Bruder kifft

6 Antworten

Kifft er denn regelmäßig? Und den Eltern würde ich nichts erzählen - das ist ganz allein seine Sache, ob er es ihnen sagt oder nicht. Und je nachdem, wie alt er ist, geht es sie auch nichts mehr an - ganz davon ab werden sie ihn nicht daran hindern können.

Danke für den Vorschlag. Er ist 15 und ich 5 Jahre älter. Meinst Du da geht es sie noch etwas an?

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@StudentAB

Ja, da geht es ich durchaus noch etwas an - aber das ändert nichts daran, daß sie nichts machen können (außer an seine Intelligenz zu appellieren, was ihm aber vermutlich herzlich egal sein wird).

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Würdest Du Dich eigentlich ebenso um Deinen kleinen Bruder sorgen, wenn er regelmäßig Zigaretten raucht und sich ab und an einen Alkoholrausch verpasst? Oder hättest Du da mehr Verständnis?

Deine Eltern haben sicher eine ähnlich mangelnde Sachkenntnis über Cannabis wie Du. Kiffen wird einfach zu oft gleichgesetzt mit Rauschgiftsucht, mit ernsthaften Gefahren für die Gesundheit und mit sozialem Verfall, aber dass rund 98 % Prozent aller Konsumenten einen unauffälligen Gebrauch pflegen oder viele Neulinge es nach einer Testphase wieder sein lassen, weil sie mit der Wirkung nichts anfangen können, wird oftmals einfach ausgeblendet.

Strafe kann nicht verhindern, dass Kids ihre eigenen Erfahrungen machen wollen. Taschengeldsperren oder Hausarrest sind auch kein geeignetes Mittel, um möglichem Gruppenzwang wirksam zu begegnen. Insofern solltest Du - meiner Meinung nach - Deine Eltern nicht informieren und erst ein ernsthaftes Gespräch mit Deinem Bruder führen, um ihm Deine Bedenken und Zweifel mitzuteilen. Vielleicht kann er sie ausräumen; vielleicht kann er Dich sogar davon überzeugen, dass nichts wirklich Ernsthaftes hinter seiner Kifferei steckt.

Zur Vorbereitung rate ich Dir diesen Artikel zu lesen http://de.wikipedia.org/wiki/CannabisalsRauschmittel (und auch richtig zu interpretieren), damit Dir klar wird, dass mit dem Konsum von Cannabis zwar Risiken auftreten können, aber nicht zwangsläufig müssen.

Erzähl deinen Eltern erstmal nichts davon. Es ist nicht gesagt, dass er, nur weil er ein paar Mal gekifft hat gleich seine Zukunft in den Sand setzt. Bei Jugendlichen ist es nun einmal normal, dass sie eine gewisse Phase haben, in der sie Verbotenes ausprobieren, da sie sich darüber eine eigene Meinung machen wollen. Das ist verständlich und auch menschlich, trotzdem solltest du ihn vielleicht auch darüber informieren, dass der Konsum während der Entwicklung äußerst schädlich sein kann. Solange du ihn nicht unter Druck setzt wird er dir auch weiterhin vertrauen. Eine Frage von mir: Wie alt ist er und wielange raucht er schon Gras?

brian

Wenn diene Eltern es ihm verbieten, ist es dann nicht umso interessanter?? Und außerdem informeire dich bitte mal neutral zu diesem Thema, nur weil der Konsum von Cannabis illegal ist, werden die Konsumenten direkt Kriminalisiert. Wenn dein Vater ein Feierabendbier trinkt, ist er dann nicht gefärdet alkoholsüchtig zu werden? :D:D

Hilft aber nix. Du musst das Deinen Eltern erzählen, wenn es Dein Bruder nicht tut. Dein Bruder wird sicher sauer sein. Spätestens in ein paar Jahren (auch wenn sich das jetzt blöd anhört) wird er froh sein.

Und was machen die Eltern dann, wenn sie es wissen? Also was genau würde sich ändern?

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@ErsterSchnee

Ich habe mal jetzt vorausgesetzt, dass die Eltern sich vernüftig um ihr Kind kümmern und sich Hilfe holen.

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@mausv

Und dann? Nur vom Hilfe holen hört er auch nicht auf zu kiffen. Das muß er schon selbst wollen. Und diese Erkenntnis kann er nur von ganz alleine kriegen - da ist mit "Vernunftgründen" nichts zu machen.

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@ErsterSchnee

Das stimmt. Wenn du versuchst ein Kind/ einen Jugendlichen zu zwingen wirst du nicht viel außer Verweigerung erreichen.

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@xhippiehundex

Ja, das ist auch meine Angst/Befürchtung. Glaube meine Eltern reagieren nicht so, dass sie ihn mit guten Argumenten und einen Gespräch ohne ihm böse zu sein überzeugen wollen. Sondern eher mit Taschengeldsperre, Hausarrest und Schimpfen. Klar, dass er dann erst recht auf mich auch sauer ist. Aus trotz macht er dann vielleicht noch mehr wie bisher. :(

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alteer Hilfe holen. Nur weil man ab und zu kifft ist man ja nicht gleich ein Junkie! Die Gefahr von Alkohol und Nikotin abhängig zu werden ist genauso hoch und bei hohem Konsum ebenso gefählich. Nur, weil Cannabis illegal ist, haben viele Menschen ein sehr schlechtes bild von dessen Konsumenten.

Mit dem Bruder drüber reden, NICHT PETZEN!

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genau! und wenn er einen Juden kennt - schnell ab zur gestapo! für schwule hingegen reicht die örtliche glatzenfraktion.

wehe, er kennt einen kiffenden, jüdischen, schwulen flüchtling...........

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