Bitterlingsbarben und Guppys?

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1 Antwort

Hallo,

grundsätzlich gibt es weder bei den Wasserparametern noch vom Verhalten her Probleme bei der Vergesellschaftung.

Allerdings bevölkern beide Arten eher die obere Wasserschicht - das ist nicht so günstig für die Optik.

Verlass dich nicht darauf, dass die Bitterlingsbarben den Guppynachwuchs wegfressen - meist passiert das nämlich eher nicht.

Überlege lieber, vllt. nur eine reine Männer-WG der hübschen kleinen Endler-Guppys zu pflegen, die werden auch untereinander nicht aggressiv - im Gegensatz zu den normalen Guppys.

So hast du die ohnehin viel schöneren und bunteren Tiere - und keinerlei Nachwuchs-Probleme.

Gutes Gelingen

Daniela

Grobbeldopp 02.04.2016, 06:05

Hm. Kenne die Bittelingsbarben eher als leicht bodenorientiert. 

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dsupper 02.04.2016, 14:56
@Grobbeldopp

Alle Bitterlingsbarben die ich so beobachtet habe, in eigenen AQ und im Verein, bevorzugen eher den oberen Wasserbereich

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Falkenauge120 04.04.2016, 17:05

Danke für die schnelle Antwort. Welche Fische würden denn den Nachwuchs etwas dezimieren? Ich habe schon Zerbrabärblinge und Fünfgürtelbarben ausprobiert, doch die haben dann die Guppys angefallen.

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dsupper 04.04.2016, 17:24
@Falkenauge120

Das ist immer wirklich schwierig, denn ziemlich sicher fressen nur entsprechend große Barsche den Nachwuchs - und auch darauf kann man sich nicht 100 %ig verlassen.

Und bei der Auswahl von Fischen sollte nie nur den "Nutzen" im Auge haben, sondern vor allen Dingen die von diesen Fischen benötigten Wasserparameter (Gesamthärte, Karbonathärte, PH-Wert und Temperatur) berücksichtigen und auch den eigenen Wunsch, gerade diese Fische pflegen zu wollen.

Vielleicht schaust du dir mal die Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsche an (Anomalochromis thomasii) - nicht die Südamerikanischen (Mikrogeophagus ramirezi). Die Afrikaner würden größentechnisch in den AQ passen und vertragen eine ziemliche Breite an Wasserwerten.

Allerdings ist es bei denen sehr schwierig, eine Geschlechterbestimmung durchzuführen.

Auch schön und nicht zu heikel zu halten und zu pflegen sind die Rotbrust-Tüpfelbuntbarsche (Laetacara dorsigera), bei denen die Männchen in der Rückenflosse (meist) einen goldumrandeten Fleck aufweisen. Die schwimmen bei mir in einem AQ mit Endler-Guppys - Nachwuchs von den Endler ist dort noch nie hochgekommen. Ansonsten sind beide Arten sehr friedlich und ruhig und wühlen nicht und lassen auch die Pflanzen völlig unbeachtet. Garnelen überleben nicht!

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