Buddhistische Erklärung zum Urknall

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Hallo "ilidan2k"!

Du bist genau dort gelandet, wovor uns Buddha gewarnt hat: bei unsinnigen, philosophischen Diskussionen. Was hat das Ganz Deiner Diskussion noch mit den 4 Edlen Wahrheiten zu tun??? Buddha hatte NIE den Anspruch, die Entstehung der Erde, des Universums oder des Menschen zu erklären. Insofern gibt es dazu von Buddha auch keine "Entstehungsmärchen", wie von anderen Religionen. Buddha hat es als reine Zeitverschwendung betrachtet, darüber zu diskutieren. Wie werden durch Diskussionen darüber Menschen leid-freier? Nein, dadurch "schlagen sich die Menschen noch die Köpfe ein"!

Buddha kannte die Urknalltheorie noch gar nicht - wie hätte er dazu Stellung nehmen können? Buddha erkannte, dass solche Fragen völlig unsinnig sind und Dir nicht dabei helfen DEIN Leben HEUTE besser zu gestalten.

Aber im Buddhismus ist ganz zentral (und sogar für das Karma!) die Ursache-Wirkungs-Kette und diese stimmt heute noch ziemlich gut mit den meisten wissenschaftlichen Bereichen überein. Jetzt könntes Du diese Ursache-Wirkungskette von heute zurück gehen. Welche Ursachen gab es gestern, welche die Welt zu der von Heute gemacht haben. Wie war das vorgestern, wie war das vor 1000 Jahren, wie vor 1.000.000 Jahren? Für Buddha gab es da immer (wieder eine neue) Ursache, die davor lag. Es gab KEINE Unterbrechung dieser Ursachen-Wirkungs-Ketten und keinen einzelnen Beginn, wie ja alle Religionen mit einem Schöpfergott behaupten. Es ist eher unnatürlich zu glauben, dass diese Kette irgendwann "gewaltsam" unterbrochen war. So zur Überlegung und Argumentation mal folgende Punkte: 1. Die Einwände von Moslems und Christen, dass IHR Gott die Welt erschaffen hat, sind insofern erst einmal irrelevant, bis sie nicht EINDEUTIG bewiesen haben, dass ihr Gott nicht nur eine Geistesvorstellung, ein Glaube ist, sondern WIRKLICH und REAL in der Welt (und nicht nur in ihren Köpfen!). Dazu gehört erst einmal, dass sie überhaupt definieren was und wie ihr Gott ist und das z.B. widerspruchsfrei zu ihren religiösen Führern. Die Meisten werden genau an diesem Punkt scheitern, weil ihr Gott nur GLAUBE ist und eben nicht real in der äusseren Welt. 2. Ja angenommen, es gäbe einen Gott, der auch so etwas wie einen Körper hätte, irgenwie intelligent denken könnte, der handeln könnte, der beobachten könnte. Damit braucht ein solcher Gott ständig Energie (z.B. Essen oder auch Licht), damit unterliegt er auch der Entropie und damit ist er auch vergänglich, wie Buddha das von allen Göttern behauptet hatte ... So zusagen einen Gott mit all den Eigenschaften, welche ihm Menschen zuschreiben, kann eben auch KEIN EWIGER Gott mehr sein. Über ihre Definition werden sich alle Gottgläubigen selbst widerlegen. 3. Wenn es Gott in diesem Universum gibt, wird er auch mit dem Ende des Universums ebenfalls vernichtet werden. Wenn er aber ausserhalb dieses Universums existiert, dann gibt es ja wohl auch dort wieder eine Welt, wo zumindest dieser Gott "lebt" (wenn nicht noch viele andere Götter ...). Tja, wer hat dann wohl diese Welt erschaffen, wo dieser Gott lebt? Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten. Dieser Gott hat wieder einen anderen Gott, der seine Welt erschaffen hat ... oder er hat seine Welt sich selbst erschaffen, verstanden? Aber wenn letzteres möglich ist, warum sollte dann nicht unsere Welt sich nicht auch selbst erschaffen haben?

Die Fragen um Gott und die Weltschöpfung lösen sich immer auf, sobald man von der Glaubenswelt, der "Geisteswelt" in die REALE und naturwissenschaftliche Welt übergeht.

Hat dieser weissbärtige und weisshaarige Gott etwa einen "Zauberstab" mit der er in den Raum zeigt und dann dort ein Universum entsteht? Oder ist er "Techniker" und hat ein riesen Zyklotron, das er jedesmal anwirft um ein neues Universum zu schaffen?

Ich kennen Moslems und ihre Einstellung schon recht intensiv. Sie glauben (siehe auch hier: glauben und eben nicht WISSEN!) z.B., dass jeder neu geborene Mensch sofort und automatisch Moslem ist. D.h. alle Menschen weltweit waren zumindest kurze Zeit Moslems. Bis dann z.B. Christen kommen und sie taufen. Das ist eine sehr geniale Vorstellung und ein Vorteil gegenüber allen anderen Religionen. Aber wenn man hier nachfragt, basiert das NUR auf Glauben und Amazonas-Indianer glauben nun mal etwas ganz anderes. Und Buddhisten glauben z.B. nix ... vorallem nicht so einen "Schwachsinn".

Es gibt immer wieder so die Vorstellung der Koran oder die Bibel haben "recht" oder auf jede Frage eine Antwort. Dazu kannst Du Dir auch ein grosses Märchenbuch oder einen dicken Roman nehmen ... Bibel und Koran sind eben nicht wissenschaftlich bewiesen, meist noch nicht einmal korrekt übersetzt und sind auch nicht Widerspruchsfrei, noch nicht einmal erfüllen sie die Gesetze der Logik. Alles was darin steht hat keinen wirklichen Wert - AUSSER man glaubt daran! Und genau diesen Unterschied arbeite ich als "moderner" und wissenschaftlich gebildeter Mensch des 21. Jahrhunderts heraus.

Ich mache einmal eine kleine Rangliste von kritischen Fragen und Themen wie man einen "Gottgläubigen", also auch einen Moslem, aufzeigen kann, dass das nur Glauben und kein Wissen ist. Natürlich musst Du in den einzelnen Punkten "fit" sein, sonst bring das nichts: 1. Definiere einmal überhaupt Deinen Gott widerspruchsfrei (z.B. wie steht das in Koran oder Bibel). Gibt es hier nicht Eigenschaften die eher "menschlich" sind, die sich doch widersprechen oder die deinen religiösen Führern widersprechen? 2. Beweise einmal die Existenz Deines Gottes (in der Aussenwelt) zweifelsfrei für jeden! Aber nehme hierzu nicht deine heilige Schrift, das diese ja auch nicht bewiesen ist ... oder beweise erst einmal diese ... 3. Wo lebt und wirkt denn dieser Gott? Wie und durch wen ist denn seine Welt erschaffen worden? 4. Zeige einmal zweifelsfrei wo und wie Gott IN DIESER Welt wirkt ... wäre die Welt nicht ohne diesen Gott sogar noch besser?

Natürlich darf jeder GLAUBEN was er will, aber er sollte mir nicht einreden, dass das zwingend auch alle ANDEREN Menschen glauben müssen und dass das irgendwie "reale Welt" wäre ...

Anmerkung: obige Argumente sind etwas vereinfacht und kurz gebracht. Aber man kann sie auch exakt ausdiskutieren - vermutlich werden da aber die meisten Moslems mit ihrem Wissen nicht mehr mithalten können.

Grüsse
http://www.zen.fuer-uns.de/

Beste antwort! Vielen dank für deine Mühe, jetzt binum einiges schlauer!

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Zenni

Ich möchte auf einiger deiner Aussagen eingehen.

Erstens:

Buddha hat die Entstehungsfrage deshalb ausgelassen, weil er sich bewusst war, dass das eines der großen Schwächen seiner Lebensphilosophie ist.

Denn er konnte nicht erklären weshalb der Mensch überhaupt in den Kreislauf der Wiedergeburten gekommen ist. Wenn nämlich die Vergrobstofflichung auf das Karma zurückzuführen ist, dann muss zuerst erklärt werden, wenn die Feinstofflichkeit angeblich zuerst gewesen sein soll, warum sie dann überhaupt Inkarnieren musste.

Hier beißt sich in Wirklichkeit die Katze in den eigenen Schwanz, denn wenn die Feinstofflichkeit zuerst war, dann muss erklärt werden weshalb es in diesem Bereich möglich war, dass die Begierden überhaupt entstehen konnte, die ja immer wieder die Ursache für die Inkarnation in das Grobstofflichen ist.

Und das konnte Buddha nicht erklären wieso das möglich war, darum ist er dieser Ursprungsfrage geschieht aus dem Weg gegangen.

Denn damit steht und fällt sein gesamtes spekulatives System, hinter dem überhaupt keine Realität steht.

Aus diesem Grund ist die Ursprungsfrage weder eine Nebensache, noch ist sie Bedeutungslos, sondern von entscheidender Bedeutung:

a) Woher wir überhaupt kommen, bzw. wer für unsere Existenz verantwortlich ist,

b) weshalb wir den Zustand der Begierde und des Leides überhaupt kommen konnte

c) und auf welche Weise, bzw. auf welchem Weg wir aus diesem Zustand befreit werden können.

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@evangelista

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Zweitens: Es ist paradox einerseits an sein ewiges Selbst zu glauben, dass sich immer wieder inkarnieren und dann in ein Nirwana eingehen kann, aber zugleich den Glauben an einen ewigen Gott als etwas Absurdes bezeichnet, bzw. der nur in den Köpfen der Menschen vorhanden wäre.

Drittens woher Du Deine Gottesvorstellung beziehst, dass Gott einen Körper haben soll, der Essen braucht usw., und der der Entropie unterworfen wäre ist, weiß ich nicht. Nur ist das nicht der Gott, der sich den Menschen offenbart hat.

Buddha ging von einer hinduistischen Göttervorstellung aus, die mit der jüdisch-christliche überhaupt nichts zu tun hat.

Dass er diese vermenschlichten Götter des Hinduismus abgelehnt (die selber dem Karmagesetz unterworfen wären)hat ist verständlich, aber diese auf den ewigen Gott, der Geist ist, so wie es uns Christus offenbart hat, der in keinerlei weise der Materie und der Vergänglichkeit unterworfen ist, zu vergleichen ist absurd!!!!

Es liegt also bei Buddha bei seinem Gottesverständnis, (denn eine andere Gotteserkenntnis hatte er nicht!!!) das ihn dazu geführt hat die hinduistischen Götter abzulehnen, die den Menschen nach seiner Überzeugung nicht helfen könnten.

So sah er sich gezwungen eine andere Lösung für den Menschen zu finden, um von Begierden und Reinkarnation frei zu werden, denn auf die Hilfe der Götter konnte man sich nicht verlassen.

Damit ist der Mensch völlig auf sich allein gestellt und muss sich nun durch eigenes Bemühen (Anstrengungen) aus seinem Zustand befreien.

Wohl kaum eine Lebensphilosophie ist so sehr auf die Selbsterlösung(Befreiung von den Begierden und von den Wiedergeburten) konzentriert wie der Buddhismus.

Doch bei dieser Selbsterlösungsstrategie wird leider übersehen, dass Buddha von völlig falschen Annahmen ausgegangen ist.

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@evangelista

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Diese sind:

a) Ein falsches Gottesverständnis.

b) Ein fehlendes Entstehungsverständnis.

c) Ein falsches Menschenbild.

d) Ein falsches Befreiungsverständnis.

Zu a): Der Gott der Bibel ist nicht gleichzusetzen mit den hinduistischen Göttervorstellungen.

Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit und nicht der Materie und den Naturgesetzen unterworfen. Er ist von nichts und niemand abhängig und ist auch nichts und niemanden unterworfen.

Zu b) Die Ursache für das Vorhandensein der Materie hat nicht mit der Begierde zu tun, sondern liegt einzig und allein in Gott begründet.

Die Annahme, dass die Materie etwas Negatives wäre ist falsch. Die Ursache für die Begierde liegt nicht in der Materie begründet, sondern in der Ablehnung Gottes. Darauf werde ich noch eingehen!

Denn nach dem Schöpfungsakte lautet das Urteil über die Schöpfung:

"Siehe, es ist alles sehr gut!" 1. Moses 1, 31.

Auch von den griechischen Philosophen wurde die Matreie als etwas Negatives angesehen, von dem der Mensch befreit werden muss, damit die Seele in das Reich der Ideen eingehen kann. Der Körper wurde als ein Gefängnis betrachtet.

Diese falsche Vorstellung ist leider auch in das Christentum eingedrungen(Scholastik), indem der Körper und seine existenziellen Bedürfnisse abgewertet wurden. Vor allem wurde die Sexualität als Ursache für die menschliche Begierde angesehen und verteufelt.

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@evangelista

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Zu c)

Die Dualität des Menschen von sterblich und unsterblich(nicht zerstörbaren Etwas) ist die Grundlage der meisten Religionen oder Philosophien(Antike).

Auch der Buddhismus baut darauf sein Menschenbild, bzw. seine Lebensphilosophie auf.

Dieses Menschenbild widerspricht der Realität, weil der Mensch in seiner Gesamtheit dem Tode unterworfen ist, weil er eine untrennbare physische, seelische und geistige Einheit darstellt. Das zeigt sich daran, dass unser Geist genauso erkranken kann wie alles andere auch.

Der Geist ist kein eigenständiger und für sich selbst existierender Teil im Menschen, sondern seine Existenz ist ohne dem Körper nicht möglich.

Deshalb wird der Mensch in der Bibel als ein "lebendige Seele" bezeichnet, die aus Materie und Lebensodem besteht. Dieser Lebensodem ist nicht gleichzusetzen mit einer unsterblichen Seele(der Griechen) oder dem nicht genau definierbaren "Etwas" im Buddhismus, sondern ist das Leben, welches der Mensch von Gott erhalten hat.

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@evangelista

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Damit kommen wir zur Frage: Weshalb befinden sich der Mensch in dem Zustand, in dem er ist:

a) Begierde(Bibel nennt es die Sündhaftigkeit)

b) Dem Leid und dem, Tod(seiner Vergänglichkeit).

Die Ursache dafür wird im Buddhismus völlig ausgelassen, sondern man beginnt einfach damit dass es eben so ist. Weil man die Ursache dafür nicht angeben kann sagt man einfach:

Warum das so ist, ist unwichtig, weil es viel wichtiger ist zu wissen wie man da wieder herauskommt.

Diese Behauptung ist jedoch falsch, weil nämlich die Ursache mit der Lösung eng verbunden ist.

Z.B. kann man eine Krankheit erst dann wirklich heilen, wenn man auch ihre Ursache kennt.

Erst seit dem wir die Ursachen vieler Krankheiten erkennen konnten war es auch möglich eine Lösung dafür zu finden.

Wer also die Ursache(warum Begierde und Tod) entstehen konnte, weiß auch nicht Lösung dafür. Sie beruht letztlich nur auf eine reine Spekulation!

So wie das auch früher der Fall war, als den Menschen für ihre Krankheiten die verrücktesten Mittel gegeben wurden, die ihnen helfen sollte.

Genau dasselbe ist der Fall, wenn es um den Zustand des Menschen geht.

Da werden auch die verschiedensten Ideen den Menschen nahe gebracht, die ihm dann helfen sollen aus seinem Zustand befreit zu werden.

Es sind im Laufe der Geschichte schon viele Quacksalber in der aufgetreten, die den Menschen dieses oder jenes als Heilmittel angeboten haben.

So wird das menschliche Bemühen folgendermaßen beschrieben:

"Denn mein Volk(die Menschen) tut(tun) ein zweifaches Unrecht (Sünde):

Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben." Jeremia 2, 13

"Denn sie verlassen den Herrn, die Quelle des lebendigen Wassers." Jeremia 17, 13.

Was soll damit gesagt werden?

Der Mensch sucht sich seine eigenen Wege(Erlösungswege) auf denen er das Leben finden möchte.

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@evangelista

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Mit einem anderen Vergleich wird derselbe Gedanke ausgedrückt - Jesaja 55, 2:

"Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht?

Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben.

Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir!

Höret, so werdet ihr leben!"

Mit diesen klaren Aussagen, die uns zeigen wo der Mensch das Leben finden kann, kommen wir zu unserem letzten Punkt

Zu d) Befreiung und Leben findet der Mensch nicht bei sich selber, sondern einzig und allein bei Gott.

Die Ursache für unsere Sündhaftigkeit(Begierden), für das vielseitige Leid und für den Tod liegt darin begründet, weil sich die ersten Menschen von Gott getrennt, bzw. indem sie einem falschen Versprechen geglaubt haben, dass ihnen die Göttichkeit und Unsterblichkeit versprochen hat, wenn sie sich von Gott trennen würden.

Die Trennung von Gott und das Misstrauen Ihm gegenüber veränderte das Wesen des Menschen und führte zu seiner "Ichbezogenheit", indem er die Selbstsucht über die Liebe stellte.

Auf diese Weise wurde der ursprüngliche "sündlose Mensch" zu einem "sündhaften Wesen." Und diese Sündhaftigkeit führte zu seinem Tod. ("Der Sünde Lohn ist der Tod." Römer 6, 23)

Darauf hatte Gott die Menschen hingewiesen, doch sie haben es wegen eines falschen Versprechens(einer Lüge) einfach negiert.

So wie damals glauben auch heute viele Menschen nicht, dass sie nur in Gott das Leben finden, bzw. nur durch Ihn Befreiung finden können.

Darum heißt es: "HÖRT AUF MICH, DANN WERDET IHR LEBEN."

Hätte die ersten Menschen auf Gott gehört, dann wäre es niemals zu dem Zustand gekommen, indem wir uns heute befinden.

Wiederum richtet sich Gott an den Menschen und sagt zu ihm:

Höre doch auf mich, vertrauen meinen Worten, dann wirst Du befreit werden von Deiner Sündhaftigkeit und von deinem Tod.

Wende Dich nicht falschen Versprechen zu, die Dir nicht helfen können.

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@evangelista

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Denn das einzige HEILMITTEL, das uns von unserer Sündhaftigkeit und vom Tod befreien kann, ist CHRISTUS für uns geworden.

Deshalb wird Er auch als der HEILAND oder als RETTER für die Menschheit bezeichnet.

Er ist mit seinem Tod am Kreuz und mit seiner leiblichen Auferstehung der GARANT für unsere Rettung und Befreiung von Sünde und Tod geworden.

Nur durch Ihn können wir wieder das finden, was wir durch die ersten Menschen verloren haben.

"Der Sünde Lohn ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben." (Römer 6, 23)

So ist das ewige Leben eine Gabe Gottes, die wir nur im Vertrauen annehmen können.

"Hört auf meine Worte, so werdet ihr leben!"

Wir finden unsere Befreiung nicht durch unser eigenes Bemühen und mag es noch so ernstlich sein, sondern einzig und allein in unserem Vertrauen zu Gott und zu seinem Sohn.

Solange ein Kranker nicht das Heilmittel einnimmt wird er auch nicht gesund werden. Da helfen alle seine Anstrengungen nichts.

Genauso wenig helfen alle unsere menschlichen Bemühungen nichts, wenn wir nicht bereit sind Gottes Heilmittel anzunehmen, dass uns von der Sündhaftigkeit und vom Tod heilen kann.

Darum heißt es:

Wer meinem Worten Vertrauen schenkt und dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Wer mir aber nicht vertraut, dem kann ich auch nicht helfen.

Es hängt letztlich davon ab welchen Worten wir unser ganzes Vertrauen schenken:

CHRISTUS oder BUDDHA.

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Im Buddhismus gibt es keinen Urknall und überhaupt keine Schöpfungsgeschichte (es kann sein, dass es paar alte indische Mythen gibt, sie haben aber mit der Lehre vom Buddhismus nichts zu tun). Im Gegensatz zu dem linearen Lebensverständnis des Islams/Christentums/Judentums ist es im Buddhismus zirkulär.

Samsara (Sanskrit, m., संसार, saṃsāra, wörtl.: „beständiges Wandern“) ist die Bezeichnung für den immer währenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen, Kreislauf der Wiedergeburten.

Dieser ewige Kreislauf wird in den östlichen Religionen (Hinduismus, Buddhismus und Jainismus) als leidvoll (vgl. Dukkha/Leiden) gewertet. Der Ausbruch aus diesem unheilvollen Kreislauf geschieht auf dem Wege des Loslassens von allen Bindungen, Begierden und Wunschvorstellungen sowie durch Erkenntnis. Erreicht wird der Zustand der „Erlöstheit“ (und nach einigen Varianten der ewigen Glückseligkeit, vgl. Erlösung), den die Hindus Moksha und die Buddhisten Nirvana nennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Samsara

Eine kleine Ergänzung: Oben habe ich Lebensverständnis geschrieben und nicht Weltverständnis, das hat seinen Grund. Die Religionen sind nicht um ihre Schöpfungsgeschichte herum gebraut. Im Kern der Religionen ist u.a. ihr Lebensverständnis, und die Schöpfungsgeschichten werden dem Kern der Lehre entsprechend angepasst (und eben ausgedacht, meiner Meinung nach).

In den semitischen Religionen (damit meine ich jetzt Judentum, Christentum und Islam) hat man ein lineares Lebensverständnis. Es hat einen Anfang und ein Ende. Man wird geboren, lebt, stirbt. Es gibt dann noch das letzte Gericht, das Ende der Zeit / der Welt usw. Auch wenn man danach kein Ende setzt - man lebt ewig glücklich mit Milch, Honig, 600 Jungfrauen... ist das ganze dennoch linear ausgerichtet. Dementsprechend wird eine Schöpfungsgeschichte formuliert, die eben dazu passt.

Wie schon oben genannt, ist im Kern dieser östlichen Religionen (hier bezogen auf Hinduismus, Buddhismus und Jainismus) ein zirkuläres Verständnis, ein immer währender Zyklus des Seins. Dementsprechend könnte man auch Schöpfungsgeschichte ausdenken. Im Hinduismus sagt man z.B., dass Shiva das Universum immer wieder zerstört und wieder neu erschafft. Tandava, die Kunst und Tanz von Shiva, ist die Quelle des Zyklus aus Schöpfung, Erhaltung und Auflösung. Diese Geschichte ist ganz nett zum Lesen, und wenn man will, kann man natürlich den Urknall, die Entropie, die Mehrere-Welten-Theorie, die Theorie des sich abwechselnd ausdehnenden und schrumpfender Universums da hinein interpretieren. Aber wollen wir wirklich behaupten, dass die Hindus früher super Physiker waren und all diese Theorien kannten? Ach komm...

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@TeeEi

danke für deinen aufschlussreichen text!!

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Was war zuerst - die Henne oder das Ei? Wir werden es nie wissen. So wenig wie den Zustand vor dem Urknall, aber ist das für DEIN heutiges Leben auf der Erde wirklich wichtig?

Ansonsten streitet ihr über Begrifflichkeiten. Warum soll es nicht Gott gewesen sein, der Vater von Jesus Christus, der den Urknall auslöste? Dein Freund beweise das Gegenteil. In der Bibel steht die Schöpfungsgeschichte ja en detail.

Also: Lass dich nicht verrückt machen.

Das Problem dabei ist, ich will wissen was zuerst da war. Ich würde sagen weder Henne noch Ei. Bevor die Henne eine Henne war, war sie (Ich kenne die genaue evolutionsleiter nicht) ein Fisch, davor ein Einzeller(der gar keine Eier legte).

Was mich nur kirre macht ist, dass er sagt im Koran gibt es eben genau die Antworten auf all diese Fragen. Ich argumentiere hingegen mit Wissenschaft, nur wenn er sagt Allah war es der alles (Und damit auch der Urknall) erschuf, gehen mir die Argumente aus.

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Ja ich kenne das gut - diese hitzigen diskussionen. Aber wenn es nicht orher gab - woher kam dann Allah usw. und - wen interessiert es überhaupt und wofür ist es wichtig? Hilft es Dir in Deiner momentanen Lebenssituation? Der Buddha lehrte einen Weg um aus dem Leiden oder unserer existentiellen Unzufriedenheit (Dukkha) herauszukomen. Er sagte - ein Anfang ist nicht zu sehen - aber ein Ende, d.h immer wieder in vergängliche und somit leidvolle Existenzen weiter geboren zu werden. Ich frage Menschen, die sagen ohne Gott oder allah wäre das alles nicht: Aber warum hat Gott überhaupt etwas erschaffen? Es wäre doch ok gewesen das Nichts einfach sein zu lassen - dann hätten wir alle heute nicht diese Probleme - oder ???? mit guten Gedanken Dhammo

na wenn 2 sich streiten^^

kann der 3te am besten klugscheissen ;D

ich würde es einfach dabei belassen, er hat eben seine überzeugen und du deine, er braucht nenn gott der für alles veranwortlich ist, erschaffen hat und ihm sagt was er zu tun hat, und du brauchst dies alles nach eigener aussage nicht!

die Urknall theorien ansich sind nicht wirklich wasserdicht und schon garnicht bewiesen somit kann man auch nicht wirklich sagen das du jetzt recht hast oder er ;)

aber viellricht hilft dir das weiter die neuste These von Hawking kann deinem nachbarn den wind aus den segeln nehmen ;)

http://newsaktuell.info/topstories/beruhmter-physiker9010-092010.html

aber bitte nicht falsch verstehen keine ahnung in wie weit man dem noch glauben kann, aber logisch is es allemal :-)

hey danke! der gute alte Steven ist immer gut um mal eben sein eigenes verständnis der Welt auf den Kopf zu stellen^^

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