Chihuahua aufnehmen oder nicht? Was muss ich beachten?

8 Antworten

Ein Hund ist sein Leben lang lernfähig. Beim Welpen fängt man auch nur bedingt bei Null an, je nachdem wíe gut er geprägt und vorbereitet wurde. Trotzdem ist es leichter ihn nach eigenen Stil zu erziehen. Der Zeitaufwand ist wesentlich größer, man darf ihn auch nie allein lassen.

Ein erwachsener Hund muss auch wie ein Welpe die Zeit zum Ankommen haben, aber er bringt schon einiges mehr an Erziehung und Erfahrung mit. Das kann man so oder so sehen. Generell kann ein Hund für sog. Unarten (od. was einem persönl. nicht gefällt) nichts. Ihn Umzuerziehen braucht ähnlich wie bei einem Welpen Zeit, Gefühl und ganz viel Geduld, meist noch mehr Zeit.

Einen Welpen aufwachsend zu erleben ist anstrengend aber auch eine schöne Zeit, die nie wieder kommt. Das Gefühl einem erwachsenen Hund ein dauerhaftes und zufriedenes Heim zu geben und ihn glücklich zu sehen, ist auch nicht von der Hand zu weisen.

Hatte Welpen und "Gebrauchte". Mit langjähriger Hundeerfahrung, wusste ich was beim Welpen ca. "hinten" rauskommt, beim "Gebrauchten" nie. Manchmal war es bei Letzteren unkompliziert. Da ich aber auch Problemhunde nahm, war es jahrelange harte Arbeit.

Wenn der Chi o.k. ist, dann nimm ihn und mache ihn glücklich. Ein Hund von überforderten Besitzern ist das nicht. Helfe dem Hund und sehe seine bisherige Haltung kritisch. Ein Tier zu halten bedeutet für viele Jahre Verantwortung und ist kein Modeartikel.

Klar, auch in diesem alter lernt ein Hund noch viel. Ob du den Hunde jetzt nehmen solltest, hängt natürlich auch davon ab, inwiefern dieser bereits sozialisiert und erzogen wurde. Wenn du den Hund mit zur Arbeit nehmen möchtest, sollte ja möglichst schon ein gewisser Grundgehorsam vorhanden sein, sollte es also nur darum gehen, dem Hund das "richtige Benehmen" auf der Arbeit beizubringen, dürfte das nicht das Problem sein.

Und noch was: Wenn du sagst, dass deine Freundin es nicht mehr schafft, hat es ja auch was positives, dem Hund ein gutes, neues Heim zu bieten. Welpen finden ja (fast) immer ein zu Hause;)

wenn der 3 Jahre alt ist (und halbwegs erzogen), dann ist das doch optimal: lernfähig ist der auf jeden Fall noch, aber die zahllosen "Basics" des täglichen Miteinanders kennt (und kann) er schon. Du brauchst also für diese keine weitere Trainingszeiten und kannst dich eher auf das konzentrieren, was er speziell bei dir an "Besonderheiten" können sollte.

Ist er allerdings bislang allzu offensichtlich an jeglicher Erziehung vorbeigeschlittert, dann kann ein Grundkurs erst mit 3 schon etwas schwieriger werden (allerdings nicht unmöglich). 

Mit 3 Jahren hat er allerdings gewisse Entwicklungen definitiv abgeschlossen - die bekommst du schwerlich komplett in die andere Richtung gedreht. Bei einem Welpen hätte man da mehr Chancen. Unser Hund (aus Tierheim, 1 Jahr alt) hatte offensichtlich schlechte Erfahrungen mit erwachsenen Männern gemacht - der war diesen zeitlebens sehr skeptisch gegenüber eingestellt, lediglich in der Familie bzw. bei guten Bekannten gabs Ausnahmen.

Ich würde die Entscheidung auch vom Hund abhängig machen: wenn du mit ihm und seinem Wesen zurecht kommst (die Chemie stimmt), dann wird auch das weitere klappen, auch mit 3 Jahren.

Älteren Hund und Welpen gewöhnen wie möglich?

wir haben uns vor 2 tagen einen 2. hund (welpen,Rüde) angeschafft, haben aber schon einen 7 jahre alten Rüden (Charly) seit dem liegt Charly immer im flur und dreht sich weg wenn der welpe ihm zu nahe kommt oder bellt, ich versuche schon beide gleich zu behandeln und rufe Charly wenn der welpe beschäftigt ist und ich zeit für Charly habe, meistens dreht er sich dann aber weg, er kommt mir auch nicht mehr so nah wie früher seitdem wir alle nach dem welpen riechen kommt er nicht mehr ins wohnzimmer um zu kuscheln.

hat jemand tipps wie ich ihn daran gewöhnen kann?, draußen ist er komischerweise der letzte der einen anderen hund anbellen würde.

oder ist mein hund zu alt?

wie lange kann das dauern?

ich hoffe ihr könnt mir helfen, Danke!

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