Warum haben manche Menschen so einen großen Hass auf Katzen?

7 Antworten

Viele Menschen sind es sicher nicht, aber es mag schon einige geben.

Erklärungsversuche:

1. Wenn ein Kater oder eine Katze (Rolligkeit)  in der Nachbarschaft einen mehrere Nächte lang um seinem Schlaf bringt- das ist ja kein LiebesGESÄUSEL - kann man schon sehr genervt sein- war ich auch schon

2. Wenn Freigängerkatzen, besonders gerne Sandkästen auf Spielplätzen oder sogar private Sandkästen gerne als Katzentoilette mißbrauchen, ist kein Vater/keine Mutter "amused."

3. gibt es noch die Vogelliebhaber, die schon lange ein brütendes Vogelpärchen beobachten, im sogar Nisthilfen zur Verfügung stellen , die Brut erwarten und dann kommt eine Katze und alle Hoffnungen auf den ersehnten Vogelnachwuchs sind dahin...

und last not least: 4. Der Grundstücksbesitzer /Mieter , wo im Nachbarhaus zahlreiche Katzen hausen- alle ungepfkegt: unentwurmt und unentfloht , der nicht mehr in seinen Garten gehen kann, weil er dann von Katzenflöhen angefallen wird....

Alles keine Gründe, in diesen Fällen  auf Katzen nicht so gut zu sprechen zu sein(selbst, wenn natürlich die Katzen selbst nichts dafür können.....)

Ich selbst mag eher Katzen, auch wenn ich sie manchmal als nervig empfinde.

Hass nicht nur auf Katzen, sondern ganz allgemein, rühr oft aus einer Hilflosigkeit, einem Gefühl des Ausgeliefertseins, keinen Einfluß, keine Kontrolle zu haben.... bei gleichzeitiger Einschränkung der eigenen (auch nur vermeintlichen) Rechte: psychologische Hauptursache von Hass- bei gleichzeitigem SICHUNVERSTANDENFÜHLENS

Was dann bei einer Person einen - ja auch oft bleibenden- permanten Hass hervorruft ist ziemlich willkürlich und Zufall

Wenn dann noch in der Haßentwicklungsphase zugällig ein Mensch daherkommt, der keinerlei Verständnis für die Not des Betreffenden hat: Z.B. sagt: ja, Katzen jagen nun mal, wenn das seit langem beobachtete, gehegte Vogelpärchen gerade Nachbarskatze zum Opfer gefallen ist, kann sich seine Traurigkeit  weiter manifestieren . Er könnte den Nachbarn hassen aber auch die Katze. Die Katze ist das leichtere Opfer.

ICH glaube, daß Hass überhaupt kaum entstehen kann, bei einem freundlichen, verständnisvollen Miteinander von Menschen. Wenn z.B. der Katzenbesitzer sein Bedauern kundkund, der Katze vielleicht ein Glöckchen zur Vogelwarnung umtut- klar ist unangenehm für eine Katze, aber der Naxchbar leidet doch auch, weil er sein Vogelpärchen oder die Brut, die er liebte, verloren hat.

Wenn einfach jeder in seinem Leid versucht wird, zu verstehen, versucht wird, Kompromisse zu finden. auch ihn zu SEHEN, ich glaube, dann gäbe es kaum Hass. Wenn der Katzenbesitzer mit seinen verflohten Katzen (zu deren Entflohung er vielleicht nicht das Geld hat), versuchen würde, irgendwo Hilfe zu bekommen..., der beeinträchte Nachbar würde vielleicht sogar Geld selber spenden, wenn er den Katzennachbarn verstehen würde.......

Katzen sind m.E. nur zufällige Opfer von Hass und es geht nun halt auch viel straffreier, eine Katze umzubringen, als den eigentlich beabsichtigten Nachbarn (-;

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Unsere Katze hatte ein glöckchen und hat trotzdem unzählige Vögel erwischt. Trotzdem muss man doch echt ein kleines feiges Miststück sein um sich an einer Katze anstatt an dem Besitzer zu vergreifen...

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@OhNoOhYeah

Áber ihr habt mit dem Glöckchen immerhin die Not des Nachbarn erkannt, seit auf IHN zugegangen. Weiter könntet ihr ihm vielleicht noch bei der Anbringung von Katzenkrallen helfen (meinetwegen sogar besser auf Eure Kosten)- nur für bessere Nachbarschaft. Und Katzenkrallen bringen ECHT was- die Nistkästen an den Bäumen sind dann sicher- die Vögel am Boden leider trotzdem nicht-  Aber wenn ,erwischt es in der Regel nur einen der Elternvögel.

Entgegenkommen ist wichtig! Besonders Lösungsversuche.!.

Für Katzen sind Katzenkrallen unüberwindbar und vollkommen ungefährlich, wenn eines bedacht wird: Katzen nie unzerreißbare Halsbänder umlegen. Ein Katzenhalsband muß beim Gewicht einer Katze durch das Gewicht EINFACH zerreißen, sonst kann eine Katze daran erwürgen.

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Katzenkrallen um Bäume sollten spätestens alle 2 Jahre kontrolliert und ggf. erweitert werden. Unsere eigenen Apfelbäume kränkeln nur noch rum, weil wir das versäumt haben. Die sind in die Rinde eingewachsen und machen jetzt den Apfelbäumen zu schaffen.

Wir haben damals die Katzenkrallen auf unsere Kosten angebracht(wegen der Nachbarskatzen), alle Nachbarn bzgl. der Halsbänder informiert und dann war es auch unsere Sache das zu kontrollieren.

Wir haben aber allgemein bezgl. allem eine ziemlich harmonische Nachbarrschaft und ich zähle allgemein zu den Friedfertigen (wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel)- Manche meinen sogar, ich sei zu friedfertig! Aber im Allgemeinen fahre ich damit doch insgesamt gut- aber auch: Wehe dem, wenn es mal umschlägt! Nein dann bin ich immer noch kein Zerberus, aber dann geht alles strikt nach Gesetz etc......

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da finde ich Hunde deutlich unangenehmer. Bisher bin ich nur in Hundehinterlassenschaften getreten; Katzen suchen sich üblicherweise nicht die öffentliche Straße dafür aus. Ein Sandkasten kann man abdecken. Da können ja auch Tauben reinmachen u.a., Taubendreck ist besonders gesundheitsschädlich.

Rollige Außenkatzen sollten dem Tierschutz gemeldet werden, ebenso Überbevölerung, dies alles entsteht, wenn Außenkatzen nicht kastriert sind, das ist auch zu vermeiden.

Katzen, als Raubtiere gehen ihrer natürlichen Bestimmung nach. Das mag dem Vogelliebhaber natürlich nicht gefallen, wieviele Hunde laufen verbotenerweise im Wald frei und jagen dann mit Kenntnis Ihrer Besitzer hinter dem Wild her. Katzenhalter haben keine Kontrolle beim Freigang, deshalb kann man aber nicht alle Miezen einsperren. Ich selbst habe noch nie einen Angriff auf einen Vogel von einer Katze beobachtet, auch noch keinen gefunden der offenbar von einer Katze getötet wurde, dafür aber schon einige Schädlinge, die sie uns vom Hals schaffen. Die tote Maus im Garten ist mir lieber, als die lebende im Haus.

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Es gibt Menschen, die es nicht mögen, wenn Katzen in ihren Garten gehen, obwohl sie dazu in Deutschland von Gesetzes wegen verprlichtet sind.

Andere wiederum haben regelrecht Angst vor Katzen und ich denke das liegt daran, dass sie sich nicht kennen.

Mir wurde noch nie eine Katze geklaut und ich habe das Glück, in einer Ferienhaussiedlung zu leben, wo von November bis Mai oder Juni nur etwa 5 Häuser bewohnt sind (von 120). Im Sommer ist es dagegen voll von Leuten und meine Katzen, die glücklicherweise auch nicht zu Fremden gehen, halten sich meist in meinem Haus oder Garten auf und gehen nur nachts, wenn die Zweibeiner pennen, in den Freigang.

Der Hass ist oft auch keineswegs durch die Katze selbst hervorgerufen.

Mein Vater war mit Jagdpächtern gut befreundet. Er hatte selbst einen Jagdhund und ging als Falkner nach Absprache in dessen Revier.

Der Hund wurde Sonntags rausgelassen um morgens sein Geschäft auf der Wiese unter dem Schlagzimmer meiner Eltern zu machen. Die Nachbarn hatten nebenan ein abgegrenztes 2000 qm Grundstück mit Freigang für die Katze. Wenn diese dann war, fing unser Hund an ein dauerhaftes Gebell zu veranstalten und störte damit die sonntägliche Morgenruhe meiner Eltern.

Mein Vater hat dann eine Lebendfalle mit Baldrian bei uns im Garten aufgestellt. Dort wurde die Katze dann gefangen und von ihm getötet.

Die Lebendfalle kursierte in der Jagdpächterschaft wie ein Wanderpokal.Im Laufe meiner Kindheit wurden mindestens 100 Hauskatzen von den Jagdkollegen angeliefert, zwecks Verfütterung an die Habichte.

Das war weniger auffällig als die Entsorgung in der Restmülltonne. Das ganze fand vor fast 50 Jahren statt. Wenn ich mich hierzu geäußert hätte, wäre meine persönliche Behandlung in der gleichen Werkstatt erfolgt, wo die Nachbarskatze umkam, wenn auch sicher nicht mit dem gleichen Ergebnis.

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noch was vergessen. Ich habe selbst heute 2 ganz liebe Hauskatzen. Wir hatten viele Tiere, dies sind die liebsten, in meinem Leben. Meine sind Wohnungskatzen, damit sie solchen Idioten wie mein Vater es war nie begegnen

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Hey, ich besitze 2 Kater (einer 10 und der andere 1/2 Jahre alt). Mein Vater hat den großen Wunsch einen Hund zu besitzen. Ich hätte auch kein Problem damit einen Hund zu besitzen, ich würde auch gerne mit ihm spazieren gehen etc. . Mein Vater hat von einer Bekannten ein Angebot für einen Labrador bekommen. Jetzt ist es aber so das mein älterer Kater schon genug stress mit dem jüngeren Kater hat. Den der kleine ist echt lästig! Er versteht einfach nicht das der ältere kein bock auf ihn hat und auch durch Schläge von 10-jährigem versteht er es nicht. Ich habe gehört, dass Labradore gegenüber Katzen ganz lieb sind. Und der Hund wäre bestimmt schlauer als mein kleiner Kater und würde verstehen das mein älterer Kater auch auf ihn kein bock hat und ihn in Ruhe lässt, oder? Was denkt ihr sollen wir uns einen Hund zulegen oder nicht? Danke schon mal ihm Voraus :)

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