Braucht man eine Firewall oder genügt eine gute AntiViren Software?

9 Antworten

Bei derzeit ca. 4000 neuen Malware-Versionen pro Tag (inkl. Viren, Trojaner, Hackertools, Hoaxes, Würmer, Jokes, Dialer, Spyware, ...) dürften rund zwei Drittel aller Attacken auf Trojaner und Hackertools entfallen. Gegen diese schützt dich ein reiner Virenscanner völlig unzureichend. Allerdings nützt dir eine einfache zusätzliche Firewall-Lösung auch nicht wirklich viel.

Du solltest dir eine Sicherheitssoftware besorgen, die neben der klassischen Funktion eines Virenscanners und einer Firewall auch über eine gute sogenannte Proaktive Erkennung verfügt (Stichwort Verhaltensanalyse).

Die herkömmlichen Signatur-basierenden Softwarelösungen bieten derzeit nur noch eine Erkennungsrate von 40% - 60% an. Ohne proaktive Systemkomponenten bist du leider nur unzureichend geschützt. (mehr Informationen z.B. unter folgender URL: http://www.av-test.org)

Es ist schon mal sehr viel gewonnen wenn du eine Router für den Zugang zum Internet benutzt, der Verhindert wenn alle nicht benötigten Ports gesperrt sind die meisten Angriff von aussen auf deinen Rechner. Die sogenante Firewall auf deinem Rechner kontrolliert welche Programme Daten nach draussen schicken dürfen, die kann man sich nach meiner Meinung aber sparen das sie sehr leicht zu ungehen ist. Dann wäre da noch der Virenscanner, der ist sehr wichtig insbesondere wenn er nicht nur Viren sondern auch ander Schadprogramme wie Trojaner und ähnliche findet.

Das ist wie beim Motorradfahren: Der Helm allein ersetzt nicht die übrige Schutzkleidung. Du brauchst unbedingt beides. Ohne Firewall kann ein Fremder ohne Probleme über das Internet komplett über Deinen Rechner inklusive aller Daten verfügen, kann lesen, schreiben, löschen - im Prinzip alles was er will.

Du solltest dir eine Firewall instalieren . Die gibt es auch kostenlos im Internet , auf dauer . Zum Beispiel diese : http://www.netzwelt.de/software/3678-zonealarm.html

Eine Firewall ist wohl wichtig heutzutage, allerdings ist sie nicht das Sicherheitsallheilmittel.

Mit einer Personal- Firewall wie Keerio, Sygate, Zonealarm oder auch der Windows- Firewall kann man * bestimmen, welche deiner Programme "raustelefonieren"

  • Sie können defekte und manipulierte IP- Pakete erkennen und verwerfen

  • evtl. böses verhalten (Portscans oder ähnliches) erkennen und gegenmaßnahmen ergreifen

  • eingehende verbindungen blockieren

letzteres tut ein Router auch. Lies das Handbuch deine Routers (so du einen benutzt) und nutze dessen Firewall, um dein gesamtes Netz zu schützen.

Gegen Viren schützen Firewalls nicht. Man kann allerdings die Angriffsfläche verkleinern, indem man Ports schließt oder ähnliches. das kann man aber auch erreichen, indem man auf diesen Ports keine Dienste lauschen lässt, also unbenötigte Dienste deaktiviert oder so konfiguriert, dass sie nur lokal im eigenemn Heimnetz verfügbar sind.

Ein benutzter Dienst ist auch mit Firewall verwundbar, denn dessen verbindungen werden ja von der Firewall durchgelassen.

Viel Firewalls wollen dem Bnutzer zeigen, wie gut sie sind. Deshalb stehen dann da so Sachen wie: 1034 Angriffe geblockt. Diese "Angriffe" sind aber harmloses Zeug, wie Pings vom Provider, ob die Verbindung noch steht oder Portscans (nein, Portscans tu nicht weh, auch wenn sie zur Vorbereitung von Angriffen genutzt werden) oder normale, erwünschte Verbindungsversuche von aussen (die sind normal für alles, das peer2peer funktiniert)

kurzes Fazit damit klar wird, was ich meine: eine Firewall ist gut und nicht unnötig, aber man darf nicht glauben, "ich hab ne firewall, ich bin sicher" die windowsfirewall ist okay, wenn man sie ordentlich einstellt. Viel wichtiger sind: * nicht mit einem Admin- Account arbeiten

  • aktuelle Virensignaturen

  • nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen

  • Hirn einschalten am Computer

Grüße

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