Als Hartz4 Empfänger in anders Bundesland umziehen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du alle möglichen Beihilfen für Umzug usw. in Anspruch nehmen möchtest, dann musst du deinen Umzug vorher bei deinem jetzigen Jobcenter beantragen und bewilligen lassen, dafür musst du ihnen aber einen wichtigen Grund nennen und nachweisen !

Ich denke mal nicht, dass dein Grund als wichtig angesehen würde, nur weil es dir da besser gefällt als in Berlin.

Du könntest zwar auch ohne diese Bewilligung umziehen, dann aber auf eigene Kosten und mit Einschränkungen, also dann zusätzlich kein zinsloses Darlehen für die neue Kaution, keine Beihilfe für die Renovierung, keine Kostenübernahme einer später evtl.zu zahlenden Betriebskostennachzahlung und du würdest max.deine bisher gezahlte KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) weiter bekommen, sollte die neue KDU - dann höher liegen.

Kannst es ja evtl.mal mit einem Schreiben von deinem Arzt versuchen, wenn der dir einen Umzug wegen deiner Gesundheit rät.

Danke dir für deinen Stern !

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Grundsätzlich brauchst Du wohl erst einmal die Umzugsgenehmigung vom Jobcenter, weil sonst (unter anderem) die Umzugskosten nicht getragen werden.

Vielleicht hilft hier ein entsprechendes Gutachten/Empfehlung des Facharztes.

Gar nix, es läuft genau so wie in Berlin - Nur das hier die Menschen freundlicher sind und das Bier besser schmeckt.

Du musst halt den Umzug finanziell stemmen können.
Das Jobcenter zahlt nur einen Umzug wenn du einen wichtigem Grund hast.

Unabhängig von den Formalitäten, aber wenn Dir ausgerechnet Berlin zu viel Druck ist, würde ich Bayern als allerletztes in Erwägung ziehen.

Im Rheinland und in der Pfalz sind sie noch recht locker drauf.

Umzug in ein anderes Bundesland?

Mach doch. Finanziert wird das aber nur wenn sich dadurch deine berufliche Chancen merklich verbessern.

Ummelden musst du dich nicht. Das passiert automatisch, wenn du dich in Bayern neu anmeldest.

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