Argumente für/gegen Kopftuch?

14 Antworten

Es gibt keine Argumente für ein Kopftuch! Alle pro Argumente sind Scheinargumente, wie z.B. dass das Kopftuch die Frau angeblich vor vergewaltigung beschützt.

Fakt ist, desto strenger ein islamisches Land ist und umso krasser die Verschleierungsvorschriften, umso häufiger und unerträglicher wird die sexuelle Belästigung von Frauen! Das Kopftuch hat ganz klar bewiesen, dass es EINES eben NICHT kann, und zwar die Frau zu beschützen!

In solchen islamischen Ländern ist der ganze Alltag hypersexuell aufgeladen. Das Kopftuch soll die Gläubigen (angeblich) von der Unzucht fernhalten aber diese Verklemmtheit führt dazu, dass sie an nichts anderes denken können! Ich bin davon überzeugt, dass es beim Verschleiern von Frauen nicht um deren Schutz geht sondern um das Ausüben von totaler Macht über die Frau. Wie soll denn das Kopftuch oder gar der Mann die Frau beschützen wenn doch er selbst die Gefahr darstellt? Die Gefahr für die Frauen wird von den islamischen Gesellschaften mit Absicht und künstlich hergestellt nur um dann zu sagen: "Ich beschütze dich also hast du das zu tun, was ich dir sage!"

Das Kopftuch schützt nicht vor Vergewaltigung nur definieren Muslime Vergewaltigung so, dass es Vergewaltigung eigentlich gar nicht gibt! Denn Vergewaltigung der Ehefrau ist keine Vergewaltigung und der leibeigenen Sklavin schon gar nicht. Zudem werden vergewaltigte Frauen dem Täter oft von der Familie als Ehefrau angeboten um ihre "Ehre" zu retten und den Tod durch Steinigung zu verhindern. Anstatt dass der Täter zu Rechenschaft gezogen wird, überträgt man die Schuld einfach auf das Opfer. Victim-Blaming nennt man das. Anstatt dass der Täter bestraft wird, liefert man ihm sein Opfer ein lebenlang aus und er kann sein Opfer von nun an, wann immer er will, missbrauchen.

In der westlichen Gesellschaft sieht man, wenn Mann und Frau sich auf Augenhöhe begegnen, reduzieren sich die sexuellen Belästigungen auf ein Minimum. Desto ungezwungener die Geschlechter miteinander umgehen, umso weniger "Schutz" braucht eine Frau. Desto unabhängiger und gebildeter die Frau, umso weniger muss sie vom Mann versorgt werden.

Aber Muslime akzeptieren all diese Fakten nicht. Sie haben vergessen, dass das Kopftuch als Schutz diente vor der Wüstenhitze und vor Sandstürmen -nicht vor Männerblicken. In Deutschland gibt es weder Wüste noch Sandstürme und somit wird das tragen von Kopftüchern überflüssig. 

Kopftuch als Schutz der Frau? Heuchelei!!!

Dafür:

- Wenn es windig ist oder kalt, dann ja. Hat meine Großmutter auch ab und zu gemacht.

- Oder weil man es schön findet, dann gehts natürlich auch.

- Wenn man eine Bank überfallen will, dann jedoch sollte man auch einen Gesichtsvorhang tragen, ist aber dann sehr nützlich.

Dagegen:

- Wenn es nicht windig oder kalt ist, stört das Teil nur.

- Wenn man es nicht kleidsam findet.

Wenn man ein Kleidungsstück aus modischen oder witterungsbedingten Gründen trägt (oder z.B. bei Krebskranken oder anderen, die damit eine Makel verdecken wollen) steht es niemandem zu, darüber irgendein Urteil zu fällen oder diese Personen anzugreifen.

Bei religiösen Gründen ist das aber etwas anderes!

Trägt eine Frau ein Kopftuch, weil sie gezwungen wird (Ehemann, Familie, Religiöse Führer) ist es zu verurteilen, weil es die Freiheit der Frau angreift.

Trägt eine Frau ein Kopftuch, und behauptet, sie würde dies aus Überzeugung tun, weil ihr Gott das fordert, ist dies auch zu verurteilen, weil es eine Lüge ist. Im Koran wird dies nicht gefordert und nicht einmal erwähnt. Das Tragen des Kopftuches hatte rein kulturelle Hintergründe und wurde von Fanatikern irgendwann in den Islam eingebunden.

Außerdem ist es zu verurteilen, wenn jemand das Tragen von religiösen Kleidungsstücken oder Zeichen fordert - auf Basis der Religionsfreiheit - wo es per Gesetz nicht zulässig ist.

Beispielsweise ist die Forderung von muslimischen Lehrerinnen absolut zu verurteilen, die ein Kopftuch in der Schule tragen wollen. Sie wollen damit nur ihre Religion zur Schau stellen und Werbung machen. Reine Selbstdarstellung.

Zudem ist unser Staat Säkulär und muss Religion und Staat trennen. Bei offiziellen staatlichen Anlässen sind religiöse Darstellungen also nicht erlaubt. Es ist sogar gegen das Grundgesetz, wenn man auf die Bibel schwört bei einer Gerichtsverhandlung (die USA ist ein super Beispiel für derartige Heuchelei).

Grüß Dich GameHunter03!

Hier kannst Du nachlesen:

Bundeszentrale für politische Bildung


Das Kopftuch als Zeichen mangelnden Integrationswillens?


Vorbehalte gegen muslimische Kopftücher gibt es überall in Europa


Dipl.-Pol. Heike Oestreich

20.12.2004

Laizismus oder Pluralismus, staatliches Religionsverbot oder Toleranz? Im Streit um das Kopftuch zerfallen die europäischen Nationen in zwei große historische Lager. Heide Oestreich stellt die beiden Seiten gegenüber: Welche Regelungen haben sie für den Umgang mit religiösen Symbolen
gefunden?


Konfliktstoff Kopftuch

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/konfliktstoff-kopftuch/

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Wissenschaftliches Buchstudium, Ausbildung

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