Besuchte Internetseiten über Router nachvollziehbar?

5 Antworten

Wenn dein Arbeitgeber einen Proxy installiert hat (was ziemlich wahrscheinlich ist), kann er sämtliche Statistiken bis in tiefe Details mitloggen. Ebenso hat er das meiste davon wahrscheinlich in seinem Cache. Ausserdem gibt es allerleit andere Möglichkeiten des Mitschneidens von elektronischem Datenverkehr....

Aber allen ist eines gemeinsam: Der Arbeitgeber darf dies nicht ohne Wissen des Mitarbeiters! Das heisst aufzeichnen darf er nicht und schon gar nicht darf er sich diese Aufzeichnungen anschauen, ohne "begründeten Verdacht", welcher natürlich auch kommuniziert werden muss. Also: Du hast normalerweise einen relativ guten Schutz, was deine Privatsphäre angeht - wir sind ja nicht in Amerika :-))

Das soll natürlich nicht heissen, dass du deswegen Illegales machen darfst....

Kommt ganz auf das System an was eingesetzt wird! Es gibt Systeme die alles mittracken und sogar Seiten gesperrt werden können. Die kann man auch so einrichten, dass der Admin eine Benachrichtigung erhält wenn Seite X angesurft wird.

Die andere Sache ist die mit der rechtlichen Handhabe, aber eine gute Idee ist es nicht privat zu surfen.

Ja, wenn er das möchte bzw. aktiviert.

Das ist ein häufiger Fall bei Kündigungen. Der Fachbegriff zum Thema: Computer-Forensik

Die häufigste Anwendung ist, wenn Angestellte sich bei der Arbeit bei anderen Firmen bewerben, bzw. informieren und dann später kündigen. Dann kann und wird hier oft Schadenersatz verlangt.

Umgekehrt, kann natürlich die Anzahl der nicht berufsbezogenen Webseiten auch zur Kündigung führen.

Wie auch immer, sehen was du machst können eigentlich immer alle, wenn du keine Software wie zum Beispiel TOR benutzt.

-> https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_%28Netzwerk%29

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