Beurteilung vom Arbeitszeugnis?

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9 Antworten

Man kann ein Zeugnis nur dann halbwegs vernünftig bewerten, wenn man es vollständig liest, also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum und der Unterschrift. Denn überall dort können Informationen enthalten sein, die für die Einschätzung des Zeugnisses wichtig sind.

Der Ausschnitt aus deinem Zeugnis kommt mir so vor, als hätte man dir ein gutes Zeugnis ausstellen wollen, das ist allerdings an den mangelhaften Fähigkeiten des Zeugnisschreibers gescheitert.

Die Formulierungen sind recht holprig. Außerdem hat sich auch der ein oder andere grammatikalische sowie Rechtschreibfehler eingeschlichen - was für sich genommen schon ein Grund wäre, das Zeugnis zu beanstanden.

Die Schlussformel stellt einen - vermutlich unbewussten - A****tritt dar. So wie es da steht, bescheinigt man dir keinen Erfolg gehabt zu haben und traut dir bei deinem nächsten Job ebenfalls keinerlei Erfolge zu. Diese Schlussformel passt sich zwar dem schlechten Schreibstil an, "passt" aber nicht zu einem wohl eigentlich gut gemeinten Zeugnis.

Meiner Ansicht nach sollte dieses Zeugnis komplett neu geschrieben werden. Vielleicht ist es sogar sinnvoll (auch wenn ich sonst anderer Meinung bin), deinem Ex-Chef einen eigenen Zeugnis-Entwurf vorzulegen.

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Hallo Kollegin! Bin auch Floristin.

Zu deinem Zeugnis. Mein Letztes hörte sich fast auf den Wortlaut gleich an. Hab damit sofort nen neuen Job gefunden. Also ich würde sagen, alles OK und sehr gut.  

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Besser geht es doch gar nicht.

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Kommentar von chokdee
09.02.2016, 13:02

Klar, geht das

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Das Zeugnis ist unglaublich sperrig formuliert. Es wirkt nicht gut, auch wenn "zur vollsten Zufriedenheit" drin steht. Das liegt aber wohl an der Chefin, die so etwas nicht eleganter zu Papier birngen kann.

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Kommentar von Thather
09.02.2016, 16:01

Personaler müssen sich an so manche sperrige Formulierung halten. Die anderen Personaler werden es dem entsprechend entschlüsseln.

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Danke euch allen!!!!

Beim "Verhältnis" bin ich mir unsicher, da wird nach meiner Ansicht ein sehr gutes hatten und beim Schlusssatz.

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Das Zeugnis ist sehr gut...Da gibt es nichts zu meckern...

gut ist immer wenn das ganze noch gesteigert wird: zB zu unserer vollsten Zufriedenheit, anstatt zu unserer Zufriedenheit

und das wurde in dem Zeugnis fast immer gemacht

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Ich lese hier ein sehr wohlwollend formuliertes Zeugnis.

Also keine floskeln die dir negativ ausgelegt werden könnten.

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Sieht wie eine gute zwei aus.

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Kommentar von Sadzik
09.02.2016, 13:05

Beim "Verhältnis" bin ich mir unsicher, da wird nach meiner Ansicht ein sehr gutes hatten und beim Schlusssatz.

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Das ist ein sehr gutes Arbeitszeugnis. Es geht über den Standard eines qualifizierten Zeugnisses hinaus. Die Formulierungen lassen keinen Zweifel an deiner Arbeit und deiner Einstellung aufkommen.

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Kommentar von DarthMario72
09.02.2016, 14:31

Das ist ein sehr gutes Arbeitszeugnis.

Woran machst du das denn fest?

Es geht über den Standard eines qualifizierten Zeugnisses hinaus.

Ist nicht dein Ernst, oder?

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