Betrug bei Versand per Nachname

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7 Antworten

@ elkii

Das Verkaufsportal kenne ich nicht und du schreibst so ähnlich wie Ebay, dann hast du das ersteigert oder sofort gekauft oder meinst du ebay-Kleinanzeigen? Das sind zweierlei.

Hast du dir wenigstens sein Inserat kopiert?

meinte dieser, dass Versand per Nachname besser wäre, da es für beide Seiten sicher ist. (Hat mich gewundert

Auch hier wird gewarnt, für solche Preise per Nachnahme zu kaufen, denn gerade Vorschuss - Betrüger arbeiten gerne mit dieser Masche.

Als ich nachhause kam waren in der Verpackung gefälschte Beatskopfhörer und kein Handy.

Sorry, für 600,--Euro findet man doch sicher auch etwas im Laden um die Ecke (Gebrauchtwarenladen).

Da hast du noch Glück gehabt, dass keine Backsteine drinnen waren.

Was hat denn die Polizei gesagt, wie die Chanchen stehen?

Ich müsste mich sehr täuschen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wirst du die 600,-- Euro als Lehrgeld verbuchen können.

Du hättest vorsichtshalber die Sendung gleich bei der Post öffnen und den Inhalt kontrollieren sollen. Dazu ist es nun leider zu spät. Aber dies als Warnung füe alle Anderen. Dann hätte auch die Überweisung gestoppt werden können.

Leider bin ich nicht mehr auf dem laufenden, wie heute die Überweisung des Betrages bei Nachnahmesendungen gehandhabt wird. Früher war ein Zahlschein beigefügt. Mittels diesem wurde dem Absender der Sendung der Betrag auf sein Konto überwiesen.

In Österreich war und ist es sicher ähnlich. Auf jeden Fall sollte die Feststellung der Namens- und Bankdaten auch im Nachhinein bei Ermittlungsverfahren möglich sein.

Frag deshalb unbedingt noch einmal bei der Polizei nach. Man wird ja dort sicher keine Betrüger decken wollen, indem man ein wenig lässig ermittelt.

Übrigens wird es dir leider schwerfallen zu beweisen, dass in der Sendung nicht der vereinbarte Inhalt war. Wie willst du das machen?

Sicher, du bist vermutlich nicht das einzige Opfer, aber, ob dann was bem Kerl zu holen ist, ist eine andere Frage.

Naja schwer zu Beweisen ist es glaub ich nicht. Am Paket steht das es ein Gewicht von 0,635kg hat, ich glaube nicht dasein verpacktes iPhone mit Zubehöre auf das gleiche Gewicht kommt oder?

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@elkii

Da ich mich ohne iPhone durchs Leben quäle, weiß ich das leider nicht. Beim Samsung war nur ein leichter Karton dabei und jede Menge, meist überflüssiges Papier. Bin mir da also nicht so sicher. Wenn er nicht ganz doof ist, hat er aber vielleicht darauf geachtet, dass es mit dem Gewicht hinkommen kann. Meiner Meinung nach also leider kein Beweis. Vielleicht sieht man das andernorts ja anders.

Nun muss ich allerdings sagen, wenn du dir so sicher bist, es kann nicht stimmen, dann frage ich mich schon, warum du nicht gleich darauf geachtet hast.

Man kann heutzutage halt leider bei Fremden nicht vorsichtig genug sein. Die Betrüger schaffen es immer wieder. Früher, bei der guten alten Handarbeit, hätte die Überweisung am selben Tag noch zurück gehalten werden können. Ich wünsche dir, dass der Bursche geschnappt wird und du Erfolg hast und dein Geld zurückbekommst.

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Warum bist du bei so einer hohen Summe nicht misstrauisch gewesen.?Die Polizei kann helfen,ob sie es macht,ist die andere Frage.Du hast ja auch keine Beweise,das ist dumm.Wende dich doch auch an die Polizei in dem Ort,wo der Absender wohnt.Ist der vielleicht vorbestraft?Du hast geringe Chancen,Dein Geld wieder zu bekommen,es fehlen die Beweise.Du hättest das Paket im Beisam des Postzustellers öffnen sollen.

das ist wirklich heftig. Per Nachname macht man genau deshalb. man misstraut einem Verkäufer und deshalb bezahlt man lieber ein paar Euro mehr, kann aber bevor man bezahlt, das Paket aufmachen und reinschauen ob alles - auf den ersten Blick - in Ordnung ist. Durch deine Bezahlung und Unterschrift bei der Post ist die Post raus aus dem Fall. Aus Datenschutzgründen ist sie nicht berechtigt, dir irgend welche Informationen welcher Art auch immer über den Verkäufer zu geben. Dein Weg zur Polizei war genau richtig. Dein nächster sollte sein, dich beim Internetanbieter über diese Person zu beschweren und den Betrug zu melden. Die haben nämlich großes Interesse daran, dass solche Betrüger sich nicht auf ihrer Seite tummeln. Über die Polizei denke ich, sind deine Chancen gleich 0%. Über den Internetpovider ein wenig höher.....

Danke werde dann den Kundenservice der Seite am Montag kontaktieren, werde dann melden was die gemeint haben.

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Also, in Deutschland kann man nicht, bevor man bezahlt hat, das Paket aufmachen. Dass es in Österreich möglich ist, kann ich mir ebenso wenig vorstellen.
Überleg doch mal, wie das gehen soll. Da warten einige Kunden. Das Personal ist beschäftigt. Soll nun ein Postler aufpassen, was der Empfänger da so macht?
Der kann ja auch etwas rausnehmen, weitergeben und dann sagen, es fehlt was. Da müsste aber jemand schon urgewaltig mit seinen Dienstvorschriften kollidieren. Natürlich wird gesagt, wer der Absender ist. Die Sendung wird nach Zahlung der Nachnahmesumme ausgehändigt. das ist nämlich der Sinn dabei.

Beim Versand per Nachnahme wird übrigens weniger dem Absender misstraut, sondern dem Empfänger, wenn dieser keine Vorkasse leisten will oder ähnlich sicher bezahlen. Darum bieten ja auch große Versandhäuser dies an. Ich denke nicht, dass denen der Empfänger der Sendung misstraut, wohl eher umgekehrt.

Ohnehin ist diese Versandart wegen hoher Entgelte nicht empfehlenswert. Was dann wirklich in der Sendung drin ist, ist nicht abhängig von der Versendungsart. Kann nicht in einem "normalen" Paket genau so Müll drin sein?

Die Polizei, bzw. Staatsanwaltschaft sollte aber sehr wohl nach Anzeige ermitteln, und sich von der Post die Daten geben lassen. Notfalls per richterlichem Beschluss.
Natürlich gibt die Post diese dann für Ermittlungen heraus.

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@Sonnenstern811

sorry, abwer da liegst du falsch. WIR öffnen jedes Paket das wir abholen, ob per Nachnahme oder nicht, direkt in der Post . Das geht zügig und wir sind oft schneller fertig als all die Quassler und Ausweis Sucher........ wenn der Artikel offensichtlich beschädigt ist oder was falsches im Paket drin ist. wird das ganze verweigert und das Paket geht zurück. p r o b l e m l o s

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@tapri

Dann hast du aber mehr als entgegenkommendes Personal dort. Ist das eine Postagentur mit externem Personal.? Normal ist das keineswegs. Stell dir vor, ein Paket vom Versandhaus mit 20 Artikeln drin, alles durcheinander gewühlt und dann: Nein ,danke. Es ist ja nicht immer mit ein paar Klebestreifen getan. Wer verpackt das denn dann neu? Auch dürfte es nicht bei Allen so schnell gehen. Die Geldsucher, die vorher anscheinend gar nicht wussten, dass etwas zu zahlen ist, kenne ich auch zur Genüge. Vermutlich handelt es sich bei dir um eine kleine Agentur und du bist gut bekannt. Es ist dann aber mehr als ein Entgegenkommen. Ich werde mal hier, wo ich auch sehr gut bekannt bin, fragen, ob sie das machen würden. Die Sendung noch vor Ort zu öffnen ist natürlich unbedingt zu empfehlen. Dann kann auch gleich Kaputtes reklamiert werden. Leider geht es im Normalfall erst nach erfolgter Aushändigung.

Ich war übrigens Zeit meines Berufslebens Schalterbeamter bei der guten alten Bundespost und so gesehen nicht ganz unwissend. Hab auch manches möglich gemacht, wenn es denn ging.
An so etwas wäre aber absolut nicht zu denken gewesen. Verstößt auch gegen jegliche Dienstvorschrift. Bei unserem Kundenandrang hätte kein Kollege die Verantwortung übernommen. Da sind schon manchmal "Experten" nach langen Ferngesprächen geflitzt, ohne den Rest zu bezahlen.

Was soll der Postler machen, wenn der Empfänger dann sagt, ich hab das Paket, also habe ich bezahlt? Die Aushändigung ist nämlich der rechtliche Beweis. Versuchte Betrügereien habe ich genug erlebt.

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@tapri

Nun hab ich auch hier bei der Agentur gefragt, ob sie es machen würden. Es ist gar nicht daran zu denken. Es gibt auch ganz klare Anweisungen diesbezüglich. War mir ohnehin klar, aber besser, man vergewissert sich noch von anderer Seite.
Du hast also wirklich unglaubliches Glück, dass es dir gestattet wird. Es wird so lange gut gehen, bis jemand das Vertrauen missbraucht. Kannst dich ja diesbezüglich auch mal bei der Postauskunft erkundigen. Aber dann sag bloß nicht, wo es dir gestattet wird. Sonst hast du unter Garantie die längste Zeit diesen Bonus gehabt. Viel Glück und Erfolg weiterhin beim Kontrollieren.

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boah das ist ja echt ne ganz linke nummer.

wie können menschen nur so abgewich--st sein.

bei 600 eur kann ich mir vorstellen, dass bei der anzeige der polizei eher was weiterläuft, als wenn du nur im wert von 3 eur gekauft hättest.

bei nachnahme habe ich auch schon ein schlechtes gefühl, wollt ich letztens auch erst tun. aber mein kumpel meinte noch, er könnt letzlich zucker reinlegen oder ein ziegelstein und versenden.

in jedem fall hast du im nachhinein alles richtig gemacht, zur polizei gegangen zu sein.

Das ist, so gesehen, noch gar nichts. In Deutschland hat mal jemand eine betäubte Maus im Wertbrief verschickt. Natürlich im kleinen Karton. Das Tierchen erwachte und knabberte sich schnellstens raus. Der Ganove monierte nun ein wertvolles Schmuckstück als verloren gegangenen Inhalt. Hatte aber leider Pech, da man erstens Rückstände vom Mäuslein fand und zweitens natürlich auch sonstige Bissspuren.
Die Maus war flüchtig, sonst wäre sie sicher ins Kriminalmuseum gekommen. Nach ihrem Tode, natürlich.

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Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Eben genauso wie bei einer Überweisung.

Nachnahme nrjngt für den Empfänger nunmal keinen Sicherheitsvorteil.

Aber der muss ja seine Bankdaten bei der Post lassen und die müssten die ja der Polizei sagen wenn die nachfragt und durch die Bankdaten kann man bei der Bank nachfragen oder?

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@elkii

eigentlich schon. willhaben sendet auch die IP-Adresse der User bei Mails mit (auch wenn die Mailadresse so wie bei ebay-Kleinanzeigen usw. verschlüsselt wird), damit könnte ev. auch der Inhaber des Internetzugangs ausgeforscht werden. Außer er verwendet einen Surfstick mit einer Prepaid-SIM.

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@unlocker

wie kann ich da vorgehen? ich war schon bei der Polizei ich hab auch diese verschlüsselte email hergegeben von ihm. naja ip Adresse hab ich nicht von ihm er hat nur eine von mir, der der angeschrieben worden ist bekommt eine, ich hab ihn angeschirieben also hat er meine bekommen. und wenn er seinen normalen ruter ein und ausschaltet bekommt er auch eine neue ip Adresse

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@elkii

naja wenn du zur Polizei gehst wird daraus ein Ermittlungsverfahren und daraus erwächst dann ein Strafverfahren gegen den Täter. Nachdem er ermittelt und bestraft worden ist, obliegt dir wohl, deinen Schaden privat von ihm einzuklagen. Du bekommst auch meist ein Urteil was dir Recht gibt.Ob dann bei dem Spitzbuben etwas zu holen ist, das ist dann die andere Frage. Das war dann wohl Lehrgeld.

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sofort zur polizei - solange der geldbetrag in austria noch nicht an den kontoempfänger ausgezahlt wurde, hast du eine minimale chance - wenn der absender jedoch (einen guten kumpel) zeugen hat, der behauptet, das ein iphone im päckchen war .... dann siehts schlecht für dich aus

Naja schwer zu Beweisen ist es glaub ich nicht. Am Paket steht das es ein Gewicht von 0,635kg hat, ich glaube nicht dasein verpacktes iPhone mit Zubehöre auf das gleiche Gewicht kommt oder?

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