Aus welchem Urinstinkt entstammt die Liebe?

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4 Antworten

Bevor du Liebe als nachteilig bezeichnest, solltest du mal (ganz unromantisch und nüchtern) darüber nachdenken, was passieren würde, wenn es sie nicht gäbe. Menschenaffen haben eine sehr lange Entwicklungszeit, und der Mensch ist dabei der absolute Rekordhalter. Ein Mensch wird allerfrühestens nach 12 Jahren geschlechtsreif. In dieser Zeit ist er von seinen Eltern abhängig. Wenn die Eltern durch nichts zusammengehalten würden, müsste ein Elternteil (wohl die Mutter) über ein Jahrzehnt lang Nahrung für zwei sammeln und alleine Raubtiere abwehren und den Nachwuchs aufziehen, was eine kaum zu bewältigende Herausforderung darstellt.

Unsere lange Kindheit bringt uns Menschen durchaus evolutionäre Vorteile. Durch das lange Gehirnwachstum und die langen Lernphasen können Menschen ihre im Tierreich einzigartige Intelligenz (und Hybris) ausbilden. Aber damit das Konzept auch funktioniert, gibt es Voraussetzungen. Eine davon ist die starke Bindung zwischen Eltern und Kind, die das Überleben des Nachwuchses bis zur Geschlechtsreife garantiert. Danach ist auch die Bindung zwischen den Eltern redundant. Ein Blick in die Scheidungsstatistik bestätigt, dass die meisten Beziehungen gerade so lange halten, wie die Erziehung eines Kindes mindestens dauern sollte.

Brutpflege und Beziehungen, manchmal sogar lebenslange Bindungen sind übrigens auch im übrigen Tierreich keine Seltenheit. Auch die übrigen Primaten, Wale, Rabenvögel, Papageien und Elefanten sind zu komplexen Beziehungen und Gruppendynamiken fähig, die den unseren oft verblüffend ähnlich sind.

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Es gibt Liebe ganz einfach deswegen, damit man seine Familie nicht verlässt. Kinder brauchen nämlich Mutter und Vater, wenn man nur seine Kinder liebt, aber seinen Partner nicht könnte man sich einfach die Kinder schnappen und abhauen, oder seinen Partner umbringen.

Und man muss noch dazu sagen: Ursprünglich sind wir Menschen nicht dazu gemacht, ein Leben lang bei einem Partner zu bleiben, weshalb uns Treue auch manchmal so schwer fällt. Die Mutter/ den Vater seiner Kinder zu verlassen wenn die Kinder alt genug sind, ist nämlich wichtig, um sich weiter fortzupflanzen

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Ich denke,die weitere Evolution Hat alles noch ein bisschen komplizierter gemacht,aber im Grunde will vor allem der Mann das "Rudel" gegen Rivalen und Gefahren beschützen. Genauso wie bei anderen Lebewesen,die halbwegs intelligent sind. Der Mensch allerdings "denkt" über solche Dinge nach. Höhere Intelligenz hat eben nicht nur Vorteile :(

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Da gab es sowas nicht. Heutzutage gibt es immernoch Männer und Frauen, die den Urinstinkten folgen und mit jedem *** haben ohne Gefühle zu der Person empfinden zu können.

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