Bin ich asozial?

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Nix da, du bist doch nicht asozial, sonst könntest du deine Arbeit als Krankenpflegerin kaum ertragen und du sagst ja sogar es macht dir Freude. Du musst auch nicht dringend an deiner sozialen Kompetenz arbeiten, immerhin hast du bemerkt dass da etwas nicht rund läuft und hinterfragst das Ganze statt deinen Mitmenschen deinen Unmut ins Gesicht zu brüllen wie andere das gerne tun. Du bist einfach etwas mehr in Richtung Einzelgänger veranlagt, hast aber dennoch eine soziale Ader, sonst hättest du dir einen anderen Beruf gesucht. Das Praktikum hat dich, ebenso wie zuvor vermutlich schon die Schule an den Rand dessen gebracht was du an Nähe ertragen kannst, wenn dann noch mehr von dir erwartet wird läuft das Fass eben über. Du musst lernen dich abzugrenzen und rechtzeitig zu erkennen, wann es zuviel zu werden droht. Du musst auch keineswegs das Gefühl haben mit deiner Klassenkameradin reden zu müssen nur weil die im Bus neben dir sitzt, es ist dein gutes Recht zu sagen ''hör mal ich bin von dem ganzen Tag so kaputt, ich brauch jetzt einfach mal eine Auszeit mit mir und meinen Gedanken''. Wer weiß vielleicht geht es ihr sogar ähnlich und sie traut sich nur nicht dazu zu stehen? Mit das Beste was einem begegnen kann sind ohnehin Menschen mit denen man mal eine Runde schweigen kann, ohne sich anzuöden, ja das geht! Ich bin davon überzeugt ein großer Teil deiner Aversion im Moment zu den Menschen in deiner Umgebung resultiert daraus, dass du dich zu zuviel Nähe zwingst. Mir ging es ähnlich als ich jung war, doch im selben Maß in dem es mir gelungen ist, mich abzugrenzen gegen zuviel 'Scheinnähe' konnte ich auch die Nähe zu ausgewählten, besonderen Personen so richtig genießen, zumindest solange man mir die Freiheit lässt mich auch mal zurückzuziehen.

Kann es ein, dass du kein Selbstwertgefühl hast, wenn du meinst, dass deine Meinung sowie so keinen interessiert? Bist du vielleicht depressiv? Die andere Seite von dir, dass du meinst, dass dir vielleicht niemand das Wasser reichen kann, spricht für mich eher von Arroganz (auch nicht böse gemeint). Solange es dich nicht stört, denke ich mal, ist alles in Ordnung. Sobald es dich aber stört und du unter deiner "Kontaktarmut" leidest, solltest du dich vielleicht in Therapie begeben.

Bei der Sache mit dem Freund sehe ich das so... wenn jemand kommt, der mit dir auf einer Wellenlänge ist, dann wird es auch Funken. Und dann ödet man sich auch nicht an.

also ich denke es ist nicht asozial da du ja hilfsbereit bist etc. dau kannst halt einfach nicht gut mit anderen oder gleichaltrigen. vielleicht kommt es ja daher, dass dich die anderen immer ausgeschlossen haben oder dir keine Aufmerksamkeit geschenkt haben und du dadurch so eine anti-seite für gleichaltrige entwickelt hat und du umso gerner mit Altern menschen zusammen arbeitest und sie unterstützt. also falls es was anderes ist weiß ich auch nicht, aber das liegt bestimmt nicht an deinen klassenkammerdaen.

muss schon sagen in der Grundschule hatte ich keinen einzigen Freund und meine Freunde vom Kindergarten durfte ich (wegen meinen Eltern) nicht sehen. Womöglich war ich ein vereinsamtes Kind.

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Ich denke mal, irgendwann ist das Pensum voll... bzw. "leer".

Es kann gut sein, dass Dein "Mitteilungsbedürfnis" über Deine Arbeit wirklich erschöpft ist und Du dann einfach nur Ruhe haben willst und auch brauchst.

Ich meine aber nicht, dass Du grundsätzlich nicht "gesellschaftsfähig" bist.

Ich persönlich liebe Musik und würde sicherlich gerne auch zu Hause in meiner Freizeit (wenn ich denn welche hätte ;o)) Musik hören, aber ich bin sowieso von so viel Geräuschen umgeben, dass mir der Sinn dann doch nicht nach Musik steht.

Auch das halte ich für normal... zwar "traurig", aber normal :o)

eigentlich ist das eher komisch also vielleicht ist es sogar eine Begabung das du mit altten Menschen gut kannst du dich von den anderen total abgefuckt fühlst. also das gibt es nicht oft das jemand 2 Charaktere hat

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