Babykatze schnurrt ständig und massiert alles?

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6 Antworten

Hallo Sk145,

keine Sorge, deine Katze zeigt dir somit, wie wohl sie sich bei dir fühlt :-)

Allgemeininfo zum Tehma Kommunikation:

Katzen haben ein kompliziertes Kommunikationssystem mit Hunderten von Vokalisierungen und verfügen über ein umfangreiches Repertoire. Die Kommunikation bei Katzen, besteht aus verschiedenen Ausdrucksformen.

Es gibt einmal die Lautsprache, dazu gehört Miauen, schnurren, Knurren, zischen, fauchen, schreien, schnattern/Keckern, gurren und so weiter.

Und die Körpersprache über Augen, Ohren, Schwanz, Nase, Schnurrhaare, Körperhaltung, Pfoten und beißen. Auch Unsauberkeit ist eine Kommunikationsform, mit der die Katzen versucht, dem Menschen etwas mit zu teilen.

Lautsprache:

Katzen miauen z.B. um zu Grüßen, oder Menschliche Aufmerksamkeit einzufordern oder wenn sie Wehklagen. Manche Katzen sind sehr gesprächig, andere miauen nur sehr selten.
Im weiteren ist die Lautsprache übrigens wie bei uns Menschen. Jede Stimme ist einzigartig ! So unterscheiden sich die unterschiedlichen Rassen in ihrem Ton deutlich voneinander. Siamkatzen sind zum Beispiel dafür bekannt, ein merkwürdiges und schrilles Heulen ertönen zu lassen.
Wenn eine ruhige Katze plötzlich zu miauen anfängt oder eine oft miauende Katze plötzlich ruhig ist - ihr normales Kommunikationsverhalten also umschlägt – sollte man bitte schnellst Möglichst zum TA. Denn dies ist ein Hinweis auf eine eventuelle Erkrankung.

Schnurren
Katzen schnurren als aller erstes mal zur Kommunikation. Die Katze äußert so ihr Wohlbefinden, ihre Zufriedenheit. Doch die Schnurrerei hat auch einen Haken. In Ausnahmefällen, wie z.B. massiver Stress, schnurrt die Katze um sich selbst zu beruhigen. Das Stress- und Schmerzschnurren kann man bei Geburtswehen, schweren Verletzungen oder auch im Moment kurz vor dem Tot einer Katze beobachten. Wie man sieht, dient das Schnurren einer Katze nicht ausschließlich der Kommunikation zum Ausdrücken von Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf andere Situationen aus. Ein amerikanisches Forscherteam hat heraus gefunden, das schnurren sich direkt positiv auf die Heilung von Verletzungen auswirkt. Katzen mit Knochenbrüchen heilen unter schnurren besser. Und Musekverspannungen lösen sich ebenfalls besser.

Wie schnurren Katzen ? Ja, wie eigentlich. Da sind sich selbst die Forscher nicht wirklich eins. Die derzeitige herausragende Hypothese erklärt, dass der Schnurrakt aus einer subtilen Umleitung des Atemluftstroms resultiert, für die irgendwie die Anatomie des Kehlkopf eingespannt wird. Das schnurren entsteht durch Reibung der Atemluft am Zungenbein. Das Zungenbein ist ein U-förmiger Knochen unterhalb der Zunge, der durch Bänder und Muskeln aufgehängt ist und ganz knochenuntypisch nicht mit dem Skelett verbunden ist, aber an den Kehlkopf. Und somit also zur Laut- und Stimmbildung beiträgt. Der Zungenbeinapparat ist bei Klein- und Hauskatzen, sowie bei Geparden vollkommen verknöchert, was eben die Vermutung nahe legt, das es dadurch zum schnurren kommt.
Übrigens: Beim Schnurren einer Katze entstehen Vibrationen von 27-44 Hz

Knurren, Zischen, fauchen:
dies sind meist Zeichen der Aggression oder auch Wut.
Schreien: Katzen die große Schmerzen leiden, können regelrecht schreien.
Schnattern/Keckern: dies hört man oft, wenn Katzen etwas sehen was sie fangen möchten, dies aber nicht in Reichweite ist. Bei reinen Wohnungskatzen fällt das oft auf, wenn sie auf der Fensterbank sitzen und draußen Vögel fliegen sehen.

Körpersprache:

Der sogenannte und allen bekannte Milchtritt gehört z.B. zur Körpersprache. Den Milchtritt behalten ALLE Katzen ein Leben lang bei.

Mit dieser Instinkthandlung, durch tretelnde Bewegung an der Zitze, regen Kitten den Milchfluss beim säugen an. Daher der Name Milchtritt.
Wenn eine Katze sich wohl und Zufrieden fühlt, bearbeitet sie ihren Menschen oder einen Gegenstand mit diesen tretelnden Bewegungen. Der Milchtritt wird auch oft von lautem schnurren begleitet. Ein weiteres Anzeichen, das sich die Katze Sicher und geborgen fühlt.

Im weiteren dient der Milchtritt auch der Reviermarkierung. Mit den Duftdrüsen an der Pfoten Unterseite, gibt die Katze ihre Pheromone ab. So kennzeichnet die Katze z.B. ihren Menschen oder einen Gegenstand mit ihren Duftstoffen, um ihn als ihren Besitz zu markieren.

Zum Thema Körpersprache bei Katzen:
http://www.diesunddas.de/Katze\_verhalten.htm

Alles Gute

LG

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Das ist ein Zeichen, dass er sich bei Dir wohl und geborgen fühlt und ein Zeichen seiner Zuneigung zu Dir.
Du bist quasi ein Mutterersatz für ihn und dieses Massieren sind Milchtritte. Wenn kleine Kitten an den Zitzen der Mutter hängen, treten sie so in die Mutter, damit Milch in Drüsen kommt, das sind sogenannte Milchtritte.

Das machen Katzen bei Menschen meistens nur, wenn Sie sich geborgen fühlen und einen Menschen als Elterntier anerkennen. Keine Sorge, wenn er in diesem Zusammenhang schnurrt, fühlt er sich einfach nur sehr wohl bei Dir.

Auch wenn der kleine mal ständig nießen sollte, während er seine neue Umgebung erkundet musst Du Dir keine Gedanken machen, das ist die Aufregung, weil das alles neu für ihn ist.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit Deinem Kater.

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Kommentar von Sk145
10.02.2016, 07:43

Und wie sieht das aus mit der Impfung, da bin ich mir noch nicht ganz sicher.. Er ist ein reiner hauskater, welche Impfungen sind da wirklich nötig? 

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Kommentar von Welux
10.02.2016, 07:50

Das machen junge Katzen vor allem dann sehr extrem, wenn sie zu früh von der Mutter getrennt wurden.

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Kommentar von Sk145
10.02.2016, 07:58

Ja, aber 13 wochen ist doch nicht zu früh soweit ich weiss.. 

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Kommentar von melinaschneid
10.02.2016, 08:43

Ich würde auch Seuche und schnupfen impfen lassen. Die Katze chippen lassen wäre auch bei Wohnungskatze zu empfehlen. Sollte sie mal entwischen kann sie bei einem Fund dem Besitzer zugeordnet werden.

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wenn er wirklich die ganze zeit schnurrt, dann finde ich das nicht normal. vielleicht vermisst er seine Familie.

katzen in dem alter spielen normalerweise mehr, als sie schnurren. sie schnurren mal beim hinlegen oder schmusen, aber nicht andauernd.

vielleicht wars zu früh, ihn von seiner Familie weg zu holen. vielleicht würde ihm eine zweite katze als ersatz genügen.

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Kommentar von Sk145
10.02.2016, 08:00

Er schnurrt nicht nur, nur hauptsächlich sehr viel.. Will viel gestreichelt werden. Aber er rennt hier auch durch die Wohnung und spielt sehr gerne

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Kommentar von fragmichnochwas
10.02.2016, 08:19

sorry.. aber DAS ist totaler quatsch! .. katzen schnurren bei geborgenheit.. würde sich die katzen unwohl fühlen würde sie sich verstecken!

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Kommentar von Chilltime
10.02.2016, 08:35

nein es stimmt schon das katzen auch schnurren wenn sie ansgt haben. das habe ich in einem buch geöesen und es stimmt. soe schnurren dann verkrampfter und mit großen angespannten augen

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Kommentar von Schokolinda
10.02.2016, 09:57

hallo??? es ging ja wohl darum, dass das Tier das "die ganze zeit" macht - das ist nicht normal, egal aus welchem grund eine katze schnurrt. dass der Fragesteller seine frage nicht konkret formuliert, ist nicht meine schuld.

zudem schnurren katzen nicht nur, wenn sie sich geborgen fühlen- auch kranke katzen schnurren.

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katzen schnurren auch wenn sie sich beruhigen muessen. Das massieren nennt man foeteln. Alles ganz normal. Mein kater ist 13 und macht das immer noch.

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Zumindest das Massieren ist normal und spricht dafür dass er sich wohlfühlt, ist wohl ein Überbleibsel vom gesäugt werden, meine machen das immer wenn sie sich irgendwo einkuscheln :)

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Kommentar von melinaschneid
10.02.2016, 08:44

Es muss nicht unbedingt ein Zeichen sein das sich die Katze wohl fühlt. Da die kleine noch neu ist denke ich das sie das eher macht um sich selbst zu beruhigen.

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Das nennt man "treteln" oder "Milchtritt", weil sie das auch am Gesäuge der Mutter machen um den Milchfluss anzuregen.

Das ist ein völlg normales Verhalten. Katzen drücken damit Wohlbefinden aus. Er fühlt sich also bei dir Pudelwohl.

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