Bundeswehr ein guter Arbeitgeber?

10 Antworten

Lustig wie sich hier Manche über die Bundeswehr auslassen und nicht mal wissen das es dort sowohl eine militärische als auch eine zivile Laufbahn gibt. Soviel nur zur Qualität der hier gegeben Antworten.

Wer eine zivile Ausbildung, z.B. zum Kaufmann https://www.bundeswehrkarriere.de/ausbildung-bueromanagement/138162 macht wird genau so ausgebildet wie in der freien Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst. Die Prüfung erfolgt ja, wie auch bei den Anderen, vor der zivilen IHK. Dabei ist aber festzustellen das die Azubis der BW in aller Regel zu den Besten gehören. Das wissen auch die Personaler in der Wirtschaft, so werden Bewerber die bei der BW waren gern genommen.

Ich würde dir raten dich mit einem Karriereberater https://www.bundeswehrkarriere.de/ihr-weg-zu-uns/beratungsstellenfinder an einen Tisch zu setzen und deine Fragen zu klären.

Bei allen Imageproblemen, welche die BW hat, die Ausbildung den nicht kämpfenden Teil betreffend ist nicht schlechter oder Besser als in der Privatwirtschaft.

Mein Sohn ist nunmehr 12 Jahre dabei, mit seinen Qualifikationen kann er ohne weiteres mit Leuten aus der zivilen Wirtschaft mithalten.

Keine Ahnung wer dir das Bild vermittelt hat, ein Bürger in Uniform müsse/dürte nicht selbst denken. Die Zeiten als ein Soldat ein stumpfsinniger Befehlsempfänger war sind lange vorbei. Ein dummer Soldat ist ein toter Soldat...

Selbst ein Soldat in der "kämpfenden Truppe" muss sein "Handwerk" beherrschen und mit hochtechnisierten Waffensystemen umgehen bzw. diese warten. Dazu benötigt er eine fundierte technische Ausbildung, einfach nur Peng-Peng ist nichts was man Hochtechnologie entgegensetzen könnte.

Selbst ein Fallschirmjäger der scheinbar "nur" aus dem Flugzeug hüpft, hat mehr Technologie am Mann als ein gewöhnlicher Mechatroniker. (Ortungs-/Nachichtentechnik, Fernaufklärung, Infiltration usw.) . Die mitgeführten Waffen sind eher zweitrangig.

Was man gelegentlich als super Schlagzeile von den Medien vorgesetzt bekommt hat wenig mit dem normalen Dienst zu tun. Es ist lediglich interessanter über kaputte Hubschrauber oder über eine "untaugliche Flnte" zu berichten, als über eine defekte Maschine in einer Fabrik.

Die Sache mit dem ungenauen G36 wurde einfach zu hoch aufgehängt. Im realen Einsatz sind die mitgeführten Magazine leer bevor der Lauf sich verzieht.

Du hast jetzt eine Menge Pro & Contra zu lesen bekommen.

Manches was ich schrieb mag so klingen als sei ich ein totaler Verfechter militärischer Lösungen. Im Prinzip bin ich eher ein rationaler Mensch. Es war gewiss nicht leicht als Vater einen Sohn in den Krieg ziehen zu sehen, zumal damals Afghanistan extrem Heiß war.

Aber ein Beruf bei der BW hat eben auch viele Vorteile, die überhaupt nichts mit kämpfen und Tod zu tun haben. Die wenigsten Soldaten kommen überhaupt mit Kampfhandlungen in Berührung.

In einem potentiellen Ernstfall sind es Zivilisten, welche die meisten Verluste erleiden. Soldaten haben gelernt mit Gefahren umzugehen.

In dem Sinne das man einen Job bei der BW in Friedenszeiten als eine ganz normale Anstellung betrachten kann , ist die Sache eher empfehlenswert. Eine Sicherere Anstellung wäre nur eine Beamtung.

Nachteilig ist das man sich nur eingeschränkt den Dienstort aussuchen kann. Aber ein Maschinenbauer muss auch in die Nähe einer Maschinenbaufirma ziehen...

Was Du tust ist letztlich Deine Sache. ...und ob die BW dich annimmt ist auch nicht Gewiss. Mein Leihenkel hatte aus meiner Sicht alle Voraussetzungen und wurde abgelehnt.

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