Bin ich noch normal, unsensibel oder schon autistisch veranlagt?

6 Antworten

Also ich kann zwar keine Diagnose stellen, ich bin keine Psychiaterin, aber dafür Autistin - und was du sagst, klingt für mich überhaupt nicht autistisch. Du versetzt dich in dein Gegenüber hinein? Selbst nachdem ich jahrelang therapiert worden bin habe ich a) extreme Schwierigkeiten, das in irgendeiner Art zu bewerkstelligen und b) würde ich niemals und unter keinen Umständen eine Situation erkennen, in der das vielleicht angemessen wäre, oder selbst auf die Idee kommen, es zu versuchen, ohne extra dazu aufgefordert zu sein.

Zudem ist Autismus viel mehr, als nur "sozial unsicher" - das Bedürfnis von Routinen, Probleme bei der Filterung von Reizen, alle möglichen, anderen Symptome, also mach dir nicht zu viele Sorgen :-)

Ich würde sagen, dass du weder unsensibel noch autistisch

bist. Du scheinst ja auch das Verhalten deiner Freundin gut deuten zu können.

Ich glaub eher das Gegenteil, nämlich dass du ZU sensibel bist und dir deshalb

so Gedanken machst, wie du dich verhalten sollst. Es gibt da kein richtig und

kein falsch. Und das mit der Umarmung hat nichts damit zu tun, dass man

unsensibel ist. Du denkst einfach zu sehr darüber nach und steigerst dich da in

was rein. Du hast gaub ich eher Angst, etwas falsch zu machen. Du sagst ja

selbst, du seist sehr vorsichtig mit deinen Worten, das heißt, du machst dir

extrem viele Gedanken und das deutet eher auf eine hohe Sensibilität hin.

Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

Das was ich so lese ist eher genau das Gegenteil von deiner eigenen Vermutung zu sein
Du scheinst sehr sensibl zu sein und das geschilderte Verhalten weist auch keine Anzeichen von Autismus auf.

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