Angst vor der eigenen Therapeutin?!

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11 Antworten

Wenn dich die Therapeutin anschnauzt, würde das bedeuten, dass die Beziehung nicht passt und du am besten die Therapie beendest und dir eine andere Therapeutin/en suchst. Außerdem wäre ein solches Verhalten total unprofessionell und für eine Therapie nicht hilfreich. Dass es dir nicht gelungen ist, aufs Arbeitsamt zu gehen, sondern auch deine Panik und Soziale Phobie verstärkt haben, zeigt einfach, wo deine Grenzen sind und du viel einfachere Schritte brauchst, ehe du so weit bist, dass du einmal aufs Arbeitsamt gehen musst. Außerdem musst du nichts beichten, dass macht man in der Kirche und in keiner Therapie. Deine Angst ist einfach noch zu groß, das hast du erkannt und du bist noch nicht so weit, deshalb bist du ja in Therapie. Die Therapeutin wird üblicherweise darauf eingehen. Keine Angst vor der Therapiestunde.

Nach meinem Verständnis behandelt man Ängste dadurch, indem sich der Patient den Ängsten unter Begleitung stellt und dabei lernt und fühlt, dass eigentlich keine Gefahr besteht. Also hätte Dich die Therapeutin zum Arbeitsamt begleiten müssen, das verstehe ich unter Angsttherapie. Wenn sie Dich morgen anschnauzt, dann suche Dir eine neue.

Vielleicht wollte sie nur ausprobieren, wie weit du schon bist. Sage ihr ehrlich, dass du es nicht geschafft hast. So sieht sie genau, wie krank du bist und wie schlimm deine Ängste sind. Sollte sie dich wirklich anschnauzen, dann wechsle sofort den Therapeuten. Du musst Vertrauen zu deinem Therapeuten haben und wenn das nichts wird, hat es keinen Sinn.

Was sie "darf" bestimmst du mit! Es kann auch ein Teil deiner Therapie sein, "vernünftige" Grenzen zu setzen. Oder festzustellen, dass ein Tritt in den (...) manchmal "Wunder" bewirken kann. Tatsache ist eben leider, dass du deine sozialen Ängste nicht "wegstreicheln" kannst - du MUSST dich ihnen stellen, und da hilft Druck und daraus resultierende Wut oder Trotz manchmal besser als lange, zermürbende Gespräche über irgendwelche Ursachen...

Überleg dir mal, warum du hier von "Beichte" schreibst! Irgendwo ist dir doch klar, dass du es schaffen KÖNNTEST. Und auch schaffen WILLST. Dass dir möglicherweise echt "nur" das letzte bisschen Mut und Entschlossenheit fehlt.

Sprich darüber mit ihr! Nicht, warum es absolut unmöglich war, nachdem sie dich "angeschnauzt" hat - du hättest so oder so nichts unternommen, oder? Sondern was in dir vorging und immer noch vorgeht. Was dich blockiert. Wovon du dir "Erfolg" versprichst.

Ich denke, sie möchte dich einfach nur dazu bringen, mal ernsthaft über dein eigenes Verhalten nachzudenken. Warum DU in einer für dich unerträglichen Situation landest und die "Schuld" dafür bei anderen (Therapeutin oder Krankheit) suchst statt dich zu fragen, wo DU die Chance hattest, selbst einzugreifen.

Am Ende einer erfolgreichen Therapie steht für dich die Fähigkeit, auch mal "Nein!" zu sagen. Deine eigenen Grenzen zu kennen und durchzusetzen. Deine Ängste nicht mehr hinzunehmen sondern zu überwinden. Und das lernst du nicht in ruhigen, entspannten, verständnisvollen Gesprächen, sondern nur in Situationen, in denen du diese Dinge auch wirklich TUN musst!

Ein Beitrag der absoluten Spitzenklasse! Ein fettes DH dafür!

Nur eine kleine Ergänzung: Die Therapeutin wird sich nach bislang nur fünf Sitzungen noch immer in der analythischen Phase befinden. Die gestellte Aufgabe bzw. deren Umsetzung zeigt ihr nun den derzeitigen Status auf. Sie wird nicht schimpfen, sondern im Gespräch analysieren, warum die Aufgabe nicht lösbar war, um somit Ansätze für ihr weiteres Vorgehen zu finden.

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Sie hat dir eine Aufgabe gegeben, die du nicht ausfüllen konntest. Entweder gehört es zum Lernprozess oder eben zur Therapie. Also sei ehrlich und sage, dass du es nicht konntest. Aber sie muss dich eben auch fordern, deinen Popo zu bewegen. Sicher ist die soziale Phobie ein Grund, aber kein Hindernis, womit du dich immer vor allem drücken kannst.

Auf keinen Fall ist die Phobie ein Hindernis aber es wäre schon gut wenn Sie mir wenigstens ein bisschen bei der Überweidung der Phobie helfen könnte damit ich mein Ziel endlich ohne diese Panik erreichen kann und mich nicht wieder sofort ins kalte Wasser wirft wo ich in Selbsthass versinke...

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Geh auf die Internetseite von der Arbeitsagentur, da kannsr du dir Ausbildungsplätze ausdrucken :-) - aber wenn du dich bei deiner Therapeutin nicht wohlfühlst, dann wechsel lieber! :/

Deine Therapeutin wird dich garantier nicht anschnauzen.

Die Aufgabe war eine Zielsetzung. Das soll dir helfen raus zu kommen. Du hast es nicht geschafft, ok, dann müssen kleinere Schritte her.

Die Therapie wird funktionieren, wenn du es willst und im Rahmen deiner Möglichkeiten dein Bestes gibst

Du weißt doch noch gar nicht wie sie reagiert. Es bringt nichts, dich jetzt unnötig panisch zu machen. Nur irgendwann akzeptiert sie keine Ausreden mehr.

Die Therapeutin ist nicht deine Vorgesetzte und muss dich nicht beurteilen. Sie bietet dir - gut bezahlt - ihre Hilfe an. Wenn du es alleine nicht schaffst, aus dem Haus zu gehen, dann soo sie dir dabei helfen oder mitgehen. Angst vor der Therapie ist ebenwso falsch wie Angst vor dem Arzt.

natürlich darf sie - sie arbeitet mit dir - und das was du als anschauzen empfindest ist aus ihrer sicht die auswertung der aufgabe

was denkst du denn, wie du zu erfolgen kommst, wenn nichterledigte aufgaben keine konsequenzen haben?

Es ist eine Psychotherapie und keine Kaderschule, bei denen die Menschen funktionieren müssen.

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Eine gute Therapeutin schnauzt dich nicht an, sondern hat Verständnis und Einfühlungsvermögen. Sie weiß ja das du damit ein Problem hast, und nicht spontan geheilt bist nach 5 Sitzungen.

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