG

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Braucht man bei einer isolierten Werkstatt eine Dampfbremse?

Hallo, hab da mal ne Fräge. Seit kurzem steht meine Werkstatt im Garten. Sie wurde von Zimmerern auf eine Betonbodenplatte in Holzständerbauweise gebaut. 8x4,5m Höhe 2,5-2,7m. Den Innenausbau mache ich selber. Möchte die Flächen zwischen den Balken mit Isover isolieren und dann mit OSB Platten verkleiden. Es kommt auch ein Holzofen rein, der im Winter ab und an beheizt wird. Würdet ihr eine Dampfbremse zwischen OSB und Isolierung anbringen oder nicht? Gibt im Netz viele Unterschiedliche Meinungen. Außen ist Lärchenholz und darunter wurde eine diffunsionsoffene Folie angebracht. Was meint ihr. Danke im voraus.

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sims 4 baumodus: untersciedlich hohe wände in einem raum und aussehen des poosls veränderbar?

Hallo.

Ich habe zwei fragen zum Baumodus in "die Sims 4" und zwar: kann man in einem raum unterschiedlich hohe wände platzieren. z.B der eigentliche raum besteht aus mittleren wänden und es sollen niedrigere wände innerhalb des Raumes Z.B als Raum teiler. Lässtr das spiel dieses zu? wenn nein, gibts dafür einen Cheat?

Und kann man wenn man einen Pool gebaut hat das Aussehen des Pools mit anderen Boden- und Wandfliesen verändern? so wie in die Sims 2 und 3 möglich war?

Ich habe das spiel leider (noch) nicht sonst würde ich es gerne selbst ausprobieren. habe aber vor mir das Spiel zu kaufen.

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