Bakterien abtöten durch Tiefkühlen: wie lang müssen Utensilien dazu in den Gefrierschrank?

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Entschuldigung ich glaube, daß es bei wenigzelligen Lebewesen speziell Einzeller nicht mit Frost geht. Grund ist, daß die nicht durch Eiskristalle zerstört werden bzw. so schnell von der -18Grad kalten Truhe eingefroren werden, daß die Eiskristalle im Einzeller so feinkristallin sind, daß sie die Membran nicht zerstören.

Nimmt man größere Lebewesen z.B. Maden würde das funktionieren weil hier die Eiskristalle etwas Zeit zum Wachsen haben. Das größte Tier was man einfrieren konnte und anschließend wieder auftauen war ein Süßwasserpolyp.

Ich würde wenns Material zuläßt eher Wärme raten. Oder Sonne (UV-Licht) usw.

Beispiel das es mit Abtöten kleiner Lebewesen nicht klappt ist auch Hefe (das ist ja schon ein vielzelliges kleines Lebewesen (nämlich ein Pilz)). Du kannst Dir hefe kaufen und die einfrieren. Anschließend beim Auftauen kannst Du die wieder gebrauchen....der Pilz überlebt also (bei Hefe ist das ein Grenzfall...meistens klappts....manchmal aber auch nicht weil der Organismus schon zu groß ist).

Ich bin auf weitere Antworten gespannt und würde mich wundern wenn hier jemand vollkommen gegenteiliges behaupten würde wie ich.

LG

R.

Wenn die Kleinteile nicht metallisch sind, kannst du sie in der Mikrowelle bakterienfrei machen. Bakterien, wie alle Lebewesen, vertragen die Mikrowelle nicht.

Das stimmt so auch nicht. Ein Beispiel sind Spüllappen. Ein trockener Spüllappen wird nicht keimfrei durch die Mikrowelle, nur wenn er nass ist und das darin enthaltene Wasser heiß wird, werden die Keime abgetötet.

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"Durch tiefe Temperaturen werden Viren und Bakterien nicht abgetötet. Im Gegenteil: Wir Mikrobiologen bewahren sie bei 180 Grad minus in flüssigem Stickstoff auf. Nur Kochen tötet sie ab".

Quelle: WAZ

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