Außergewöhnliche intelligente Haustiere?

7 Antworten

Bei Vögeln bedenke Lautstärke, Nagefreude (Türrahmen, Tapete) und erforderliche Käfiggröße. Um Wellensittichgröße herum (Agaporniden, Katharinasittiche, Sperlingspapageien etc.) reicht ein ca. 1 m langer Käfig, eine Nummer größer (Zwergaras, Graupapageien, Nymphensittiche) braucht man schon 2 m Käfiglänge. Wünschenswert wäre ganztägiger Freiflug trotz dieser Käfiggröße.

Kleine Vögel - ich halte Wellensittiche - sind relativ gut zu halten, ihr Kot ist größtenteils schnell trocken (Ausnahme Beos und andere Weichfresser) und man kann sie sehr gut auf Freisitze dirigieren, auf die man Zeitungspapier oder Haushaltsrolle legt, so dass man den Kot einfach abends mit dieser Unterlage absammeln kann. Vögel sind unterschiedlich laut, einige "sabbeln" den ganzen Tag (Wellis), andere lassen nur selten laute, schrille Pfiffe ertönen (Graupapapgeien), andere sind eher still (Katharinasittiche) und piepen nur ein bisschen. Vögeln kann man sehr viel beibringen, aber keinesfalls "sei still, wenn ich Kopfschmerzen (oder Besuch) habe". Das muss man wissen.

Ich halte ja nun Wellis, die ich immer "ersetzen" muss, wenn einer gestorben ist, daher werde ich von dieser Haltung auch nicht wegkommen. Wäre das nicht der Fall, fände ich Agaporniden interessant. Nicht so aufdringliche Stimme, sehr neugierig, können in der Gruppe gehalten werden, sehr lebhaft, aber kuscheln auch total niedlich miteinander.

Für einen normalen Wohnraum würde ich Vögel von Wellensittichgröße emfpehlen, weil die auch in kleinen bis mittleren Räumen gut fliegen können, Nymphen oder Graupapageien bräuchten schon mehr Platz, 20 Quadratmeter könnten eventuell schon etwas einschränkend wirken (kein schnelles Fliegen möglich, da schnell die nächste Wand erreicht ist, nur wenige Flügelschläge bei Runden im Zimmer möglich). Je größer der Vogel, desto länger lebt er allerdings auch. Graupapageien leben mehrere Jahrzehnte, Nymphensittiche können 20 bis 30 Jahre alt werden, Wellensittiche und Agas eher 10 bis 15 Jahre, Zebrafinken z.B. eher unter 7 bis 9 Jahre.

Nager pischern halt auch mal auf Möbel und Sofas, je größer der Nager, desto größer die Lache. Auch ist der Nagerkot oft größer als der von Vögel vergleichbarer Körpergröße. Nager sind ansonsten in ihren Lautäußerungen eher ruhig, dafür nervt es einige, wenn sie hektisch herumspringen (Streifenhörnchen). Ich persönlich finde die Streifenhörnchen (Baumstreifenhörnchen) sehr schön, man kann sie in der Gruppe halten, sie interagieren miteinander, sind sehr lebendig, werden auch zahm, wenn man sich viel mit ihnen befasst - ich empehle immer Clickertraining, weil das dem Tier mehr Freiräumen gibt als viele andere Zähmungsmethoden und das Tier zur Selbstständigkeit erzieht (Tier ergreift die Initiative und wartet nicht, bis der Mensch mal kommt).

Wellensittiche halte ich durchaus im Wohnraum/ Wohnzimmer, und durch die Freisitze gehen sie an keine Möbel und landen nicht an unerwünschten Plätzen, außer auf der Balkontür, was für mich okay ist (Jalousie muss dann öfter gesäubert werden, wenn etwas runterfällt ^^). Von Nagern kenne ich eher das Nagerzimmer ohne Möbel, aber eventuell funktioniert mit einigen Arten auch mit "Wohnraumteilung".

Meerschweinchen wären mir persönlich zu ruhig im Verhalten und in Lautäußerungen. Chinchillas sind nachaktiv und recht groß (... pischern....). Degus sind meines Wissens tagaktiv und den Chinchillas im Aussehen und Größe etwas ähnlich. Die fände ich sehr niedlich, andere sagten mir, dass sie "wie Ratten aussehen". Ratten und Mäuse sind mMn auch interessante, lebhafte, neugierige Hausgenossen, leben aber nur sehr kurz (Mäuse nur ca. 3 Jahre, Ratten k.A.). Ich persönlich würde Tiere mit einer Lebenserwartung von um und bei 10 Jahren empfehlen, sonst wird man alle paar Jahre traurig, weil wieder ein Tier gestorben ist, an das man sich gewöhnt hatte. Mäuse und Ratten könne in der Gruppe leben und man kann viel beobachten.

PS
Kosten:

Bedenke Käfigkosten, die teilweise mehrere hundert Euro betragen können und monatlich eine anfangs größere Summe (100 € vielleicht) für den Tierarzt, falls mal eine OP oder langfristige Behandlung ansteht. Später kann die Summe reduziert werden. Bei zweiWellensittichen würde ich immer mindestens 500 € Tierarztkosten auf der Seite liegen haben, besser 1000. Es können mal beide Vögel krank werden (oder alle, je nachdem, wie viele man hat), es kann eine OP anstehen oder eine Behandlung nötig sein, die man sich selbst nicht zutraut, dann müsste man die Vögel in der Praxis behandeln lassen, was sehr teuer wäre. Dies gilt auch für Nagetiere.

So wie ich das rauslese, bist du noch nicht soooo alt. Wie sieht es denn mit deiner Freizeit aus? Ich schätze mal, dass du gerne mit Freunden unterwegs bist. Ich kann da nur aus meiner Sicht als Studentin sprechen.
Ein Tier - egal was es werden würde - braucht viel Zeit und auch etwas Erspartes. Natürlich kann man die monatlichen Unterhaltskosten als grobe Orientierung nehmen, aber jedes Tier kann krank werden und muss dann einem Arzt vorgestellt werden. Da solltest du drauf vorbereitet sein.

Zieh doch erst mal um und genieße, dass du keine Verantwortung außer zu dir selbst hast. Und dann kannst du nach einiger Zeit immer noch schauen, ob und wie sich ein Tier in deinen Alltag integrieren ließe. Schnell ist ein Haustier angeschafft, aber wenn sich die Umstände ändern, steht man oft vor der Entscheidung der Abgabe. Das sollte man auf jeden Fall vermeiden und sich wirklich sicher sein!

Kaninchen, aber nur wenn du dir sicher bist das du 10-15 Jahre für sie sorgen willst und mindestens 5-10qm abzweigen kannst, denn die brauchen viel viel Platz.

Allerdings sind sie meisstens Stubenrein, somit kann man sie wenn man Kabel versteckt auch frei in der Wohnung halten. Man kann sie erziehen und ihnen tricks beibringen.

Schmusig können sie auch sein, kommt halt auf das Tier an, wenn man sich aber viel mit ihnen beschäftigt ist das meisstens kein Problem.

Was die Haltungskosten angeht, sie brauchen Heu, Stroh, Futter (Frischfutter, also Gemüse) und jährlich ne Impfung.

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