Arbeitszeit von Vollzeit auf Teilzeit (75%) kürzen, bei Privatinsolvenz.

3 Antworten

wenn es gesundheitliche Probleme gibt und ich meine Arbeitszeit runterfahren muss, kann der TH gar nichts ausrichten. Aber, da weniger warscheinlich auch weniger Einkommen dann vorhanden sein wird, muss der TH davon unbedingt verständigt werden. Da sich ja auch der pfändbare Betrag ändern wird . Ob dann neu berechnet werden muss, und was sich dann neu ergibt, kann Dir dein RA sagen . Auch dieser muss in Kenntnis davon gesetzt werden.

Der Treuhänder hat Dir gar nichts zu verwehren oder erlauben, ob und wieviel Du arbeitest ist letztlich Deine freie Entscheidung! Bei einer selbst herbeigeführten Reduzierung der Arbeitszeit läufst Du schon Gefahr daß ein Gläubiger später Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellt, und ob Du dann mit einem Attest vom Arzt dagegen argumentieren kannst steht leider in den Sternen.... Frag das evtl. mal unter www.forum-schuldnerberatung.de !

Wenn du ein Attest vom Arzt hast, solltest du deinen Plan dem Insolvenzverwalter mitteilen!

Reduzierung der (vollen) Arbeitszeit bei gleichem Gehalt - Teilzeitkräfte ausgeschlossen?

Angenommen in einem Betrieb werden aufgrund von Tarifverhandlungen die Arbeitszeiten von Vollzeit 40 Stunden auf Vollzeit 35 Stunden gekürzt. Das alles bei gleichbleibenden Bruttogehalt.

Soweit so schön & gut. Nun heißt es, Teilzeitkräfte seien hiervon ausgeschlossen.

Heißt, wenn jemand 20 Stunden arbeitet, bleibt dies so und es gibt auch nicht mehr Geld!

Eigentlich müsste es doch hier heißen, entweder die gleiche Stundenzahlreduzierung Prozentual (in diesem Fall minus 2,5 Stunden) oder bei gleichbleibender Stundenzahl mehr Geld, da das Teilzeitgehalt ja nicht mehr aus 40 Stunden Vollzeit sondern aus 35 Stunden Vollzeit berechnet werden müsste?!

Gibt es eine logische Erklärung, warum Teilzeitkräfte von einer Reduzierung der Vollzeitstunden mit gleichbleibenden Gehalt ausgeschlossen werden?

Bisher wurden die Teilzeitgehälter ja auch ausgehend vom Vollzeit bemessen/berechnet. Und dieses ist nun neu: 35 Stunden.

[Alle tariflichen Arbeitnehmer befinden sich in Lohngruppen. Heißt: Gleiches Aufgabengebiet (laut Arbeitsvertrag) = gleiche Lohngruppe, sprich gleiches Gehalt].

Vielleicht bin ich auch nicht helle genug, warum ich das nicht kapiere - warum nicht alle Mitarbeiter gleich behandelt werden.

Wäre schön, wenn jemand was weiß.

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Anspruch auf Herabstufung der Arbeitszeit?

Hallo,

ich möchte hier mal die Frage in den Raum stellen, um hier ordentlich verhandeln zu können und nicht über den "Tisch gezogen" zu werden: ich arbeite in einer Anwaltskanzlei Teilzeit, fünf Stunden pro Tag sind vereinbart, Dienstbeginn 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr, ausser freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Dies wurde vor drei Jahren so vereinbart, damit ich jederzeit für meine Kollegin auch einspringen kann, wenn ihre kleine Tochter (heute 5) erkrankt. Nun bin ich dran mit einem betreuungsintensiven Kind. Mein Sohn ist zwar schon 16, aber seit er vor zwei Jahren sehr schwer verletzt wurde, konnte er nicht mehr eine normale Schule gehen und besucht nun eine spezielle Schule, in der Gewalt- und Mobbingopfer unterrichtet werden. Diese Schule ist sehr betreuungsintensiv, man muss dorthin pendeln, und seitens der Schule wird auch von den Eltern eine sehr intensive Mitarbeit verlangt. Nun schaffe ich es wegen der Schulzeiten nicht mehr, pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen, weil der Unterricht erst um 12.15 Uhr. Hat evtl jemand euch Tips, wie man hier verhandeln kann, um die Arbeitszeiten herunterzusetzen bzw hat das schon mal jemand erfolgreich getan?

...zur Frage

Privatinsolvenz - Versagen der Restschuldbefreiung

Ich habe eine Privatinsolvenz am seit April 2008 am Laufen, deren Ende der 21.04.2014 ist.

Es ist beabsichtigt, mir die RSB gem. §300 InsO zu erteilen. Anträge auf Versagung der RSB gem §295, 296 können spätestens bis zum 30.05.2014 beim Insolvenzgericht gestellt werden.

Jetzt zu meiner Frage:

Das Jugendamt hat von 05/2008 - 02/2010 Unterhaltsleistungen nach Unterhaltsvorschussgesetz UVG an meine Ex-Frau gezahlt., ich konnte die ganzen Jahre keinen Unterhalt zahlen.

Jetzt will mir das Jugendamt die Restschuldbefreiung verwehren, weil ich mich in der Wohlverhaltensphase unredlich verhalten habe, da ich keinen Unterhalt zahlen konnte.

Ich habe jetzt Gelegenheit schlappe 3700,- EUR bis 15.05.2014 an das Jugendamt zu zahlen, doch woher nur...

Kann das Amt die ganze Insolvenz kippen, fängt dann ALLES wieder von vorne an?

Kann man sofort, sollte es zu einem Versagen der RSB kommen, eine EU-Insolvenz in England, Spanien, Timbuktu anstreben oder gibt es da auch Wartezeiten wie in Deutschland?

...zur Frage

Arbeitszeit in der Insolvenz verkürzen?

Hallo,

ich habe eine Frage. Ich arbeite derzeit Vollzeit auf Schicht und habe eine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit von 40 h/Woche. Derzeit befinde ich mich in der Wohlverhaltensphase.

Nun ist es so, dass mein Betrieb angeboten hat, dass ich meine Arbeitszeit auf 35 h/Woche herabstufen kann. Es ist körperlich schwere Arbeit und es würde mir doch sehr entgegenkommen. Zudem könnte ich meiner Frau (Hausfrau) bei der Erziehung und Versorgung der beiden Kinder (3 und 5 Jahre alt) besser beistehen.

Mir geht es nicht darum, den gepfändeten Betrag zu senken, da es mir auf die Paar Euro wirklich nicht ankommt, aber es wäre einfach auf Dauer gesehen körperlich weit erträglicher.

Wenn ich dieses Angebot nun annehme, kann das negative Auswirkungen auf die Restschuldbefreiung haben?

LG

IW

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?