Bei Selbstauskunft gelogen. Nun wird ein Führungszeugnis verlangt. Was tun?

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5 Antworten

Hier könntest du in der Tat ein Problem bekommen. 

Aber strafrechtlich dürfte es keine Bewandtnis haben.

Nur, so eindeutig, wie das hier gerne dargestellt wird, ist es nicht. Die Frage nach einer Vorstrafe ist nur zulässig, wenn eine Vorstrafe ein zulässiger Ablehnungsgrund wäre wie z.B. bei einem Kassierer oder einer Sicherheitskraft.

Bei niedrigeren Tätigkeiten wird dies regelmäßig nicht der Fall sein. Allerdings bist du wohl noch in der Probezeit. Das heisst, dir könnte auch gekündigt werden, ohne Gründe anzugeben. 

Weiter steht nicht jede Strafe gleich für immer und ewig im Führungszeugnis. Deswegen wäre schon wichtig, was denn tatsächlich in deinem Führungszeugnis steht. 

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Was meint ihr, wie soll ich jetzt am besten vorgehen?

Lasse Dir erst mal so ein Zeugnis geben und dann mal schauen ob es überhaupt drin steht.

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Das kann deine fristlose Kündigung zur Folge haben.

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Kommentar von Interesierter
16.04.2016, 16:42

So einfach ist das auch nicht. In den meisten Fällen wäre die Frage eh nicht zulässig, also drohen bei einer Lüge auch keine Konsequenzen. 

Allenfalls die Probezeit sehe ich hier als Problem an. 

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Lies dich mal ein, nicht alle Strafen stehen auch im Führungszeugnis. Ich glaube bis 90 Tagessätze ist "frei"

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Du hast Dir den Arbeitsplatz erschlichen mit einer Lüge. Das kann zum sofortigem Arbeitsplatzverlust führen.

Zudem wird Dir keiner mehr glauben.

Selbst schuld.

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