Bekommt man im Krankenhaus die Bescheinigung für den Arbeitgeber wirklich erst bei der Entlassung?

6 Antworten

Du hast eine falsche Auskunft bekommen. Diese "Liegebescheinigung" kannst du schon sofort nach Aufnahme auf der Station brkommen. Da steht dann drauf: Pat ist seit (Datum vom Aufnahmetag) "bis auf weiteres" in krankenhäuslicher Behandlung. Eine Liegebescheinigung "von - bis" bekommst du dann erst am Entlassungstag.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung
 Die sind doch verpflichtet die Bescheinigung gleich auszustellen.

Nein, sind sie nicht. Es ist bei deiner Op. nicht abzusehen wie lange du dort bleiben mußt. Es könnte ja auch Komplikationen geben, dann bleibst du länger stationär.

Bei der Entlassung steht dann in der Bescheinigung, wie lange du stationär warst. Danach geht es weiter zum Hausarzt für einen AU.

Was wäre wenn man mal mehrere Wochen, oder sogar noch länger im Krankenhaus bleiben muss. Das würde doch kein Chef mitmachen

Und was machst du bei einem Unfall?

Was ist dann aber wenn der Chef Stress macht?

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@Jochen5

Kann er gar nicht.....das ist der normale Gang so und nicht anders.

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@studiogirl

Das heißt also, dass da die 3 Tage nicht gelten?

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@Jochen5

Was hast du daran nicht verstanden? Natürlich gelten die.....du warst stationär im Krankenhaus wegen einer Op. Danach mußt du zum Hausarzt wegen der weiteren AU. Du kannst nach einer Op nicht am nächsten Tag wieder arbeiten .

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@studiogirl

Ich habe immer gedacht die 3 Tage gelten immer. Auch wenn man im Krankenhaus liegt. Das könnte man ja niemals jemandem zumuten.

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@Jochen5

Ich verstehe jetzt nicht wirklich deinen Gedankengang. Was für 3 Tage? Du mußt spätestens am dritten Tag deinem AG bescheid geben, daß du krank geschrieben bist. Sonst haben drei Tage nichts mit einer AU zu tun .

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@studiogirl

Damit meine ich folgendes. Angenommen du kommst Montags in Krankenhaus. Du wirst da am gleichen Tag operiert. Du musst eine Woche bleiben. Also bis zum nächsten Montag.du gehst dann am Dienstag zum Arzt und holst da deine AU. Ich meinte da die Woche die du im Krankenhaus bist. Das sind ja dann mehr als 3 Tage.

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@Jochen5

Ja, und dafür bekommst du eine Bescheinigung vom Krankenhaus dafür. Alles nachfolgende macht dein Hausarzt.

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Sofern man Kenntnis hast, von einem planmäßigen Krankenhausaufenthalt hat, es sich wie in deinem Fall um eine elektive OP handelt, ist man verpflichtet sein krankheitsbedingtes Fernbleiben dem Arbeitgeber mitzuteilen, um die Zeit freigestellt zu sein.

Die Bescheinigung über den Krankenhausaufenthalt erhält man mit den Entlasspapieren. Meist ist man ja direkt nach so einer OP noch nicht wieder arbeitstauglich, sodass man dann eh zum Hausarzt für die Folgebescheinigung muss.

Wie es bei einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt aussieht, weiß ich nicht genau....Vllt. gibt es im Vorfeld eine Mitteilung über die geplanten Dauer eines Aufenthaltes, bspw. in einer Psychiatrie...

Gruß

Ärztliche Attest: Unbrauchbar, trotzdem bezahlen?

Man bittet beim Arzt um eine Bescheinigung, dass ein medizinisch notwendiger Eingriff nicht am wohnortnahen Krankenhaus, sondern in der weiter entfernten Klinik stattfinden kann. Die Bescheinigung dient zur Vorlage bei der Krankenkasse, um Fahrtkosten abrechnen zu können.

Der Arzt stellt zwar eine Bescheinigung aus, die aber nicht zum angefragten Zweck dient. Der Arzt meinte, ihm fehlten noch Unterlagen von der Klinik und deshalb hat er keine andere Bescheinigung, als die nicht für diesen Zweck geeignete ausstellen können.

Er stellt diese Bescheinigung aber trotzdem in Rechnung mit der Begründung, es sei Arbeitszeit angefallen.

Muss diese erste Bescheinigung trotzdem bezahlt werden? Oder hätte der Arzt auch z. B. einfach die Bescheinigung nicht schreiben können, weil ihm die Unterlagen noch gefehlt haben? Ist das nicht sein Risiko gewesen, etwas auszustellen, was nicht gebraucht wird?

(Nachdem die Unterlagen bei ihm eingegangen waren, stellte er eine korrekte Bescheinigung aus, welche natürlich auch bezahlt wird).

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