Behandlung einer Querschnittlähmung im Mittelalter?

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8 Antworten

Die Leute sind einfach gestorben verhungert , oder ausgesetzt worden , oder haben sich selbst mgebracht oder wurden erstickt. Die leute waren damals auf jede Hand angewiesen zum Arbeiten . Selbst schwangere haben bis kurz vor der geburt gearbeitet.

Die meisten sind an solchen schweren Verletzungen gestorben. Wer überlebte, bekam VIELLEICHT eine offizielle Bettler-Lizenz und durfte sich an die Kirche setzen.

Primitive Rollstühle gab es etwa ab den Jahren 1400-1500, vermutlich wurde das damit behandelt. Ich habe schon mal davon gelesen & auch ein Foto gesehen, diese Rollstühle wurden von Betroffenen selbst konstruiert wenn ich das recht weiß!

Hoffe ich konnte dir helfen!

Auch ich bin mir relativ sicher, dass Querschnittsgelähmte im MA nicht lange überlebt haben. Je nach Lähmungshöhe sind sie vermutlich an Nieren- und/oder Lungenversagen gestorben.

Ich gehe mal stark davon aus, dass die Menschen mit einer Querschnittlähmung im Mittelalter relativ schnell daran gestorben sind.

Hallo,

Die Begrifflichkeit der "Behinderung" entstand erst in neuerer Zeit. Im Mittelalter ist eher die Rede von kranken, lahmen, gebrechlichen, schwerhörigen, blinden, buckligen usw. Somit ist eine Eingrenzung und Recherche zu diesem Thema im mittelalterlichen Bereich nicht immer eindeutig bzw schwer möglich. Oftmals ist eine Trennung zwischen kranken und behinderten Menschen fast unmöglich, besonders im Bereich der Hospitäler.

gruß

Entweder die Familie hat sich darum gekümmert und ihn/sie herumgetragen ! Oder er/sie ist verstorben wenn keiner da war, würd ich mal so vermuten =)

Die behinderten wurden früher von gläubigen sehr doll abgestoßen da die Behinderung als eine Strafegottes bezeichnet wurde. Z.B. in dem Film Luther muss eine Frau ihr Kind im Wald lassen weil das Kind nicht richtig gehen kann.

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