Aus WG ausziehen, schwerer als Gedacht?

5 Antworten

Habe mit einem bekannten eine 2er-WG gegründet.

Nein. Ihr habt gemeinsam eine Wohnung gemietet.

Im Mietvertrag ist kein Haupt/Nebenmieter festgelegt.

So was gibt es auch nicht. Nur die Vertragspartei Mieter. Diese kann, wie in Eurem Fall, aus mehreren Personen bestehen.

Ausziehen kannst Du wann Du willst. Dazu brauchst Du keine Zustimmung von irgend jemand.

Aus dem Mietvertrag zu kommen ist schon schwieriger.

Du allein kannst nicht kündigen. Ohne Zustimmung des Vermieters ist auch keine Entlassung aus dem Vertrag möglich.

Ist eine Vertragsentlassung, weil der Vermieter und/oder die andere Person nicht zustimmt, nicht möglich, bleibt nur die komplette Kündigung des Mietvertrages durch alle 2 Personen der Vertragspartei Mieter.

Stimmt eine Person der Kündigung nicht zu kann sie die andere darauf verklagen.

Dann ersetzt das Urteil ihre Unterschrift unter der Kündigung.

Offiziel sind es drei Monate, wenn dein Vermieter einwilligt daß du früher ausziehen kannst,, z.B. wenn er einverstanden ist, daß du dich selbst darum kümmerst einen Nachmieter zu finden, der vor Ablauf der Frist einziehen möchte, dann geht das auch. Soweit mir bekannst, kann dein Mitbewohner nicht darauf bestehen darauf Einfluß nehmen zu können, wen er als Nach-Mitbewohner haben will, aber es wäre natürlich besser ihn dabei nicht zu übergehen. Das alles am besten mit deinem Vermieter vereinbaren und wenn kommunikativ möglich deinen Mitbewohner mitinbeziehen.

LINK

https://www.immobilienscout24.de/umzug/ratgeber/kuendigung/kuendigungsfristen.html

Soweit mir bekannst, kann dein Mitbewohner nicht darauf bestehen darauf Einfluß nehmen zu können, wen er als Nach-Mitbewohner haben will,

Irrtum.

Offiziel sind es drei Monate,

Für die Vertragspartei Mieter, nicht für eine Person davon.

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Kommentar von anitari , vor 50 Min

Soweit mir bekannst, kann dein Mitbewohner nicht darauf bestehen darauf Einfluß nehmen zu können, wen er als Nach-Mitbewohner haben will, 

Irrtum.

Offiziel sind es drei Monate, 

Für die Vertragspartei Mieter, nicht für eine Person davon.

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Bist Du sicher? Ich dachte DerFonzie hätte IMMER recht!?

Mieten gemeinsam Wohnung, geben uns Vollmacht: Jeder kann kündigen ohne Zustimmung des anderen. Ich kündige, andere ziehen nicht aus. Was passiert?

Hier nun die Frage in voller Länge:

Nachdem ich nun entschlossen habe, keine Bürgschaft für meine Bekannten zu übernehmen, habe ich nun eine neue Idee:

Ich miete eine Wohnung gemeinsam mit meinen Bekannten, werde dort aber natürlich nicht miteinziehen. Um zu überprüfen, ob die Miete auch bezahlt wird, verlange ich, dass sie von meinem Konto abgebucht wird und von den Mietern dorthin überwiesen wird. Bleibt die Miete aus, kann ich mit einer dreimonatigen Frist kündigen.

Wie ich bereits weiß, müssen Mietverträge bei denen es mehrere Hauptmieter gibt, immer auch von allen Mietern gemeinsam gekündigt werden. Verweigert eine Partei die Zustimmung, muss die andere bei Gericht eine Klage zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft einreichen. Dies kann umgangen werden, indem man sich gegenseitig eine Vollmacht erteilt, dass jede Partei für die andere mitkündigen darf, ohne diese um Zustimmung zu bitten.

Hier nun meine Fragen:

a) Was passiert, wenn ich unter den oben geschilderten Umständen den Mietvertrag kündige, und die andere Partei nach Ablauf der Dreimonatsfrist immer noch in der Wohnung wohnt? Der Vermieter hat nun die Möglichkeit eine Räumungsklage einzureichen. Für die Kosten müssen dann die Mieter aufkommen. Beträfe das auch mich? Schließlich habe ich ja gekündigt und wohne auch nicht in der Wohnung.

b) Wenn die Antwort auf Frage "a)" wie ich befürchte, lautet, dass sich der Vermieter an mir als Teil der Gemeinschaft sehr wohl schadlos halten könnte, hätte ich dann die Möglichkeit, in die Wohnung zu gehen und diese zu räumen? Schließlich bin ich ja dort auch Mieter, auch wenn ich nicht dort wohne. Im Prinzip könnte die Frage auch lauten: Habe ich in einer Wohnung, in der ich laut Vertrag auch Mieter bin und für deren Finanzierung ich im Falle eines Zahlungsausfalls hafte, in der ich allerdings nicht wohne, das Hausrecht?

Sehr wahrscheinlich werde ich wohl so verfahren. Selbst wenn der oben genannte "worst case" Eintritt, komme ich als Mitmieter immer noch schneller und günstiger aus dem Vertrag heraus, wie als wenn ich eine Bürgschaft übernehmen würde.

Für Ihre Antworten bedanke ich mich im Voraus!

PS: Bitte nur erkenntnisfördernde Antworten, die mir und anderen Leuten, die sich diese Frage auch stellen und dann über eine Suchmachine finden, weiterhelfen. Antworten à la "Ich habe auch mal in einer WG gewohnt. Schön war's o.Ä.", stören doch nur.

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