Anschlusswert Wärmepumpentrockner - was hat es damit auf sich?

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5 Antworten

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein wärmepumpentrockner eine anschlussleistung von 2500 watt hat. ich denke eher bei dem gerät handelt es sich um einen kondenstrockner.

besser wäre natürlich was den anschlusswert angeht, die 6 ampere variante. den könnte man überall mal eben mit bei stöpseln.  wenn du allerdings für den trockner eine eigene sicherung hast, dann ist es eigendlich egal.

ich persönlich würde übrigens vom wärmepumpengerät abstand nehmen. das ding ist schlicht so, dass diese geräte zwar nur knapp ein drittel der leistung ziehen wie ein konvensioneller kondenstrockner, aber dafür auch oft rund 3 mal so lange brauichen und wenn die wäsche statt 20 minuten eine stunde oder länger in der trommel hin und her geschubbert wird, tut ihr das auch nicht sonderlich gut. ganz abgesehen davon, dass du davon ausgehen kannst, dass ein wärmepumpentrockner, geht er mal kaputt, deutlich teurer in der reperatur wird. bei einem konvensionellen trockner ist z.B. ein defektes heizelement noch kein todesurteil. beim wärmepumpengerät eine defekte wärmepumpe aber wohl.

lg, Anna

Ok. Wenn der Trockner mit 2500 Watt genau so lange läuft, wie der mit 900 Watt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass der erstere mehr Strom brauch.

Ich würde mich an deiner Stelle für den mit 900 Watt entscheiden. Da kannst du die Waschmaschine und den Trockner gleichzeitig laufen lassen, wenn du z.b. im Waschkeller nur eine Steckdose hast.

Ich vermute, dass es sich bei dem 2500 Watt Modell um einen Kondenstrockner handelt. Der ist von den Stromkosten teurer als ein Ablufttrockner.

Bei dem mit 900 Watt wird es sich um einen Wärmepumentrockner handeln. Der wird in der Anschaffung etwas teurer sein, aber weniger Strom verbrauchen.

Von der Sicherung her, wirst du mit keinem Trockner Probleme haben. Es ist in dem Falle egal.

Kann eine normale Haushaltssteckdose diese Leistung von Modell 1 (2500 Watt Anschlusswert) liefern?

Ja, in DE kein problem 

16 Ampere bei 230 Volt = 3680 Watt

bei 16A kannst bis 3680 watt belasten,sollten es 10A sein sind es 2300watt als obergrenze

Es scheint sich bei den beiden Geräten um grundverschiedene Techniken zu handeln.

Eine normale Haushaltsteckdose ist mit 16 A abgesichert und damit bei 230 V bis 3680 Watt belastbar, also deutlich über die 2500 W des Modells 1 hinaus.

Die Frage

"Welches der beiden Modelle ist besser bezogen auf den Anschlusswert und die Absicherung - oder spielt dies keine große Rolle?"

ist nicht nachvollziebar. Der einzige Unterschied der beiden Modelle, den Du uns genannt hast, ist doch der Anschlusswert. Und welcher der beiden Anschlusswerte soll nun "bezogen auf den Anschlusswert" besser sein? Das ergibt keinen Sinn!

Der Anschlusswert eines Haushaltgerätes, der an normalen Steckdosen in normalen Hausinstallationen keine Schwierigkeiten bereitet, kann größer oder kleiner sein. Aber was stellst Du Dir unter einem "guten" oder "schlechten Anschlusswert" vor? Mit der Lebensdauer, der praktischen Nützlichkeit oder der Wirtschaftlichkeit des Gerätes hat der Anschlusswert zunächst nichts zu tun. Da müsstest Du schon genauere Hinweise geben, worauf sich Deine Frage bezieht!

Vielen Dank für deine Antwort.

"Der Anschlusswert eines Haushaltgerätes, der an normalen Steckdosen in normalen Hausinstallationen keine Schwierigkeiten bereitet, kann größer oder kleiner sein."

- Größer oder Kleiner als was genau?

Bei meiner Frage ging es mir darum zu erfahren, welches der beiden Geräte "besser" geeignet scheint allein bezogen auf den Anschlusswert. Diese beiden Werte unterscheiden sich bei den beiden Geräten erheblich, und daher mochte ich erfahren ob ein höherer Anschlusswert eher Probleme mit der Hausinstallation bereiten kann als ein niedrigerer Wert (siehe meine Frage).

Die Antworten der anderen Nutzer haben mir da schon gut weitergeholfen, deine leider nicht wirklich. Danke trotzdem.

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@raloo

Also, weniger Watt ist immer "besser", wenn du mehrere Geräte anschliessen willst.

Bis 3680 Watt kann eine Sicherung verkraften. So viel Watt benötigt kein Gerät alleine. Interessant wird es erst, wenn an der Sicherung mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden sollen.

(Siehe mein Beispiel mit dem Waschkeller in meiner Antwort)

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@raloo

Ich schrieb oben:

"Der Anschlusswert eines Haushaltgerätes, der an normalen Steckdosen in normalen Hausinstallationen keine Schwierigkeiten bereitet ..... - ... bis 3680 Watt belastbar...."

In normalen Hausinstallationen gibt es da eben keine Schwierigkeiten. Anders ist das, wenn ich an einem einzigen Stromkreis mehrere Geräte mit großer Leistung gleichzeitig betreiben will. Wenn also die oben besagten 3680 Watt an einem Stromkreis überschritten werden sollen, dann löst eine Leitungsschutz-Sicherung aus, die Installation reicht also dafür nicht aus. Für diesen Sonderfall wären Geräte mit kleineren Anschlusswerten günstiger. Das ist aber nicht der Alltag.

Für den gewöhnlichen Alltag suche ich Haushaltgeräte nach ganz anderen Kriterien aus. Da sind Anschlusswerte nicht "gut" oder "schlecht". Effizienzklassen wie z.B. "A+" oder "A++" dagegen sind prinzipiell mehr oder weniger vorteilhaft im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit.

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@dompfeifer

Es wurde in der Frage auch nicht behauptet dass die Geräte allein nach dem Anschlusswert ausgesucht worden sind.

Diese beiden Geräte waren die die nach der Vorauswahl (zB auch nach Energieeffizienz, beide A++) übrig geblieben waren, und die einzige Frage die jetzt noch offen war lautete wie der Anschlusswert bei zwei Geräten sich so sehr unterscheiden kann bzw was der Anschlusswert überhaupt aussagt.

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@raloo

Der Anschlusswert ist die beim Betrieb des Gerätes maximal auftretende Leistung und ist bei einer ordentlichen Elektroinstallation im o.g. Sinne für den Benutzer völlig bedeutungslos. Der bringt da weder Voteile noch Nachteile. Der Hersteller gibt den Anschlusswert nur an für den Sonderfall einer unzureichenden Elektroinstallation. Und das ist in der Wohnung zu prüfen.

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