Auslandsjahr abbrechen, doch Eltern sind strikt dagegen

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Hmm, das ist natürlich eine schwierige Situation. Es gibt Menschen, die so ein Auslandsjahr gut wegstecken und fortan in ein Reisefieber verfallen. Diejenigen kennen "Heimweh" zwar auch, aber es ist eher positiv und vergeht schnell. Und dann wiederum gibt es Leute wie dich... nur das wusstest du vorher ja nicht. Vielleicht steigerst du dich in das Heimweh rein, vielleicht hast du England tatsächlich keine Chance gegeben. Aber Fakt ist: Dir geht es schlecht.

Ich kann aber auch gut deine Eltern verstehen. So ein Auslandsjahr ist verdammt teuer und für nicht wenige ein tolles Erlebnis + eine große Chance. Für deine Eltern ist es einfach unverständlich warum du es erst so sehr wolltest und jetzt alles hinschmeißen möchtest.

Ein wenig habe ich auch das Gefühl, dass du noch nicht aktiv gegen das Heimweh angearbeitet hast. Ich weiß auch nicht, ob es förderlich war, Weihnachten nach Hause zu fliegen und dann diesen Schnitt drin zu haben + inkl. Vorfreude auf die Heimat. Und wenn man in der Schule nur an zu Hause denken kann, ist es auch schwer Anschluss zu finden. Momentan setzt du all deine Hoffnungen und Kraft auf das Thema "Abbruch". Innerlich hast du dich schon festgelegt. Wie gesagt: Einigen fällt es leichter und einigen schwerer von zu Hause loszulassen. Aber hast du es wirklich versucht?

Als ich im Ausland war, hatte ich anfangs riesiges Heimweh. Es hat sich aber gelegt. Und nach 6 Monaten begann ich mich wirklich wohl zu fühlen. Deswegen wird auch oft geraten, länger als ein halbes Jahr wegzugehen. Nur man muss sich darauf voll einlassen, inklusive Freude und Trauer. Nach 12 Monaten habe ich wieder geheult: Dieses mal wollte ich nicht mehr weg.

Geh noch mal in dich und frage dich ob du es wirklich versucht hast und es wirklich aufgeben willst. Wenn ja dann rede nochmals mit deinen Eltern. Zeige Verständnis für ihre Situation und bitte deine Eltern um Rat was du jetzt tun sollst. Bezieh sie mit ein und mach ihnen klar, dass es dir wirklich schlecht geht und du am verzweifeln bist. Im Endeffekt bringt es dann auch nichts mehr, denn innerlich bist du nicht in England, sondern immer noch in Deutschland.

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Danke für die ehrlichen Worte. Ich schätze irgendwie hast du es genau erfasst. In der ersten Zeit hatte ich noch relativ engen Kontakt zu Deutschland und habe dadurch irgendwie den Moment verpasst, in dem alle anderen Bekanntschaften geschlossen haben. Ich sitze auch oft mit englischen Leuten während der Schulzeit zusammen, mache Hausaufgaben, rede, oder eben einfach während dem Essen, doch ich würde niemanden von ihnen wirklich als Freund bezeichnen. Dazu ist es noch zu schulisch. Ich habe wirklich versucht, den Kontakt nach Deutschland abzubrechen und es hat ja auch funktioniert, allerdings nicht mit der gewünschten Wirkung. Im Endeffekt ist es so, dass wenn ein Tag mal nicht so gut läuft, dann bekommt es hier in England nichts hin, das zu ändern, wohingegen meine Freunde aus Deutschland oder mein Freund mir nur eine SMS schreiben braucht und alles ist wieder gut. Meine Eltern denken, dass ich es genau so will: Abbrechen weil es dann einfacher ist und deswegen will ich hier unglücklich sein und tue nix dagegen. Aber so ist es nicht. Mir wäre es auch lieber, ich wäre glücklich und zufrieden hier in England, würde nicht ständig traurige Heimweh-Gedanken haben und könnte meinen ehemaligen Traum leben. Allerdings stellt sich das nicht so richtig ein. Wie schon im anderen Kommentar erwähnt, überlege ich, Gastfamilie zu wechseln aufgrund einiger Dinge die mich stören und die sich trotz Ansprechen nicht ändern. ... ich werde dem Ganzen natürlich noch ein paar Wochen geben, allerdings ist es belastend wenn man von seinen Eltern nur Vorwürfe zu hören bekommt und es scheint als könnten sie einen nicht verstehen. Ich werde mich an deinen Rat halten und mir einfach noch ein paar Gedanken dazu machen und dann mit ihnen nochmal reden.

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@pandemonium94

Mach das. Einen richtigen Abbruch sollst du ja auch gar nicht machen. Im Gegenteil: Es tut gut per Mail, Skype und Telefon Kontakt nach Hause zu haben. Ich glaube lediglich, das der Heimflug nicht so förderlich war. Das war einfach mehrere Stufen "höher". Vielleicht hilft es tatsächlich die Gastfamilie zu wechseln, tief durchzuatmen und einen kleinen inneren Neuanfang zu starten.

Akzeptier dein Heimweh, aber versuch auch Spaß in England zu haben. Vielleicht hilft es dir auch erst einmal für den Tag zu leben und nicht zu denken "Hilfe noch 5 Monate". Und es würde dir vielleicht auch helfen, wenn du von zu Hause wenigstens etwas moralische Unterstützung bekommst. Dass du weißt, dass du im äußersten Notfall eben doch nach Hause fliegen darfst, ohne das alle auf dich sauer sind.

Aber ich lese ja doch ein wenig heraus, dass du dem Ganzen eine kleine Chance geben möchtest, stimmts? ;-) Ich vermute sogar, es wird tatsächlich besser für dich, wenn du dich darauf einlässt. Es werden langsam Freundschaften enstehen und du wirst dich ein klein wenig "heimischer" fühlen. So ist es mir und vielen anderen ergangen. Aber setz dich dennoch nicht unter Druck. Viel Glück!

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@Flyaway

Dankeschön! :-) Der Gastfamilienwechsel ist für mich derzeit so die Möglichkeit, dem Ganzen noch eine Chance zu geben. Wie du sagst, ein kleiner innerer Neuanfang. Und eben ein Grund, länger hier zu bleiben, weil ich ja dann der neuen Familie genügend Zeit geben sollte. Nebenbei werde ich dann so aktiv wie möglich daran arbeiten, viel Kontakt zu den Leuten in meiner Schule zu haben und ich werde versuchen, meine Eltern davon zu überzeugen, dass sie mir notfalls den Rückflug gestatten. Durch die ganzen Diskussionen mit ihnen in denen sie sagen, dass ich hierbleiben muss, erwecken natürlich auch so den Willen, sich zu wehren und dann erst Recht zu sagen 'Nein, ich möchte gehen.' Aber ja, verstehen kann ich sie natürlich auch. Und ich weiß, dass sie mich verstehen. Danke nochmal für deine guten Tipps und es ist echt gut von jemandem zu hören, der beide Seiten so gut abwägt und verstehen kann.

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@Flyaway

Ich hab zu danken! :-) Dank deiner - ich nenne es mal Aufforderung - mich mehr in meine Eltern hineinzuversetzen und sie wirklich nach Rat zu fragen, habe ich jetzt endlich die moralische Unterstützung von zu Hause. Meine Eltern waren total überrascht, dass ich plötzlich so ruhig mit ihnen geredet habe und ihnen viel mehr zugehört hatte als davor und jetzt kann ich endlich ohne diesen Druck von zu Hause weitermachen. Mir ist damit echt ein großer Stein vom Herzen gefallen, wie man so schön sagt.

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@pandemonium94

Das ist schön zu hören. Dann weißt du ja, dass deine Eltern hinter dir stehen :-) Ich glaube dir gerne, dass das ganz stark hilft.

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Hy, ich habe vor 4 Jahren ein Austauschjahr gemacht und ich hoffe ich kann dir helfen.

Also ich kann deine Eltern wirklich gut verstehen, so ein Austauschjahr in England kostest ja 9000 aufwärts. Das ist extrem viel Geld, und da sie ja am Anfang dagegen waren und sich dann doch von dir haben überzeuge lassen werden sie wahrscheinlich noch mehr dagegen sein. Meine Eltern waren genauso. Ich wollte auch am Anfang mal nachhause, aber meine Eltern haben gesagt, solange ich keine schlimmen Krankheiten habe oder mir sonstwas schlimmes passiert bleibe ich in Spanien. Ich bin ihnen bis heute dankbar dafür.

Das du den Flug schon nach einem Monat gebucht hast, war eigentlich sehr schlecht, und das du zu Weihnachten zuhause warst sogar noch viel viel schlechter. Nach einem oder 2 Monaten beginnt bei den meisten ATS die riesen Heimwehphase. Da ist es ganz wichtig, sich nicht zu viel mit zuhause zu beschäftigen und schon gar nicht einen Flug zu buchen. Auch wenn du dann 4 Monate keine Kontakt mit zuhause hattest, in deinem Hinterkopft war trotzdem immer, dass du ja bald nachhause kommst. Was das Heimweh ja sicher nicht verbessert hat.

Dann nachhause fliegen wenn man eigentlich Heimweh hat und nur nach Hause will, ist absolut schlecht. Das wirft dich einfach zurück, alle Vortschritte die du bis dahin gemacht, einfach alles. Du musst dich fast nochmal neu einleben.

Was hast du getan um gegen das Heimweh anzukämpfen? Hast du mit deiner Gastfamilie gesprochen? Kommst du mit denen gut klar oder gibt es da auch Probleme? Unternimmst du viel mit Schulfreunden oder bist oft unterwegs?

Abbruch sollte immer erst die letzte Möglichkeit sein. Sprich zuerst mit deinem Betreuer und deiner Gastfamilie.

Ich denke aber, dass du innerlich nur mehr an abbruch denkst, bzw auch vor Weihnachten schon nur mehr an dein Zuhause gedacht hast. Da ist es dann klar, dass du nur noch zu deiner Familie willst. Hast du deinem Austauschjahr schon eine wirkliche Chance geben?

Also ich würde mein Kind nicht abbrechen lassen, schon gar nicht kurz nachdem es besucht hat. Versucht doch mal nicht an zuhause zu denken, brich den Kontakt mal eine Zeit komplet ab, auch kein Facebook oder so. Mach was mit deiner Gastfamilie oder deinen Freunden. Warte auf jeden Fall noch bis Februar oder März.

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Besuchen ist eh immer blöd, einfach weil man sich in kurzer Zeit so stark wieder umgewöhnen muss. Für alle anderen, die das hier lesen, weil sie in einer ähnlichen Situation sind: Bloß nicht nachmachen und einen Flug nach Hause buchen. So schwer wie das ist, aber damit legt ihr euch selbst ein Ei.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Ein Abbruch ist die aller allerletzte Möglichkeit und ganz ehrlich, wenn man bis Februar durchgehalten hat, bekommt man den Rest ja auch noch hin,oder?

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@kittykatAK

Mir war klar, dass der erneute Abschied nach dem Besuch grausam werden würde. Dennoch gibt es auch einige, die mit so einer Auszeit positive Erfahrungen gemacht haben. Kraft tanken. Feststellen, was man an dem anderen Land mag. Oder auch einfach feststellen, dass das 'perfekte' Leben im Heimatland gar nicht so perfekt ist sondern nur aus der Entfernung heraus so gut aussah. Aber ja, in vielen Fällen führt es eher zum Gegenteil. Im Moment ist jede weitere Woche eine Qual und jede Woche die ich früher beenden könnte eine Erlösung.

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@pandemonium94

Ja aber das sind die Leute, denen es im ATJ gut geht, die eigentlich kein Heimweh haben. Die kommen damit klar, aber Leute die Heimweh haben sollten niemals nachhause, und dann nach 2 Woche wieder zurück.

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Erstmal Danke und Respekt, dass du das durchgestanden hast, trotz anfänglicher Schwierigkeiten. Ich habe meiner Gastfamilie von meinem Heimweh erzählt, kurz nachdem es aufgekommen ist. Ich hatte auch intensiv über den Wunsch, zu Weihnachten nach Hause zu fliegen, mit ihnen geredet. Meine Gasteltern sind total verständnisvoll und reden mir da gar nicht weiter rein. Ich verstehe mich auch sehr gut mit ihnen, allerdings eben nicht mit meinen Gastgeschwistern. Ich schätze das wirkt sich nochmal negativ aus, weil ich mich so nie wirklich wohl fühle und deshalb überlege ich - hoffentlich im Guten mit meiner derzeitigen Gastfamilie - Familie zu wechseln und in der Hinsicht nochmal von vorne anzufangen. Mit Schulfreunden unternehme ich relativ wenig, wenn dann eher mit anderen Austauschschülern (keine Deutschen), da diese genauso wenig mit den englischen Leuten zu tun haben wie ich (da haben wir alle ein Problem, bis heute). Meine Betreuerin weiß auch schon Bescheid, da ich sie damals angerufen hatte als zum ersten Mal der dringende Wunsch nach einem Abbruch aufkam. Sie hatte mir damals angeboten, Gastfamilie und sogar Schule zu wechseln, wenn es nötig wäre. Andere Austauschschüler versuchen auch in regelmäßigen Abständen, mich zu überreden bis zum Ende hierzubleiben und deswegen versuchen sie, mich total abzulenken. Natürlich gibt es gute Momente und ich lache hier auch, allerdings am Ende des Tages wenn ich abends im Bett liege frage ich mich, wofür ich all das tue? Es fühlt sich einfach überhaupt nicht ehrlich und erfüllend an. Derzeit fehlt mir jeder Optimismus und somit jeder Glaube daran, dass es doch noch besser werden kann, mit der Zeit.

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@pandemonium94

Also wenn du dich in der Familie nicht wohlfühlst, wegen deiner Gastgeschwister dann solltest du wechseln wenn es möglich ist. Das hilft oft, wenn man sich so richtig wohlfüht, dann vergeht das Heimweh auch.

Dann solltst du noch versuchen dir mehr Freunde zu suchen oder Leute mit denen du was machen kannst. Wenn du nur zuhause rumsitzt wird es auch nicht besser. Gibt es dor Vereine oder sowas? Wo du neue Leute kennenlernen kannst, würde dir sicher auch helfen.

Du musst deinem Austauschjahr einfach mal einen Chance geben, was jetzt so kurz nach deinem Heimatbesuch natürlich schwerer ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du es in ein paar Jahren bereuen würdest wenn du jetzt abbrichst.

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@LilliSpain

Ich denke auch, dass ein Wechsel die Situation verbessern könnte. Es geht hier auch relativ chaotisch zu, da meine Gasteltern Wohnzimmer und Küche renovieren lassen und naja, ist nicht ganz so optimal derzeit vom Wohnen her. Es gibt hier einen Taekwondo-Verein und einen Fußball-Verein. Da Fußball gar nichts für mich ist hab ichs mit Taekwondo probiert, was ich allerdings nach knapp 3 Monaten aufgehört habe, weil es mir nicht gefallen hat und eher ne unschöne Pflicht wurde, da hinzugehen. Ansonsten ist hier im Umkreis tote Hose. Fitnessstudios sind auf Dauer zu teuer in der Umgebung. Habe es auch mit Schulaktivitäten ausprobiert, also sowas wie Badminton und Zumba, allerdings war ich da die Einzige in meinem Alter weil von den anderen keiner wollte und ansonsten nur die Jüngeren von 12-14 Jahre mitmachen. Ich sitze wirklich viel daheim in meinem geteilten Zimmer und ich hoffe dass sich durch einen Gastfamilienwechsel und dadurch Umgebungswechsel irgendwie etwas ergibt was man in der Nähe machen könnte. Allerdings hab ich jetzt total Angst, dass meine jetzige Gastfamilie sauer ist, wenn ich wechsle. Naja, muss ich wohl in Kauf nehmen und darauf hoffen, dass es sich lohnt.

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hey =) kommt etwas verspätet, aber trotzdem:

also, ich werde dieses Jahr erst ein Auslandsjahr machen und kann da natürlich nicht so wirklich mitreden. Aber ich denke, dass es sehr wichtig ist, sich vorzustellen, dass das Leben, bei dir in England, ganz anders ist. Es ist einfach nicht zu Vergleichen mit deinem leben in Deutschland. Ein neuer Abschnitt in deinem Leben! Natürlich ist es blöd, dass du jetzt schon solange da bist, aber wenn du die Gastfamilie wehcselst, kannst du ja vielleicht nochmal von vorne anfangen. Natürlich fällt es schwer, irgendwelche Fremde als meine Eltern wahrzunehemen, denn das sind sie nicht. Sie sind etwas ganz anderes. Genauso deine Schulkameraden, die vielleicht zu deinen Freunden werden. Auch sie sind natürlich ganz anders und du musst dich auf sie einlassen. Du kannst dich ja auch im Wahrsten Sinne des Wortes an sie ranschmeißen und ihnen vielleicht auch sagen, dass du ein Problem hast und das du mehr mit ihnen machen willst. Vielleicht nehemn sie dich dann nett in ihrer Gruppe auf. Denn wenn man erstmal Freunde gefunden hat, dann erscheint einem alles viel Posotiver. Aber natürlich, es ist schwer alles Heimweh auszuschalten und nicht mehr daran zu denken, wie es womöglich zu Hause wäre, was deine Freunde zu Hause denken würden. Gib dem Ganzen nochmal eine Chance, geh mit neuem Elan da rein. Es kann ja allem Anschein nach nicht noch schlimmer werden! Und übrigens stimme ich allen anderen zu: Kein Kontakt mit deinen Eltern! Und erst Recht keinen Flug dahin! Somit verschwimmen nur die Grenzen und du bist dir nicht sicher, wo du bist.

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Ich freue mich über jede Antwort und über jeden gut gemeinten, ehrlichen Rat :-) Erstmal an dich (auch wenn es etwas verfrüht ist, schätze ich) eine tolle Zeit im Ausland und mach ich den Fehler wie ich, dass du es am Anfang schleifen lässt, sozusagen. Klar ist aller Anfang schwer aber ich hab den Fehler begangen, das einfach so zu akzeptieren und darauf zu hoffen dass es sich mit der Zeit bessert. Der Gastfamilienwechsel stellt sich bei mir jetzt leider als sehr schwierig heraus, da meine Gastmutter ohne mich mit meiner Betreuerin geredet hat und diese nun davon überzeugt ist, dass ich keine Gründe habe, Gastfamilie zu wechseln und deswegen muss sie sich ja gar nicht erst die Mühe machen, zu suchen. Meine Eltern in Deutschland sind total sauer und setzten derzeit alle Hebel in Bewegung dass da ein Wechsel stattfinden kann. Sie haben mir jedoch heute auch gesagt, dass ich nach den ersten Examen hier abbrechen kann, wenn es gar nicht mehr geht. Ich war total überrascht von diesem plötzlichen Meinungswechsel und bin jetzt relativ gelassen, durch ihre Unterstützung. Klar heißt das nicht, dass ich sofort aufgebe, doch ich habe jetzt die Möglichkeit und nicht mehr diesen Druck, dass ich das Ganze um jeden Preis durchziehen muss. In diesem Sinne: viel Glück und Spaß all jenen die so einen Auslandsaufenthalt noch vor sich haben und wie du geschrieben hast, es kann nicht schlimmer werden, irgendwie. :-)

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